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Herausforderungen annehmen - Ziele verfolgen - Grenzen ausreizen - Erfolge erzielen

Ich bin dann mal weg…

28. Dezember 2010

 

Der letzte Arbeitstag für dieses Jahr ist hiermit Geschichte und das Jahr neigt sich dem Ende. Somit ist es an der Zeit für einen letzten Kurzurlaub. Und wo geht’s hin? In die Berge natürlich!

 

Morgen früh wird mich der Wecker beizeiten aus dem Bettl scheuchen, um Fahrt nach Leutasch aufzunehmen. Dort einen Tag die Langlaufski angeschnallt und am Donnerstag dann die Schneestapfer an die Füße, um die 2610 m hoch gelegene Glungezerhütte zu erklimmen und von da aus ein paar Touren zu machen sowie das neue Jahr einzuläuten. Das wird ein Spaß.

 

Somit bleibt mir euch alles Gute fürs neue Jahr zu wünschen. Bleibt gesund, erholt euch ein wenig und dann auf ein Neues. Ich freu mich schon drauf.

Winter is good in Germany

22. Dezember 2010

 

Nachdem ich abends nun wieder den Rehen Guten Tag sage und sie sich sicher wundern, welches Glühwürmchen da durch ihr Revier streift, habe ich das heutige Läufchen auf den Tagesbeginn geschoben.

 

Also rein in die Kluft, Rucksack auf den Rücken und los geht’s, um das das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden. Es galt ein letztes Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Durch Nebel und eine dicke Schicht Weiß habe ich mich gekämpft und wurde wieder einmal belächelt als ich im Sportleroutfit das Geschäft betrat. Aber irgendwie ist es mir ja auch eine Freude von anderen belächelt zu werden, die in keinster Weise nachvollziehen können, wie man sich bei solchem Wetter raus geschweige denn in die Laufschuhe begeben kann. Dabei können einem Schnee & Kälte, dank der innovativen Läufertextilien, schon lange nichts mehr anhaben. Daran könnte ich mich bei jeder Einheit erfreuen, wenn ich durch den tiefen Schnee stapfe.

 

Mit einer Pulle edlem Hochprozentigem im Gepäck ging es wieder auf in Richtung Heimat. Vorab allerdings noch ein Abstecher zum Bäcker des Vertrauens. Guten Morgen.

„Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land“

13. Dezember 2010

 

Wieder liegt eines dieser erlebnisreichen Wochenenden hinter mir. Nach einer für mich früh endenden Firmenweihnachtsfeier am Freitag ging es Samstag in der Früh in Richtung Oberhof am Rennsteig. Dort wollte ich meinem Skisponsor Madshus beim Skilanglauftest unterstützen.

 

Neben all dem Umherschleppen und Ausgeben von Testmaterial konnte ich mich natürlich ab und an davonschleichen und ein wenig Thüringer Waldluft schnuppern. Zum ersten Mal war ich dort im Winter zugange und weiß, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Wie pflegte es Goethe schon zu sagen: "Das Gute liegt oft so nah..." - man muss also nicht immer weit weg, um neues reizvolles Terrain zu erschließen…

Leise rieselt der Schnee

29. November 2010

 

oder Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Die ersten Dominosteine sind verzehrt, ein paar Glühwein wurden gekostet und nur das übliche „Last Christmas“ von George Michael fehlt mir noch, dann ist auch für mich die Winter- und Weihnachtszeit endgültig eingeläutet. Der erste Schnee hat letzte Woche auch das Erzgebirge erreicht und pünktlich dazu kamen meine neuen Madshus Ski, so dass es mich am Wochenende zur Premiere in die weiße Pracht gezogen hat. Doch die neuen Ski wollte ich dann doch noch nicht testen, denn zuviele Steinchen schauten noch aus der Erde. Also schnell die alte Schuppe (für Nichtskifahrer: es handelt sich dabei um die Art von Ski, wo man sich nicht erst stundenlangem Waxen hingeben muss) angeschnallt und los ging’s. Ein paar erste Rutschversuche sowie ein zartes Herantasten, um ganz bald wieder Eins zu werden mit der der flauschigen Masse.

