News News News
Herausforderungen annehmen - Ziele verfolgen - Grenzen ausreizen - Erfolge erzielen

The person you have called was temporary not available

 

... doch pünktlich zum 24.12. bin ich zurück aus den Bergen in der der Heimat und kann wieder einmal nur schwärmen, denn es war fantastisch.

Durch die weiße Pracht zu stapfen, der Sonne entgegen – was gibt es schöneres. Eine ganz neue und tolle Erfahrung, das Schneeschuhwandern und ich muss sagen, fast die interessantere Art, Berge zu besteigen, denn man muss seinen ganz eigenen Weg suchen, finden und zeichnen – the line of powder.

Nach einer ersten bitterkalten Nacht im Auto ging es am Sonntag in die Höhe und an den darauffolgenden drei Tagen erkundeten wir, z.T. bis in die Dunkelheit, die Umgebung rund um Rotwand und Co.

 

Es ist schwer zu beschreiben. Seht einfach selbst ein paar Impressionen in der Galerie...

Endlich Schnee

 

Juhu, es hat geschneit!

 

Und das Arbeitsjahr ist mit dem heutigen Tag auch abgeschlossen. Also ab in den Süden. Genauer gesagt in Richtung Schliersee. Die nächsten Tage will ich mit den neuen Atlas-Schneestapfern vom Taubensteinhaus aus, einer DAV-Hütte, ein paar Touren machen und damit dem ganzen Weihnachtsrummel ein wenig entgehen, zur Ruhe kommen.

 

Somit wünsche ich allen ein schönes Weihnachtsfest. Bis die Tage.

 

K2 Sports – Passion Drives Innovation

 

Juhu, ich freue mich. K2 hat mir sein Vertrauen geschenkt und wird mich im kommenden Winter mit tollen Madshus-Langlaufski sowie Atlas Schneeschuhen auf die Bahn schicken.

 

Damit bin ich bestens gewappnet, um mich auf die kommende Saison vorzubereiten und bei alternativen Trainingseinheiten Kraft und Ausdauer zu schöpfen. Doch nicht nur dass, denn du guten Ski werden auch - back to the scandinavian roots - mit nach Schweden auf die Reise gehen, wenn es im März die 90 km beim legendären Vasalauf zu bestreiten gilt.

 

Seit 1906 stellt Madshus hochwertige Ski her, die seit dem auch im Profisportgeschehen stets vorn mit dabei sind und zum Beispiel die Füße von Rotschopf Kati Wilhelm schmücken.

 

Atlas hingegen, ein Produkt aus in San Francisco. Der Hersteller ist seit 1990 im Bereich der Schneeschuhe etabliert. Durch die sorgfältige Verarbeitung, den Einsatz bester Materialien und patentierten Innovationen hat das Unternehmen in den letzten Jahren den Schneeschuh-Markt komplett revolutioniert. Was mir besonders gefällt sind die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Zum einen gibt es Stapfer fürs alpine Gelände und zum anderen mit der Speed-Serie auch kleinere Modelle, die sogar zum Lauftraining im Winter geeignet sind.

CTF = RTF + (MTB)

 

Eine CTF? Noch nie gehört. Was ist das? Klar, eine Country-Fahrt. D.h. nicht, dass mit Cowboy Stiefeln gefahren wird, sondern einfach im Gelände, d.h. zumeist mit dem MTB. Für die Liebhaber und Geübten jedoch auch mit Renn- oder Crossbike.

 

Wie auch immer, es sollte also zur CTF nach Bitterfeld gehen. Zum einen, weil ich noch nie bei einer CTF war und zum anderen, weil ich Bitterfeld nicht kannte und mir ein Bild von der ehemals dunklen Industriestadt machen wollte.

 

Die Veranstaltung fand im Goitzsche-Gebiet inmitten der ehemaligen Tagebaulandschaft statt. Noch 1990 galt die Region Bitterfeld-Wolfen als Synonym für Chemieindustrie und extensiven Braunkohlebergbau. Viel wurde jedoch getan in den letzen Jahren, so dass es sich zu einem sehr attraktiven Erholungsgebiet entwickelt hat.

