Tucson: Zuhause der Roadrunner & Coyoten

19. April 2017

 

Wenn ich Tucson hörte, verband ich dies seit einigen Jahren schon mit Triathlon, da ich immer mal wieder gelesen hatte, dass einige „Stars“ der Szene dort trainieren. Eine Freundin meiner Schwester lebt außerdem dort, so dass ich immer mal wieder Bilder gesehen hatte und irgendwie hat mich dieser karge Kaktus-Country direkt angesprochen. Es könnte mir da gefallen, dachte ich. Und so war der Wunsch einmal selbst hinzufahren seit langem geweckt.

 

Nachdem außerdem die Entscheidung für den Ironman Texas gefällt und der Atlas gecheckt wurde, stellte ich fest: Houston - Tucson das ist gar nicht so weit voneinander entfernt. Also schnell den Liebsten überzeugt und schon war die Sache geritzt: Feinschliff für Texas in Arizona.

 

Vorab ging es jedoch noch einmal nach Cozumel, um einen Vorbereitungswettkampf zu absolvieren. Ich hatte mich für den Ironman 70.3 Campeche entschieden. Tolles Rennen, mieses Resultat (9. Platz). Ok, es war ein Vorbereitungswettkampf ohne viel Tapering, aber es hätte trotzdem besser laufen sollen.

 

Vom etwa 90%Luftfeuchte in Mexiko ging es Anfang April dann in satte 5% nach Arizona. Wieder schön warm, aber auch schön trocken – Wüste eben. Anfangs gewöhnungsbedürftig, besonders für die Haut. Ansonsten jedoch haben wir uns sehr schnell eingewöhnt und die Vorteile der Stadt zu schätzen gelernt. Ein paar Beispiele gefällig? „The Loop“: 160 km feinster Asphalt um die komplette Stadt, ausschließlich für Radfahrer, Läufer und Spaziergänger, nebendran größtenteils mit einem Schotterweg/Trail versehen. Sportcenter der Universität Arizona: 20 Bahnen Schwimmbecken, Indoor-Track, Kletterwände, mehrere Indoorhallen, Laufbänder und Fitnessgeräte soweit das Auge reicht, einfach perfekt. So etwas habe ich vorher noch nie gesehen. Schon toll, was in anderen Städten/Ländern so möglich ist. Autofahrer: stets rücksichtsvoll und vorsichtig. Es gab keinerlei unangenehme Situationen, trotz der vielen riesigen Gefährte, die von den Amerikanern so über die breiten Highways manövriert werden.

 

Kurzum: es war einfach schön und unvergesslich und den zusätzlichen Flug auf jeden Fall wert.

 

Doch jetzt heißt es Fokus in Richtung Ironman Texas. Noch vier Mal schlafen.

Aus dem Winterschlaf erwacht

23. März 2017

 

Mein letzter Beitrag entstand in Mexiko und nun, vier Monate später, bin ich erneut hier, auf der Insel Cozumel. Ende letzten Jahres hatte ich überlegt wie ich den Einstieg in die kommende Saison gestalten möchte. Also habe ich die Rennkalender der großen Triathlon-Marken hergenommen und geschaut was mir gefallen und passen könnte.

 

Auf diese Weise bin ich auf den Ironman Texas gestoßen. Ich hatte Lust auf ein frühes Rennen, war noch niemals in den USA und konnte hier ohne große Probleme ein Vorbereitungsrennen über die Mittelstrecke finden, denn ich wollte auf keinen Fall wieder direkt mit einer Langstrecke in die Saison starten. Der neue Ironman 70.3 Campeche in Mexiko erschien mir perfekt, da dieser unweit von Cozumel stattfinden würde. Die Trainingsbedingungen und alles Logistische waren mir vertraut und der Entschluss somit zügig gefasst.

 

Nach einer Pause im Dezember - perfekt um mal nahezu jeden Weihnachtsmarkt in der Region abzuklappern ;-) ging es Anfang Januar wieder mit dem Training los. Den Beginn machten wir wieder im tschechischen Srni, um mit der Trainings-Gang einige Kilometer zu sammeln. Wir hatten super Skibedingungen, so dass wir besonders viel auf den Brettern aber auch im Wasser unterwegs waren. Für den Liebsten die perfekte Gelegenheit, sich für ein 24h Skirennen vorzubereiten, das Anfang Februar stattgefunden und er dann mit Bravour absolviert hat.