 

Die kühlen Muskeln wurden bald warm und das Herzl schlug vor Anstrengung bis zum Hals, aber wie immer war es fantastisch, durch die schöne Winterlandschaft zu gleiten und schon jetzt ist die Vorfreude auf all die interessanten Winterwettkämpfe riesig.

Es war einmal…

22. November 2010

 

…der Transalpine Run 2010. So oder so ähnlich konnte ich letzten Freitag einigen Interessierten von meiner diesjährigen Alpenquerung berichten. Patrick, guter Freund und Filialeiter des Runners Point in Potsdam hatte mich gefragt, ob ich Interesse hätte einigen Zuhörern davon zu berichten. Klar hatte ich.

 

Somit ging im Sauseschritt und etwas aufgeregt auf in den Norden. Aber wie erwartet, war es natürlich sehr schön und hat wieder einmal Spaß gemacht, andere Leute an den schönen Erlebnissen teilhaben zu lassen. Es ist eben nur immer noch ein wenig ungewohnt für mich, wenn Leute kommen, um meinen Berichten zu lauschen J und ihre Begeisterung äußern. Also an der Stelle noch mal: „Danke“, auch an Patrick für die sehr gute Organisation.

Call me a Trailrunner.

08. November 2010

 

Tja, was soll ich sagen, was als lockeres Sahnehäubchen zum Saisonende gedacht war, hat sich als echter Erfolg entpuppt. Seit gestern bin ich aus dem Ruhrpott zurück und kann es noch immer gar nicht recht glauben, ein dritter Platz bei den Trailrun Worldmasters. Wow.

 

Begonnen hat die Kurzreise am Donnerstag. Da ging es erst einmal auf in Richtung Kölle, zu einer lieben Freundin, die uns für eine Nacht beherbergte. Nach einem Fläschen Sekt und einem langen Schwatz, bis in die Nacht hinein, läuteten wir das verlängerte Wochenende sehr entspannt ein.

 

Am Freitagmorgen ging es dann in Richtung Dortmund. 15 Uhr sollte der erste Startschuss zum Phoenix Sprint ertönen. Das Phoenix Gelände galt einst als verbotene Stadt der Stahlindustrie wurde bzw. wird jedoch sehr aufwendig saniert, so dass ein anschauliges Plätzchen am Rand von Dortmund entstanden ist. Auf der 5 km langen oder besser gesagt kurzen sowie welligen Strecke konnte man einen kleinen Eindruck des Wandels bekommen. Aus alt mach neu. Ging es anfangs durch Gestrüpp und Sträucher, dann vorbei an neuen Bürogebäuden sowie über moderne Kunst hinweg (ich denke, dass es solche sein sollte), so kam das schmerzliche Highlight zum Schluss, indem wir einen alten Hochofen per Treppe besteigen durften. Die sprintgeplagten Beine bekam ich an der Stelle noch einmal ordentlich zu spüren. Gestartet wurde fliegend, d.h. nacheinander. Somit bestand die Spannung bis zum Schluss, was die Platzierung anbelangt. Eine zu erwartende sehr knappe Geschichte sollte es werden und gerade einmal 7 Sekunden trennten mich vom dritten Podestplatz, der an Zuzanna Asztemborska vom Team adidas ging. Glückwunsch! Der Abend verging dann sehr schnell, mit Siegerehrung, Pastaparty sowie einem sehr amüsanten Vortrag von Achim Achilles, der sich mit Stirnlampe bewaffnet zusammen mit 148 weiteren Startern auf den Petzl Night Run begab, einer separaten Einzelveranstaltung, für weniger Verrückte J

 