 

Schön wars also mal wieder etwas Neues entdeckt zu haben und dabei ganz nebenbei ein wenig Rad gefahren zu sein J

Winterschlaf und Tapetenwechsel

 

…rrrzzz… ach schön ist es die letzten Tage Pause zu genießen. Einfach mal heim kommen und nichts tun…außer faulenzen, lesen, puzzeln – whatever.

 

Doch so ganz ruhig lässt sich der Winterspeck dann doch nicht anfuttern, denn nebenbei bin ich noch umgezogen. Aber auch hier bin ich zum Glück in den letzten Zügen.

 

Mmh, also dann war es wohl doch keine „richtige“ Pause, denn geschleppt habe ich wie eine Weltmeisterin. Aber wie gesagt, es ist so gut wie vollbracht und dann werde mich in einer Woche wieder ins Training stürzen. Ich freue mich schon darauf J vor allem fiebere ich dem ersten Schnee entgegen, um endlich mit meinen neuen Ski über die Piste zu huscheln

 

Unerhört schöne "Schau-Untour"

 

Nachdem ich im vergangenen Jahr meine MTB-Touren Premiere gleich auf die harte Art, d.h. bei mehreren cm Neuschnee  bis in die tiefe Dunkelheit (ohne Lämpchen) gefeiert hatte, konnte mich in diesem Jahr nichts erschüttern, wenn Olaf Schau zu seiner alljährlichen MTB-Jahresabschlussparade aufrief. 

 

Obligatorisch wurde am Samstagabend mit Lagerfeuer und Glühweinchen der Einklang zelebriert, um dann am Sonntag pünktlich 9:15 durch den schrillen Pfiff des Fahrdienstleiter und Zeremonienmeister des Ski- und Wanderhotels Neuhermsdorf in die Kurbel zu treten.

 

Ganz der Nase nach ging es dann über Stock und Stein. Schön war es, wieder ganz neue Fleckchen des Ostererzgebirges zu erkunden.

 

Warm eingemummelt konnte uns der frische Wind auch nichts anhaben. Ganz im Gegenteil ich genoss es durch den kühlen Nebel zu düsen. Zwischendurch ein Stop im Tschechischen, um die Tanks wieder zu füllen und dann ging es leider schon zurück in Richtung Hauptquartier. Zum Abschluss noch einen leckeren Milchkaffee sowie ein frisch gebackenes Stück Eierschecke. Dann hieß es leider schon wieder Pferde satteln und ab in die Heimat… Bis zum nächsten Jahr.

 

Glauchauer Herbstlauf 2009 – Rollentausch oder ein Blick von der anderen Seite

 

Ganz einfach: dieses Mal ein Wettkampf bei dem ich nicht als Teilnehmerin sondern Helferin mittendrin gewesen bin. Und zwar nicht irgendeiner sondern der meines Heimatvereines der TSG Glauchau. Seit nunmehr 24 besteht der Lauf und konnte jährlich neue Teilnehmerrekorde brechen. Begonnen haben die Veranstalter 1986 mit gerade einmal 56 Aktiven. Gestern wurden 1.550 Teilnehmer, d.h. 272 mehr als im Vorjahr, gezählt.

 

Die tolle Stimmung, eine super Organisation und natürlich die immer wieder schöne herbstliche Runde locken zum Ende der Saison so viele Läufer aus Mitteldeutschland und sogar dem österreichischen Partnerverein TV Wels ins sächsische Glauchau.

 

Schön war es, einen klitzekleinen Teil zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen und ich gleichem Atemzug so viele Bekannte zu treffen und anzufeuern. Da fiel es mir gar nicht schwer am Rand zu stehen und einfach auch mal zuzuschauen. Halt, ein klein wenig sportlich tätig bin ich ja doch noch geworden, nämlich zusammen mit der schnellsten Frau…

…ABER: sie zu Fuß und ich lediglich als Radbegleitung ;-)

 

Das schöne Wochenende wurde durch einen Vortrag von Profi-Bergsteiger Stefan Glowacz persönlich am Vorabend (***noch immer im Fernweh schwelgend***) abgerundet.  