 

Nach einer guten Woche zu Hause ging es erneut ins Trainingslager, nahezu gleiche Truppe, aber etwa 25 Grad mehr: Fuerteventura. Hier lag der Schwerpunkt auf dem Radfahren. Ehe ich mich versehen konnte saß ich wieder im Flieger zurück und dann auch gleich wieder Richtung Mexiko.

 

Ich mag es hier. Zugegeben die Rad- und Laufmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt, aber die Kulisse und die Ruhe besonders beim Radfahren suchen ihresgleichen. Auch beim Schwimmen hat man in der Regel eine ganze Bahn für sich. Das ist grandios, denn in Dresden ist gerade das Schwimmen jedes Mal ein Nerv-Faktor, denn wie wahrscheinlich fast überall gibt es zu wenig Wasserfläche für zu viele Menschen, die außerdem meist lieber baden als schwimmen wollen. Auch das Radfahren in und um die sächsische Landeshauptstadt wird von Jahr zu Jahr mehr zum Überlebenskampf, da der Radfahrer von zahlreichen gestressten Mitbürgern als störender Feind betrachtet und vorallem behandelt wird.

 

Jahreszeitbedingter Vorteil auf Cozumel: kaum Regen, weniger Luftfeuchte, etwas kühler als im Oktober/November. Hervorragend also.

 

Vergangenen Sonntag stand dann schon der Ironman 70.3 Campeche an. Von vornherein war klar, dass es ein Vorbereitungsrennen ohne viel Erholung vorab werden wird und damit keine Spitzenleistung zu erwarten sei. Entspannt geht man deshalb natürlich trotzdem nicht ins Rennen und logisch möchte man schauen, was möglich ist. Leider habe ich einen absolut miesen Schwimmstart hingelegt, so dass die anderen Mädels gleich weg waren und ich mich allein durch die Wellen gekämpft habe. Das hat mich 6 Minuten auf die Spitze gekostet. Unakzeptabel, aber gut um meine Sinne diesbezüglich wieder zu schärfen und es in Texas hoffentlich besser zu machen. Radfahren und Laufen waren ok, aber ebenfalls keine Paradeleistung. Für den Moment war dies natürlich schon enttäuschend, Vorbereitungsrennen hin oder her, aber inzwischen schaue ich in Richtung Texas. Die Saison wird  lang und wir sind sehr früh im Jahr. Alles braucht seine Zeit und ich kenne meinen Körper inzwischen und weiß, dass ich stets etwas Anlauf benötige.

 

Nun genieße ich noch ein paar Tage Urlaubsparadies und nächsten Donnerstag geht es dann erstmals in die USA, nach Tucson, wo ich mich mit Hilfe des Liebsten auf Texas vorbereiten werde.

 

Ich freue mich auf die Zeit, ein paar neue Abenteuer und darauf ein neues Fleckchen Erde kennenzulernen.

 

Ausrüsterseitig gibt es ebenfalls eine Neuerung: 2017 werde ich mit dem innovativen belgischen Unternehmen Bioracer zusammenarbeiten, die führend im Bereich Zeitfahranzüge sind. Obacht Ladies: seht euch unbedingt die Radfahrsachen an. Ich habe selten so was chices gesehen und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich in eines der farbenfrohen Trikots schlüpfe:

www.bioracer.de

Zurück auf Los

07. November 2016

 

Eine Ewigkeit ist es her, dass ich an dieser Stelle einige Zeilen hinterlassen habe. Facebook, Instagram & Co sind eine einfache als auch schnelle Alternative geworden, um ein paar Impressionen und Worte zu teilen.

 

Also zurück zum Anfang. Das Jahr 2016 begann vielversprechend, nach dem Ironman 70.3 Rügen 2015 hatte ich über den Winter eine super Trainingszeit, konnte weiter aufbauen und richtig gute Kilometer absolvieren. Vielversprechend war das. Entsprechend gut war mein Gefühl für das erste Saisonhighlight, den Ironman Südafrika.

 

Doch der Tag X kam und war leider nix. Ok, so etwas passiert, zu viele kleine Details haben im unmittelbaren Vorfeld nicht gepasst. Und diese kleinen Details machen im Elitefeld einmal mehr den großen Unterschied. Ein paar Tage hing mir diese „Fatsche“ an, doch dann ist es mir schnell wieder gelungen nach vorn zu schauen. Also weiter im Text.