Doch dies war lediglich der Anfang, denn das Highlight sollte am zweiten Tag stattfinden, der Ruhrklippen-Trail. Seine rund 36 Kilometer lange Strecke führte die Teilnehmer über 684 Höhenmetern auf abwechslungsreicher Strecke quer durch Parkanlagen, Wälder und Hügellandschaften des östlichen Ruhrgebiets. Es war herrlich und natürlich anstrengend zugleich, jedoch war ich in guter Form, so dass es verhältnismäßig leichtfüßig vorwärts ging und es einfach nur eine Menge Spaß machte durch Schlamm und Gestrüpp zu flitzen. Zum Ende hin wurden die Beine natürlich immer schwerer und teilweise machte der Matsch dann mit den Füßen und Beinen was er wollte, doch ich hatte dir dritte Position inne und das trieb mich natürlich voran. Sollte ich etwa unter den Top Drei der Tageswertung landen? Das wäre der Knaller. Kurz vor Laufende wurde es noch einmal spannend. Die führende Rumänin Zhanina Vokueva vom Team salomon musste einen Einbruch erleiden und fiel damit auf den vierten Platz zurück, so dass ich kurzzeitig sogar auf zweiter Position lag, doch kurz vor Ziel kam mir die Kurzstrecklerin Nina Kunz noch „in die Quere“, deren Schlusssprint ich leider nichts mehr entgegensetzen konnte. Doch das ärgerte mich in keinster Weise, denn ein dritter Platz bei einer Etappe der Worldmasters, daran hatte ich noch nicht einmal in meinen kühnsten Träumen gedacht. Mit der sehr guten Platzierung und Zeit konnte ich damit auch auf den dritten Gesamtrang rutschen und nun wurde die Sache natürlich ernst. Schon jetzt war ich ein wenig in Aufregung, was der dritte und letzte Tag wohl bringen würde. Zwei Isogetränkflaschen später und brav zeitig ging es an diesem Samstagabend dann ins Bettl, um gut ausgeruht für die letzte Etappe zu sein.

 

Am Sonntag stand dann also der letzte Wettkampf auf dem Programm. Der Bittermark-Run über 21,6 km mit zarten 273 Höhenmetern bespickt. Aufgeregt war ich. Und wie… Zuzanna und Zhanina galt es besonders im Auge zu behalten, denn die beiden Ladies waren auf Platz 4 sowie 5 der Gesamtwertung und liebäugelten entsprechend stark wenigstens mit dem dritten Gesamtrang. Am Anfang war deshalb das vordere Damenfeld noch eng zusammen. Jeder lauerte nur, wann sich eine der Damen wagen würde, davonzuschleichen. Und es sollte nicht lange dauern, da machte sich, wie erwartet, Zhanina auf und davon. Nun bloß den Abstand nicht zu groß werden lassen, um meine Reserve nicht zum letzten ausnutzen zu müssen, die ich ihr zeitlich gegenüber hatte. Ich sage euch, ich habe gekämpft. Denn eines war klar, wenn es die Beinchen hergeben würden, dann wird gebissen bis zum bitteren Ende, denn das Philosophieren über „hätte, wäre, wenn“ im Nachgang, wollte ich mir selbst ersparen. Die Kilometer flogen nur so an uns vorbei, denn auch heute machte die Strecke wahnsinnig Spaß, weil viele ausgewählte Trails die Strecke schmückten. Durch Diestelsträucher und Erdlöcher hindurch (aua – gleich schön mit dem Hintern runtergerutscht) und über Baumstämme hinweg konnte sich jeder Einzelne noch einmal richtig austoben. Nach 1:37 erreichte ich das Ziel und war gespannt. Sollte es gereicht haben? Ein kurzer Augenblick der Spannung und ja, es hat gereicht. Trotz dass Zhanina vom Team salomon den Tagessieg für sich einbuchen konnte, holte sie den Rückstand nicht auf und ich konnte meinen dritten Rang verteidigen. Ich war einfach nur happy und genoss jeden Moment des Laufes noch einmal, denn wirklich, damit habe ich, nach einer so langen und natürlich auch intensiven Saison nicht gerechnet. Damit darf ich mich jetzt wohl eine waschechte Trailrunnerin nennen?!

 

Platz eins gesamt ging an die erfolgreiche Marathon- und  Ultramarathonläuferin Birgit Lennartz, knapp gefolgt von Nina Kunz. Auch Landsfrau Madeleine Lorenz aus Annaberg-Buchholz, die stets durch Top Platzierung besonders im Berglauf, auf sich aufmerksam macht, war am Start und erreichte einen super 6. Rang. Glückwunsch!