 

Erneut Trailrunning-Luft beim Jenaer Kernberglauf geschnuppert

 

„Ein erlebnisreicher Lauf in der einzigartigen Jenaer Landschaft mit ihren schroffen Muschelkalkhängen und den großartigen Ausblicken hinunter auf die Stadt und ins mittlere Saaletal“, so verheißt der Veranstalter auf der Homepage. Und recht hat er. Eine kleine, aber feine Veranstaltung, im Rahmen des Salomon-GORE-Trailrunning-Cups.

 

Ich hatte mich für die 27 km Runde – wenn schon, denn schon – entschieden und fein war’s. Nicht mehr ganz so verbissen, habe ich mich entlang der Jenaer Kernberge auf den zarten Trails entlang geschlängelt. Klar Berg hoch tut’s weh, so oder so, aber auf der Geraden, war es einfach nur ein Genuss. Trotz ungemütlicher Temperaturen, hat es richtig Spaß gemacht zu beobachten, wie der Nebel zwischen den Bäumen lag und der Regen sanft von den Blättern tropfte.

 

Im Ziel eine wohlig warme Dusche sowie ein Kartoffelsüppchen und glücklich und zufrieden ging es wieder in die Chemnitzer Heimat.

 

Elbtal-Weinlauf – das Genussläufchen der etwas anderen Art

 

Am vergangenen Samstag haben ich mich zu einer Trainingseinheit der besonderen Art hinreißen lassen, dem Meissner Weinlauf. Die Veranstaltung wird als Landschafts- und Erlebnislauf ohne Platz- und Zeitwertung deklariert. Landschaft und Weingenuss stehen im Vordergrund… J sowie die Party am Abend

 

Muss ich mehr sagen?

 

Anfänglich noch zielstrebig laufend entlang der 30 km Strecke eilend und mit Mineralwasser begnügend, zog mich der zarte Weingeschmack, je weiter ich kam immer mehr in seinen Bann… Gedanken machten sich breit: „Naja, mal mit kann man schon ein zweites Gläschen trinken und die Saison ist ja eigentlich auch vorbei“ und so nahm das Unheil (im wahrsten Sinne des Wortes) seinen Lauf.

 

Wie auch immer, ab km 20/25 schloss ich mich dann der wandernden Menge an und genoss das Treiben an den zahlreich und liebevoll organisierten regionalen Weinständen. Ach, wie war es schön.

 

Fazit: Medoc Marathon in etwas kleinerem aber sicher genauso empfehlenswertem Format. Absoluter Veranstaltungstipp!

 

Wieder zurück vom Rucksack-Höhentraining

 

Seit ein paar Tagen bin ich zurück vom Wandern in den Tiroler Alpen, genauer gesagt dem Stubaier Höhenweg. Und wie war es schön. Wir sind mit unserem großen Rucksack über Stock und Stein von Hütte zu Hütte gewandert. Am gemütlichsten war es da, wo der geringste Standard war – in Friedel’s Hütte auf der Sedukker Hochalm, ganz ohne fließend Wasser und Strom, aber dafür mit umso besserem Kaiserschmarm.

 

Haben viele neue Eindrücke mit Heim genommen und hängen gedanklich noch immer in den Bergen. Wie gesagt, schön war’s, wenngleich auch anstrengend und ehrlich gesagt, widererwartend anspruchsvoll. Also genau das Richtige.

 

Viele nette Leute haben wir kennengelernt und zum Geburtstag gab es meinen ersten 3000er – ich weiss, für die Ke/önner unter euch nichts besonderes J Aber es hat Geschmack auf mehr gemacht, so dass ich auf der Heimreise gleich bei einem Paar steigeisenfesten Schuhen zuschlagen musste und daheim schon die Bücher gewälzt wurden, wie die erste kleine Herausforderung in der Höhe aussehen soll.