 

Next stop: Ironman 70.3 St. Pölten – große Motivation, am Ende jedoch großes Problem. Auf dem Rad deuteten sich bereits Oberschenkelschmerzen an und beim Lauf gab es einen starken Stich, der mich von da an nur noch unter enormen Schmerzen ins Ziel hat kommen lassen. Ein DNF wäre an diesem Tag vermutlich die vernünftigere Option gewesen. Trotz umfangreicher technischer Untersuchungen, ist bis heute nicht klar, was genau passiert ist. Ein Muskelfaserriss ist die Vermutung, den ich vom Finishergedanken angetrieben, an diesem Tag leider deutlich verschlimmert und langwieriger gestaltet habe.

 

In den nächsten Wochen konnte ich kaum richtig gehen, Treppensteigen, geschweige denn laufen, auch beim Schwimmen und Radfahren hatte ich Probleme. Das hatte ich mir doch alles irgendwie anders vorgestellt.

 

Was ich mitten in der europäischen Triathlon-Saison 2016 verbuchen konnte, waren zwei weniger gute Rennen und eine Verletzung von der niemand wusste, was es nun eigentlich ist und wie lange es dauern würde. Eine erste echte Zerreisprobe für mich. Ganz ehrlich kann ich an der Stelle sagen, dass ich in diesen Wochen mehrfach überlegt habe, wie es wäre einfach zurück in den kalkulierbaren sowie körperlich leichteren Schoss des Angestelltenverhältnisses zu gehen, mit dem Wissen, dass dir jeden Monat dein Gehalt überwiesen wird.

 

Doch beim ersten Problem den Kopf in den Sand zu stecken wäre die falscheste Option gewesen also zurück auf Los und einmal von vorn. Im 8 Minuten Tempo an der Elbe entlangzulaufen hat ja auch etwas für sich. Man kann die schöne Aussicht einfach noch besser genießen. Aber im Ernst, auch das wurde zu einer weiteren Geduldsprobe, denn es hat erneut Wochen gedauert bis ich zumindest mal wieder ein wenig von wirklichem Lauftraining sprechen konnte. Letztlich war dies erst vier Monate später, nach dem Ironman 70.3 Rügen, der Fall, als ich im Training spürte, dass da wieder etwas geht. Ein gutes Gefühl.

 

Zwischenzeitlich hatte ich ein paar Wettkämpfe primär für den Spaß an der Freude gemacht:

- Marathonschwimmen über 7,5 km in der sächsischen Lausitz: 2 Stunden den Wellen getrotzt und neue Erfahrungen im Freiwasser gesammelt

- Erzgebirgstour: eine kleines aber wirklich sehr feines Radrennen über 3 Tage und 5 Etappen, das ich als erste Frau in der 11-jährigen Geschichte gefinisht habe.

- Krusnoton: ein tschechisches Radfahr-Schmankerl über 250 km und 4900 Höhenmeter, direkt vor unserer Haustür. Resultat: 1. Frau, neuer Streckenrekord

- EBM Seiffen: endlich mal wieder auf dem MTB unterwegs, aber schnell begriffen das man mit Ausdauer allein auf staubigen Trails nicht viel bewegt ☺ Was habe ich gelitten.

 

Nachdem ich also Ende des Sommers noch lange nicht satt, Kopf und Körper noch willig waren, habe ich mich für eine verlängerte Saison entschieden. Viva Mexiko! 9 Wochen und 3 Rennen haben wir in Mittelamerika geplant. Ironman 70.3 Cozumel & Los Cabos liefen schon mal vernünftig: zwei 6. Plätze in umfangreichen und qualitativ hochwertigen Frauenfeldern. Nun folgt Ende November der Ironman Cozumel, bevor es anschließend in die vorweihnachtliche Heimat geht.

 

Tja, was bleibt rückblickend zu sagen? Es war unumstritten die beste Entscheidung weiterzukämpfen. Logisch. Schon diese 6 Wochen hier in Mexiko haben mir so viel zurückgegeben, mir einmal mehr klar gemacht welches Glück ich habe, diesen Traum leben zu dürfen. Aber das Jahr hat mir auch gezeigt, wie wichtig die vielen kleinen Details sind, besonders im Profibereich. Ich habe sehr viel mehr kleine Mosaiksteinchen umgedreht, weil mir deren Wichtigkeit bewusst wurde. Ja, ich denke ich bin professioneller geworden. Berufssportler zu sein heißt längst nicht ein paar mehr Kilometer sowie Intensitäten zu absolvieren und dazwischen die Beine hochlegen zu dürfen. Klingt so selbstverständlich, aber wenn es wie 2015 einfach so läuft, geraten die kleinen Details eben schnell in Vergessenheit.