 

Im Nachgang noch einmal einen besondern Dank an Petzl, die mir die Entscheidung zum Start erleichtert haben! Ohne euch wäre ich nicht wirklich auf die kühne Idee gekommen mich in Dortmund noch mal drei Tage lang zu quälen.

 

Nun ist aber wirklich Ruhe angesagt. Die kommenden vier Wochen werde ich meine Beine still halten, nach der Arbeit einfach nur faulenzen und Schocki essen J Zumindest wenn ich morgen eine Herausforderung der ganz anderen Art hinter mich gebracht habe – einer meiner Weißheitszähne soll nämlich gezogen werden und dem Angshase Pfeffernase schlottern schon jetzt die Knie L

Unverhofft kommt oft

07. November 2010

 

Yipehhhh, ein sensationeller und unerwarteter 3. Platz gesamt bei den Trailrun Worldmasters in Dortmund. Ausführlicher Bericht sowie Schlammschlachtimpressionen folgen morgen. 

Ich bin durch die Wilde Hölle gegangen

01. November 2010

 

Den Herbst genießen, inmitten der schönen Sächsischen Schweiz, so lautetet die Maxime des Wochenendes. Sandsteinnadeln und bizarre Felsriffe mit skurrilen Kiefern, urwüchsige Buchenwälder und tief eingeschnittene Wildbäche, das ist Natur pur…und Entspannung natürlich. Da ich für erlebnisreiche Wochenenden und Kurzurlaube stets zu haben bin, war die Idee dieses Mal mit Mounti und Rucksack zum Wandern zu fahren und nebenbei noch ein paar Klettersteige ausfindig zu machen und selbstverständlich zu begehen.

 

Starker Gegenwind ärgerte uns auf dem Hinweg, doch konnte dieser uns nicht aufhalten, so dass wir pünktlich zum Mittag das Ziel Kirnitzschtal sowie die urige Neumannmühle, die uns als Nachtquartier dienen sollte, erreichten. Frisch gestärkt ging es dann auf zu einem „kleinen“ Nachmittagsspaziergang, wo wir uns auf die Suche nach dem ersten Klettersteig den „Rübezahlsteig“ machten. Bewaffnet mit Karte und Literatur erspähten wir diesen im letzten Moment des langen Suchens und kraxelten frohen Mutes hinauf. Es war ein herrlicher Herbsttag. Die Natur zeigte sich mit dem bunte Blätterwald und den schroffen Felsen bei untergehender Sonne von seiner schönsten Seite.

 

Nach einer langen Nacht, denn ich habe trotz Matratzenlager geschlafen wie ein Murmeltier, gestaltete sich der Sonntag ganz ähnlich, nur in umgekehrter Reihenfolge: wandern & klettern und mit dem Radl zurück an den Anfang. Vom ersten Klettersteig ging es bergab durch de Wilde Hölle, einer meiner Lieblingswege, weil er so schmal, schroff und ausgesetzt ist. Ich liebe diese Tage, an denen man sich einfach so treiben lassen kann. Währenddessen kommen mir immer Ideen für weitere Unternehmungen. Eine davon hat bereits sehr klare Züge angenommen. Nun muss ich nur ein paar Informationen einholen und dann zu späterer Zeit mehr. Hui, ich freu mich drauf!

Na bitte, Brigitte.

25. Oktober 2010

 

Es geht doch! 3 Jahre ist es her, als ich meine Bestzeit auf der 10 km Strecke aufgestellt habe 40:22. Damit fast zu Beginn meiner „Läuferkarriere“ blieb die Uhr damals im sächsischen Eilenburg stehen. Kurz darauf bin ich die Distanz im Einzel nur noch zwei Mal  gelaufen und konnte nicht an der Finisherzeit rütteln. Aber was muss das muss und gestern, im Rahmen des Dresden Marathon, war es endlich soweit.