 

1:0 - Streichholzbeinchen vs. Radfahrstampfer

 

Jungfraumarathon 2009, was soll ich sagen. Zuerst das Negative: es lief leider nicht so, wie erhofft. 4:47 h habe ich benötigt, für das was ich eigentlich kann, deutlich zu langsam, wenngleich es ca. 1900 HM zu überwinden galt. Woran lag es? Keine Ahnung. Die ersten 10 km liefen super, aber kaum ging es das erste kleine Hügelchen hoch, waren die beiden Extremitäten wie leer und völlig wackelig L Einfach nichts drin… Und ein zartes Rehbeinchen nach dem anderen überholte mich. Anfänglich habe ich versucht positiv zu denken, aber leider es hat eben nicht sollen sein an dem Tag. Jedoch muss man auch sagen, das Jahr lief bis dato top, also kann ich mit einem solch kleinen Misserfolg leben. Wir wollen ja auch nicht gleich die Bodenhaftung verlieren ;-)

 

Nun aber zum Positiven: eine suuuuper Laufveranstaltung, wahnsinnig schöne Impressionen, gekrönt von Kaiserwetter. Hatte es tags zuvor noch aus Kübeln gegossen, zog pünktlich Samstag früh der Himmel auf und endlich zeigten sich die schroffen Felsen der Berge ringsum. Nun konnten sich Eiger, Mönch und Jungfrau nicht mehr hinter großen Wolken verstecken und zeigten ihre ganze Schönheit. Es war der absolute Wahnsinn, der mir über die Enttäuschung meines Ergebnisses verhalf. Neben der ganzen Schönheit sei aber nicht zu vergessen, dass es sich auch um eine Anstrengung der Extraklasse handelt. Sind, die ersten 10 km, wie schon gesagt, noch flach wird es dann zunehmend welliger und der krönende Abschluss kommt etwa bei km 39 – viele kennen sicher die Bilder, wo die Läufer wie an einer Perlenschnur aufgereiht über den Gipfel stapfen. Verrückt. Nachdem es mir ja so oder so sehr, sehr schwer gefallen ist an diesem Tag, liefen im Ziel einfach nur noch Tränchen über die Wangen. Ich weiß nicht recht wieso, war es weniger Enttäuschung, sondern mehr völlige Erschöpfung und Freude, es endlich geschafft zu haben, denn eines ist sicher: Willensschulung habe ich am Samstag auf jeden Fall betrieben!

Erneuter Gesamtsieg beim Chemnitzer Firmenlauf mit Top Zeit

 

Wow, was für eine tolle Zeit: 16:49 min auf die 4,8 km – das entspricht 17,1 km/h.

 

Nicht schlecht Frau Specht und eine deutliche Minute schneller als noch im Vorjahr. Damit konnte ich mir den Gesamtsieg natürlich sichern. Ich freue mich über diese tolle Form beim Laufen, obwohl ich vor so kurzen schmerzhaften Distanzen stets Respekt habe, ist mein Trainingsalltag doch hauptsächlich mit Ausdauereinheiten gespickt.

 

Nun kann der Jungfrau Marathon am Samstag kommen!

 

Nach diesem Ergebnis von gestern überlege ich noch einen zügigen 10 km oder Halbmarathon in Angriff zu nehmen, um mein persönliche Bestzeit auf diesen Distanzen endlich zu verbessern. Schauen wir mal.

 

Also dann bis Montag mit einem ausführlichen Bericht aus dem Switzerland.

Bergkönigin mit neuem Streckenrekord bei der Vier Hübel Tour

 

Wow, mein drittes MTB Rennen und gleich ein Sieg – und das wo ich doch noch blutiger MTB-Technikanfänger bin J

 

Aber eins nach dem anderen. Hatte ich mir doch erst vor einigen Monaten ein Mounti zugelegt, in der Hoffnung ab und an im hügeligeren Terrain zu trainieren und damit meine generelle Radleistung sowie -technik zu verbessern und dann das…

 

Kurzentschlossen ging es also am gestrigen Sonntag auf in Richtung Erzgebirge, um dort die 87 km lange, mit 2300 Höhenmetern bespickte, Vier Hübel Tour bei bestem Wetter in Angriff zu nehmen.