 

Mit einem Lächeln

Eure Annett

Foto: Frank Wechsel / spomedis

Bikini im Dezember

20. Dezember 2015

 

Wir schreiben den 20. Dezember, Weihnachten steht vor der Tür, ebenso der Jahreswechsel. Allerhöchste Zeit für ein Resümee und einen Ausblick.

 

Was meine Homepage anging, so war ich dieses Jahr tatsächlich sehr faul, wie ich sehe, doch es hat auch sein Gutes, denn wenn wenig Zeit zum Schreiben war, dann anscheinend mehr zum Trainieren. Und so war es auch.

 

Mein erstes Jahr, als sogenannter „Vollprofi“ liegt hinter mir. Nach einer 8 monatigen Trainingspause bin ich letztes Jahr im Dezember erneut ins Training eingestiegen. Ich hatte Zeit zum Verschnaufen und Nachdenken, bis irgendwann klar war: jawohl, ich möchte es „richtig“ als Profi versuchen, keine halben Sachen mehr, einmal volles Risiko. An meiner Seite seit dem mein Wunschtrainer Lubos Bilek.

 

Der Wiedereinstieg gestaltete sich zugegeben, besonders im Laufen zäh. Es war hart und ich musste die Zähne zusammenbeißen, aber nach drei bis vier Monaten ging es Schritt für Schritt wieder voran und ich war gefühlt langsam wieder da, wo einige Monate zuvor mal aufgehört hatte.

 

Erste Wettkämpfe folgten, zunächst regional, dann auch national. Jeden Triathlon konnte ich mit einem Top Drei Ergebnis abschließen. In Prag konnte ich trotz Reifenpanne noch den 3. Platz erkämpfen, mental ein unheimlicher Erfolg, der deutlich machte, dass ein Rennen erst dann zu Ende ist, wenn es zu Ende ist

 

Der krönende Abschluss war jedoch der 3. Platz beim Ironman 70.3 Rügen. Wow, ein kleiner Traum ist in Erfüllung gegangen, nicht nur der Platzierung wegen, sondern auch aufgrund des überschaubaren Rückstandes auf die ersten beiden Platzierungen.

 

Schlussendlich haben wir in Vorbereitung auf das kommende Jahr noch entschieden einen Marathon einzubauen. Mit dem Dresden Marathon hatte ich vor meiner Haustür das perfekte Parkett dafür gewählt. Zwar ist dies kein super schneller Marathon, jedoch bietet der regionale Aspekt unheimliche Vorteile. Nach 3:01 Stunden war ich abgekämpft aber super happy im Ziel. Glücklich besonders deshalb, da ich keine spezielle Marathonvorbereitung in den Beinen hatte und mit wenigen Läufen über 20 bzw. bis maximal 24 Kilometer nicht genau wusste, was machbar ist.

 

Für mich sind gerade diese drei letzten Wettkämpfe unheimlich motivierend, Tag für Tag, Trainingseinheit für Trainingseinheit.

 

Derzeit befinde ich mich auf Fuerteventura, wo ich drei Wochen lang ein super Grundlagentraining absolvieren konnte. Temperaturen um die 25 Grad gestalten die ganze Sache unheimlich angenehm – Bikinischwimmeinheiten im Freiwasserpool und kurz-kurz auf dem Rad mitten im Dezember das hat schon was. Aber es bleibt bei harter Trainingsarbeit, auch wenn es für manchen eher nach Urlaub ausschauen mag, vom Heimweh ganz zu schweigen. Umso schöner ist es jetzt müde aber zufrieden pünktlich zur Weihnachtszeit heimzukehren.

 

Das Ziel für 2016 ist klar gesteckt. Ich möchte mich an der Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft im Oktober versuchen. Da die Profis sich hierfür über ein Punktesystem qualifizieren müssen haben wir uns als erstes Langstreckenrennen einen hochdotierten Ironman in Südafrika Mitte April ausgesucht. Dieses Ergebnis wird mehr oder minder entscheidend sein, ob es im nächsten Jahr schon mit einer Hawaii Reise klappen kann oder nicht, denn ich möchte nicht auf Teufel komm’ raus auf Punktejagd einmal um die Welt gehen. Dies ist zu kosten- und kräfteintensiv. Wenn sich nach Südafrika zeigt, dass mir noch ein ganzes Stück fehlt, um auf dem WM-Parkett mittanzen zu können, dann soll dem so sein, wenn nicht, dann werde ich wahrscheinlich beim Ironman in Frankfurt, was gleichzeitig auch die Europameisterschaft ist, an den Start gehen. Man darf also gespannt sein. Ich für meinen Teil freue mich auf all die spannenden Dinge, die kommen mögen, egal ob mit oder ohne Hawaii.