 

Auf die Plätze - fertig – los. Nichts mit einlaufen und warmwerden, 100% von Beginn an. Das Wetter kam mir entgegen, Sonne und schön kalt. Nur der Wind hätte ein wenig weniger sein dürfen. Aber man kann bekanntlich nicht alles haben. So schnell wie es losging, war es auch schon wieder vorbei - über die Elbe, rechts, rechts, rechts, runter, hoch, wieder über die Elbe (Wieso kann eine so kleine Brückenerhebung so weh tun?) und mit einem breiten Grinsen rein in die Zielgasse und rauf aufs Siegerpodest. Eine sehr zufriedenstellende 38:50 sowie ein zweiter Platz bei den Ladies.

Kurz und schmerz“los“ eben.

 

Einen Zeitungsartikel inklusive Bild der drei schnellsten Grazien findet ihr unter Media.

Ein Wochenende voller Tatendrang

04. Oktober 2010

 

Kaum sind drei Wochen vergangen, da ging es auch schon wieder auf die Pirsch. Auftaktveranstaltung war am Freitag der Citylauf Pirna unter dem Motto „im Fackelschein durch die Nacht“. Das klang doch toll, also kurz entschlossen den Sportbeutel geschnürt und ran an die Startlinie. Die Strecke verhieß 8 kantige Runden über eine Distanz von 10,4 km. Nachdem ich mich vorsichtig an das Tempo herangetastet hatte, konnte ich in der zweiten Runde die Führung übernehmen und diese auch bis zum Zieleinlauf beibehalten. Somit eine gelungene Spontanentscheidung, die ich mit einem Gläschen Aperol begoss.

 

Doch dieses sollte ich ja fast ein wenig bereuen, denn das war nur der erste Streich. Der zweite folgte auch sogleich. Vor der Kulisse vom Schloss Pillnitz bei Dresden sowie den schönen Weinbergen ließ ich mich zwei Tage später erneut zu 17,5 anspruchsvollen Kilometer animieren. Der Landschaftslauf für Genussläufer, so heißt es in der Ausschreibung. Wie meinen die das bloß? Genuss am Aperol, oder was? J Ging es anfangs noch zaghaft bergan wurde es bald auch knackig. Erinnerungen aus den fernen Alpen wurden kurzzeitig wach. Die Wadeln waren sooo schwer. Oh oh. Also Mädel schau dich mal um, genieß die schöne Aussicht und weiter geht’s.  Weiter ging’s dann natürlich auch. Resultat = ein zweiter Platz bei den Damen. Na das ist doch was.

 

Kommendes Wochenende wird läuferisch wieder einen Gang zurück geschalten, dafür schwimmerisch mindestens einer zugelegt, wenn es mit Ute Mückel zum Schwimmseminar ins schöne Leipzig geht.

Zarte Gehversuche

27. September 2010

 

Gute zwei Wochen sind nunmehr seit dem Alpenhighlight vergangen. Nachdem mich in der ersten Woche eine ordentliche Erkältung in die Knie gezwungen hat, geht es mir jetzt schon wieder prima. So gut, dass ich am Wochenende ein Stück sächsische Lausitz erkundet habe, erstmals wieder laufend. Das Revier rund um den Butterberg war für ein Stündchen mein. Dort fand ein Laufwettkampf statt, doch den habe ich lediglich von der Seite verfolgt, bevor ich selbst in die Laufschuhe geschlüpft bin. Endlich wieder. Ich habe es genossen.

 

Nu ja und dann ging das doch schon wieder ganz ordentlich. Noch ein bissl Zwicken im Oberschenkel und den Sprunggelenken, aber alles im Rahmen. Ich freu mich. Denn insgeheim schwirren mir doch schon wieder neue Pläne im Hinterstübchen rum… elender Nimmersatt J

 

Im Detail: die Trailrun Worldmasters in Dortmund, die Anfang November stattfinden werden. Ich denke bis dahin könnte alles wieder fein sein, so dass ich das Sportjahr 2010 interessant abschließen könnte, bevor es dann in die obligatorische Winterruhe geht.

Und die Moral von der Geschicht?