Die Anfangsgeschwindigkeit für meine Begriffe viel zu schnell, aber nach und nach habe ich mich in mein Tempo gefunden und konnte die ein oder andere Frau hinter mir lassen. Mit dabei natürlich einige regionale MTB Ikonen. Plötzlich rief jemand zu dritter Platz und später bekam ich mit, dass die beiden Damen vor mir zusammen seien und eine Minute Vorsprung hätten. Unerwarteter Weise sollte es nur wenige km dauern und ich hatte diese beiden im Visier. Nicht lange fackeln und schön gleichmäßig ran fahren, wenn möglich natürlich vorbei. Gesagt, getan. Überaschenderweise blieb auch nur ein der beiden am Hinterrad. Aber auch zu ihr konnte ich ca. 30 km vor Ziel plötzlich Abstand gewinnen, der sich von Meter zu Meter vergrößerte. Nun hieß es weiter schön Kohlenhydrate nachfüllen und treten, was das Zeug hält. Leichter gesagt als getan, denn es galt von dort aus noch immer gute 1000 HM zu überwinden und die zogen sich. Vor allem der letzte Aufstieg zu Sachsens höchstem Berg, dem Fichtelberg zog sich über ca. 19 km. Doch nach langem Sehnen und Kämpfen sah ich endlich das Fichtelberghaus mit den vielen Zuschauern. Ein letztes Mal Zähne zusammenbeißen und den kurzen aber knackigen Zielberg hochkurbeln – bloß nicht absteigen, weil das Vorderrad hoch will (für mich als MTB-Rookie noch immer eine Herausforderung). Das wäre eine Scham…

 

Und dann rein ins Ziel und siehe da, die neue Bergkönigin heisst: Annett Finger. Das beste daran – neuer Streckenrekord. Den vorherigen, von keiner geringeren als der Profiskilangläuferin Viola Bauer aufgestellt, konnte ich um gute 17 Minuten unterbieten.

 

Im Ziel angekommen wurden Interviews für Zeitschriften, das Radio und sogar Fernsehen angefragt. Wie ein kleiner Star durfte ich mich fühlen und das wo ich nicht wirklich daran geglaubt hatte, so weit vorn zu landen. Aber wie heißt es so schön: „unverhofft kommt oft“. Dann schnell umgezogen und den sog. "open window effect" mit einer guten Kartoffelsuppe sowie einem vom Veranstalter organisierten Eis (lieben Dank nochmal von der Süßgusche) geschlossen.

 

Somit bleiben Freude und tolle Erinnerungen an diese wunderbare Veranstaltung, die top organisiert ist und einfach nur Spaß macht!

Regionalligafinale am Filzteich

 

Am 22. September stand der letzte Regionalligawettkampf über die Sprintdistanz, wo ich im Team des TV Dresden mit anrückte, auf dem Programm,

 

Bei kühlem Wetter vereinten alle nochmals letzte Kräfte und gingen an den Start. Männer sowie Frauen konnten den dritten Rang in der Tageswertung erzielen. Bei den Herren blieb dieser auch für die Gesamtwertung. Bei uns Ladys reichten die letzten Anstrengungen jedoch leider nicht aus und so erzielten wir den undankbaren vierten Platz.

 

Auf Wiedersehen und bis 2010 - dann werden wir neu angreifen…

Ein ganz normales Wochenende…

 

…wie das aussieht? Ganz einfach. Nach der Arbeit ins Auto und ab in Richtung Zittauer Gebirge, um am Samstag in einer netten noch anonymen Staffel zu schwimmen (ihr seht – ich will es wirklich und arbeite hart an meiner Schwimmleistung) und von da aus weiter ins Vogtland, zum traditionellen Pöhler Triathlon.

 

Doch der Reihe nach. Wie schon gesagt, im Rahmen der O’See Challenge nutzte ich die Gelegenheit, über die Staffelbörse im kühlen Nass aktiv zu werden (danke an Jens & Micha – es war wirklich nett mit euch). Erschwert wurde diese Übung durch Neoprenverbot (Nur die Harten kommen in den Garten), aber trotzdem konnte ich mit einer zufriedenstellenden Leistung den Staffelstab an Jens übergeben. Die beiden Jungs haben sich wirklich souverän geschlagen, denn heiß war es. Und während ich noch ein wenig im Wasser planschte quälten sich die beiden über die Rad- & Laufstrecke. Hut ab!