 

Bis dahin wünsche ich euch eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2016.

Was bisher geschah

21. Mai 2015

 

Nachdem ich im März noch einmal mit meiner Freundin Jenny Mallorca unsicher gemacht habe ging es wieder ins heimische Sachsen, wo ich weiterhin fleißig Kilometer sammelte. 

 

Ein erstes Highlight war der Oberelbe Marathon, wo ich, nach einem Jahr Wettkampfpause, meinen ersten 10 Kilometer Wettkampf absolviert habe. Ich war unheimlich aufgeregt. Wie würde es sich anfühlen? Wie zügig könnte ich schon wieder sein? War es doch gefühlt noch vorgestern als jeder 12 Kilometer Lauf im 5:30er Tempo eine echte Herausforderung war. Als der Startschuss endlich fiel war ich froh, dass es los ging, wenngleich ich ganz schön beißen musste. Am Ende benötigte ich glatte 40 Minuten. Noch kein Paukenschlag, aber ein guter Anhaltspunkt.

 

Drei Wochen später ging es dann beim "Brettmühlenteich Duathlon", nahe Dresden erneut um die Wurst oder besser gesagt um den Aal, denn mit diesem wurden die Sieger belohnt. Es waren zwei Mal 4 Kilometer zu laufen und 18 Kilometer Rad zu fahren. Fazit: das Laufen fühlte sich schon deutlich besser an, mit dem Radfahren war ich selbst noch nicht ganz zufrieden. Den Aal habe ich mir trotzdem erkämpft.

 

Allerdings muss ich den Wettkampf loben, tolle Strecke, vorallem der Lauf - schön durchs satte Grün, über Waldböden, am See entlang. So macht flitzen Spaß!

 

am 28. Mai geht es dann in Richtung Zittau, allerdings nicht um zu wettkämpfen, sondern der O-SEE Sports Verein hat mich zu einem Vortrag eingeladen. Dieser Einladung folge ich natürlich stets gern und freue mich über jeden Zuschauer/-hörer.

 

Hier der Link zu den Details

Es gibt kein Bier auf Hawaii

29. März 2015

 

... dafür gibt es Triathlon und aus diesem Grund werde ich trotzdem hinfahren.

 

Das große Ziel: Ironman Weltmeisterschaft 2016 als Profi

 

Jawohl, nicht nur das Vorhaben steht, sondern auch der Schlachtplan. Im Dezember, nach meiner Rückkehr aus Südamerika, habe ich das Training wieder aufgenommen. Aller Anfang war tatsächlich sehr zäh, vorallem im Laufen, jedoch bin ich inzwischen wieder ganz gut auf Trab.

 

Die sportliche Pause möchte ich trotzdem keinesfalls missen, denn sie hat mir, nebst den zahlreichen unvergesslichen Impressionen, ermöglicht im Klaren zu werden was ich sportlich gesehen will und Kraft für dieses große Vorhaben zu tanken. Somit kann ich nun zu 100% fokussiert und gestärkt an die Arbeit gehen. Einfach großartig.

 

Von vielen Seiten werde ich gefragt, was mein nächster Wettkampf sein wird. Ich weiß es noch nicht. Vorerst ist alles auf die Zeit ab September 2015 ausgerichtet, wenn es mit dem Punktesammeln für die WM 2016 los geht. Davor werde ich mich auf Kurz- und Mitteldistanzen beschränken, wie zum Beispiel den Dresden City Triathlon. Der Fokus wird vorerst allerdings auf dem traininbgstechnischen (Wieder-)Aufbau liegen.

Alles Gute

01. Januar 2015

 

Für das neue Jahr wünsche ich Euch allen nur das Beste. Spannend und aufregend wird es. Den Auftakt gestatte ich mir dieses Jahr im Schnee in Tschechien mit Ski und Böhmischen Knödeln.

 

Lasst es Euch gut gehen!

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