12. September 2010

 

Gibt es nicht. Zum Ersten wurden die Grenzen wieder einmal ein stückweit verschoben. Ob dies nun gut ist oder nicht, kann ich noch nicht sagen. Ebenso wenig, ob ich dies noch einmal mitmachen möchte. Es war verdammt hart, physisch als auch psychisch. Mitstreiter, die in den Vorjahren bereits dabei waren, auch auf der alternativen Westroute, sagten uns das es dieses Mal besonders anspruchsvoll war. Wow, und wir dürfen uns Finisher nennen.

  

Zum Anderen sollte man die Geschichte keinesfalls unterschätzen. Ich bin da ja manchmal etwas blauäugig, gebe ich zu. Ich melde mich einfach bei einem Event an, ohne mich intensiver damit zu beschäftigen. Auch hier war dies so. Klar hart ist das Eine, aber der Transalpine Run... Die Trailer sehen grandios aus und machen unheimlich Lust auf mehr, doch hinter den Kulissen ist es schon ein wenig anders, manchmal fast ein wenig beängstigend, wenn man sieht wie weit Menschen gehen können, gerade in gesundheitlicher Sicht. Und man sieht auch Tränen. Tränen der Enttäuschung, weil es eben nicht bis zum Ziel gereicht hat. Gerade in diesem Jahr, sind schlussendlich 33% der Teams nicht ins Ziel gekommen. 

 

Noch ein kleiner Tipp zur Partnerwahl: achtet unbedingt darauf, dass ihr vorallem persönlich gut harmoniert. Ohne das wird es andernfalls nicht funktionieren, denn ihr werdet oft am Limit sein. Da ist es einfach wichtig aufeinander einzugehen. Vielleicht ist dies ja auch der ultimative Paartest ;-) Letztendlich geht es für die meisten von uns doch auch gar nicht um die vorderen Ränge. So just enjoy, have fun and finish!

 

Nun genug davon. Die  Taschen sind endlich ausgepackt, die erste Waschmaschine läuft und ich freue mich nur noch auf Ruhe sowie mein eigenes Bett.

 

PS: schaut mal unter dem folgenden Link. Das sind die ersten Best of Fotos vom Lauf. Diese Impressionen sprechen mehr als 1000 Worte.

 

www.sportograf.de/bestof/744/index.html

Ende gut alles gut

11. September 2010

 

GESCHAFFT!!! Wir haben's getan, zum aller ersten Mal... Der Transalpine Run ist Geschichte, wir haben die elenden Berge bezwungen und sind soooo glücklich und zufrieden.

 

Doch von vorn. Eine erneut unruhige Nacht brachte mich um meinen geliebten Schlaf (das mit dem Camp hätte ich mir doch noch mal überlegen sollen), denn alles schmerzt und die Läufergeräuschkulisse... naja. Doch es nützte nichts, raus aus den Federn, zum allerletzten Mal. Meine Motivation ging, trotz dem Anreiz die Drei Zinnen endlich in natura zu sehen, gegen 0.

 

Dann ein letztes Mal der traditionelle Aufwachsong "Highway to hell" und ab ging die Post. Von vornherein hatten Jule und ich uns geeinigt, heute keine Pferde (oder besser Kühe) mehr scheu zu machen, sondern das Ding einfach nur noch ins Ziel zu laufen. So wurde es dann auch. Zusammen mit Damenteam auf Platz 5 haben wir die letzten 33 km abgespult, nett geschwatzt, ein paar schöne letzte Motive eingefangen und sind dann freudentrunken Hand in Hand mit ein paar Tränchen in den Augen in dieses verdammte Ziel eingelaufen. An der Stelle noch mal liebe Grüße an Gabi und Kathrin - hat Spaß mit euch gemacht.

  

Im Ziel haben wir dann allerlei Bilder geschossen, mit den Menschen, mit denen wir in den letzten 8 Tagen so oft gemeinsam auf der Strecke gekämpft haben. Ihr alle seid großartig und könnt stolz sein!!!

 

Naja und nach Kaffee und Kuchen ging es letztmalig zur Siegehrung, der offiziellen Finisher-Shirt Ausgabe und der natürlich nicht zu vernachlässigenden Party. Die Sektbar war mein - endlich :) "Das hammer uns verdient..."

"Life is like a coin...