 

Naja und Sonntag ging es dann zum Pöhler Triathlon, erneut auf die Sprintdistanz. Auch hier lief es wirklich gut, so dass ich der Spirntspezialisitin Jana letztendlich nur eine knappe Minute schenken musste, die ich im Wasser einbüßte.

 

Schön war auch, dass ich Kumpel Linde, der seine Triathlonpremiere feierte, dort über die letzten Kilometer der Laufstrecke helfen konnte. Er war happy, denn gerade das Laufen fällt ihm noch besonders schwer. Und für mich war es super ein klitzekleines Stück zum Gelingen mit beizutragen.

 

Wer einmal Lust auf einen wirklich schönen Traithlonwettkampf hat, der sollte genau dort hin fahren. Es ist wirklich von A-Z eine tolle Veranstaltung

Mountainbikewettkampf – Klappe die Zweite

 

Die Sonne lachte, Zeit war verfügbar – also ging es kurz entschlossen ins erzgebirgische Seiffen, um dort beim EBM mitzurollen.

 

Da ich mir ja fest vorgenommen habe, mehr in Richtung MTB zu tun, um meine Kraft und Koordination auf dem Rad zu verbessern, hatte ich natürlich keine Ausrede, um lang zu zögern. Also am Samstagabend ab auf den Campingplatz und Sonntag früh an die Startlinie.

 

Und…es war sogar recht nett. In der zweiten Runde ist der kleine Angsthase sogar fast durchgefahren J Wird etwa doch noch eine richtige Mounti-fahrerin aus mir?

Sieg beim Schönheider Stauseetriathlon

 

Am verganegen Wochenende bin ich beim Triathlon in Schönheide, der Teil des STV Cup ist gestartet. Eine schmerzhafte Sprintdistanz war angesagt L Doch alles wurde gut.

 

Bei meiner „Schockodisziplin“, dem Schwimmen habe ich versucht die Zähne mal ordentlich zusammenzubeißen und Gas zu geben. Wow, das hat sogar ganz gut geklappt. Anschließend ging es flott über die hügeligen 20 km, um dann abschließend recht entspannt ins Ziel zu laufen.

 

So könnte es immer sein…

Wow – Deutsche Vizemeisterin

 

Nach circa 7 Monaten tüchtigen Trainings war es am vergangenen Wochenende nun endlich soweit. Roth ich komme.

Nachdem wir am Freitag in aller Ruhe angereist sind, habe ich mich am Samstag eine letzte kleine Koppeleinheit absolviert, um die Muskeln letztmalig aufzuwecken. Am Nachmittag fuhren wir in Richtung Wechselgarten, um den Flitzer für den nächsten Morgen abzugeben. Nachdem ich die letzten Nächte schon immer ein wenig unruhig geschlafen hatte, war es spätestens jetzt mit der Aufregung perfekt. All die Leute und heimlich auch schon mal ein Auge auf die weibliche Konkurrenz zu werfen, machte mich ganz schön nervös.

 

Am Abend der letzte „Kohlenhydratschliff" und frühzeitig ins Bett, mit dem Gedanken, hoffentlich bald schlafen zu können, denn der Wecker sollt 3:30 klingeln.

 

Diesen zu stellen hätte ich mir sparen können, denn ab 2:30 lag ich wach und konnte es kaum erwarten, endlich aufzustehen. Also ab an den Frühstückstisch und gegen 4:30 in Richtung Start nach Hiltpoltstein. Dort richtete ich meine Wechselzone ein und schlüpfte in den Neo. Dann nahm ich mir noch mal fünf Minuten ganz für mich, um die Stimmung am Kanal aufzusaugen und der Musik zu lauschen. Dabei habe ich mich doch ertappt, wie ein paar kleine Tränchen in meine Augen standen, war ich doch glücklich darüber, dass der Tag X nach all den Trainingseinheiten endlich gekommen war und ich hier dabei sein konnte.

 

So, nun aber ab in Richtung Schwimmstart, ran an die Startlinie und pünktlich um 6:20 fiel der Startschuss für die Profis sowie das gesamte Frauenfeld. Ich hatte vorab Bedenken, wie ich mich wohl fühlen würden, denn merke ich doch immer recht schnell, ob der Wettkampf gut werden kann oder eben nicht. Doch diese Bedenken konnte ich schnell vergessen. Schnell konnte ich meinen Rhythmus sowie den Platz in der aufgewühlten Meute finden, um nach 1:08 dem Wasser zu entsteigen. Ok, ein paar Minuten weniger wären auch nett gewesen, aber der Wettkampf sollte ja noch ein wenig andauern und meine Stärken werden sich erst noch aufzeigen. Also, raus aus dem Neo, rein in die Radhose und ab auf den Feuerofen. Was für eine Stimmung. Schon hier. So viele Leute die jubelnd am Rand standen. Das war wirklich toll und das Lächeln wollte gar nicht mehr aus dem Gesicht verschwinden.

 

Die ersten 20 Radkilometer bin ich ruhig angegangen, um den Körper an die neue Beanspruchung zu gewöhnen. Nachdem ich dann im Tritt war, konnte ich mich so nach und nach weiter vor arbeiten, war ich doch gerade mal auf Position 70 aus dem Wasser gekommen.

 

Vorab hatte ich ja schon vom legendären Solarer Berg gehört und freute mich entsprechend darauf diesen hochzudüsen, aber was mich dann erwartete, empfand ich als den absoluten Wahnsinn. Ich war so überwältigt, dass ich immer wieder mit dem Kopf schüttelnd hochgefahren bin - wieder einer dieser tollen Momente, die mich mit Gänsehaut erfüllten.

Ab Kilometer 150 spürte ich dann jedoch schon eine gewisse Abgeschlagenheit. Das regelmäßige Essen fühlte sich langsam als echtes Stopfen an und fiel mir immer schwerer. Der Gedanke an den noch zu laufenden Marathon, machte mir etwas Angst. Wie sollte das bloß werden? Werde ich gut durchkommen? Doch dann ging es schon bald in die zweite Wechselzone und die Zweifel wurden erst einmal verdrängt.

 

Auch hier versuchte ich mich auf den ersten Kilometern wieder ein wenig zu bremsen und bald einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden. Die ersten 20 km liefen wirklich sehr gut. Einige Bekannte inkl. meiner Mutti standen an der Strecke, um mich anzufeuern. Das tat wirklich gut. Doch dann wurde es wirklich schwer und ich musste mächtig kämpfen. Von Zeit zu Zeit hatte ich dann doch an ein kurzes Gehpäuschen gedacht, doch wusste ich auch dass einige Damen nicht weit hinter mir lauerten, so dass ich mich von km zu km hangelte. 8 km vor dem Ziel ging es dann wieder auf den Main-Donau- Kanal und endlich konnte ich nach dem langwierigen Stück zum Wendepunkt den Rückweg antreten. Dies gab mir wieder Kraft und ich konnte vom Tempo her nochmals zulegen. An der sog. Lände, einem letzten Stimmungsnest, angekommen standen plötzlich noch meine Großeltern an der Strecke und ich sah sie schon von weiten mitten auf der Strecke springend und winkend. Das war eine Überraschung. Sind die beiden Verrückten extra deswegen nach Roth gefahren. Das brachte mir einen letzten Motivationsschub ein und ich flog die verbleibenden 4 km ins Ziel. Von weiten hörte ich dann schon den Sprecher und die jubelnden Zuschauer. Eine letzte Linkskurve und ein kurzer lächelnder Blick auf die Uhr, dann ging es ab in Richtung Zielgasse... wow, what a feeling... Ich hatte mal einen Satz gelesen zum Thema Langdistanz: „Du spürst nur für Sekunden, warum du dir das antust." Und genau das beschreibt es wirklich gut. Es war ein wahnsinns Gefühl dort einzulaufen, wissend es geschafft zu haben.

 

Nach 10:12:41 hielt für mich die Uhr an. Resümee: 17. Frau gesamt, davon 1. Amateursportlerin und Deutsche Vizemeisterin in der AK.

 

Was gibt es mehr zu sagen. Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit dieser Premiere und freue mich schon jetzt auf eine Wiederholungstat.

SPONSOREN

Ausrüster

Unterstützer