10. September 2010

 

...you can spend it anyway but you can only spend it once. This is a great way to spend life". So spricht es ein Teilnehmer auf dem aktuellen Trailer der Veranstaltung Recht hat er. Bei allen Strapazen, ist es doch ganz schön gewaltig, dass hier mitzuerleben und das Ziel in greifbarer Nähe zu wissen.

 

Heute war die bisher imposanteste Etappe. Es ging von St. Vigil, vorbei am Prager Wildsee nach Niederdorf, hindurch durch die schönen schroffen Riesen der Dolomiten. Gigantisch!!! Immer wieder haben wir den Kopf links und rechts rotieren lassen und den Blick genossen.

 

So langsam merke ich auch, dass ich gedanklich etwas lockerer werde, denn die 7. Etappe gehört seit einigen Stunden der Vergangenheit an und morgen geht es dann "nur" noch 33 km nach Sexten ins langersehnte Ziel.

 

Ansonsten kann ich als Andenken noch zwei chice Zehen anbieten (siehe Foto), die habe ich nämlich seit gestern auf dem Gewissen. Aua. Heute Morgen musste ich sogar die Blasen, die sich dahinter geblidet haben, öffnen lassen :( Naja, alles hat eben seinen Preis. Und mit zwei verlorenen Zehnägeln bin ich noch gut im Rennen, wenn ich sehe, wie ansonsten so an den Teilnehmern herumoperiert werden muss... Ist schon ein verrücktes Bild, auch wenn man nach dem Rennen ins Camp kommt und einige der Starter völlig neben sich im Schlafsack kauern. Aber das nur am Rande, das wird in keinem der Filmchen zu sehen sein, aber gehört eben zum Alltag eines solchen Events.

 

Mittlerweile sind 6 der 16 Frauenteams ausgeschieden, das sind mal eben 37%. Insgesamt sind noch 192 der 273 Team im Rennen. Muss ich mehr sagen?

Laufen lassen

09. September 2010

 

Die erste Nacht im Camp liegt hinter uns und eigentlich war es sehr ruhig. Eigentlich. Wäre da nicht ein Schlagzeugspieler in irgeneinem Nachbarraum gewesen, der 23 Uhr nachts etwa 200 Läufer mit Spielversuchen (es klang jämmerlich) malträtiert hätte.

  

Ansonsten gibt es heute gar nicht so viel zu berichten. Warum? Weil es einfach nur lief. Beide hatten wir nach der gestrigen Horroretappe noch mehr Respekt, fast ein wenig Angst, doch die Route kam uns absolut entgegen.

 

Die ersten 20 km flach, dann ein, mal von den letzten Metern abgesehen, gleichmäßiger Anstiege zum berühmten Kronplatz hinauf und wieder runter. So einfach ist das oder kann es sein. Die 39,7 km und 1512 HM flogen förmlich an uns vorbei, so schnell, dass wir 5. Frauenteam in der Tageswertung wurden. Grandios.

 

Also, nun noch zwei Mal aufstehen und bissl rennen und schon ist es vollbracht. Also dran bleiben.

Ich will Kühe

08. September 2010

 

Hää, Moment mal...Nein, die habe ich doch den ganzen Tag. Dann eben einen Cocktail. Wie ich darauf komme? Ganz einfach. Heute habe ich den bisherigen Tiefpunkt der Tour erreicht. Das Gute Laune Barometer ist auf -5 abgesunken. Nun musste ich motivierend ganz schön aktiv werden. Also gute Musik ins Ohr, denn ihr wisst ja - der Rythmus, wo Frau mit muss. In dem Fall war elektronische Tanzmusik angesagt und da kam mir Freundin Nicole in den Sinn, mit der ich immer zum Tanz ausgehe (liebe Grüße an der Stelle). Ich habe an nette gemeinsame Abende gedacht und bald folgende, wenn ich all das hier überstanden habe :) Dance, dance, dance to the music... Dann naschen wir mindestens einen feinen Drink. Soweit also der Zusammenhang.

 

Jedoch erst die Arbeit und dann, na ihr wisst schon. Fakt ist wir hatten uns heute auf eine regenrative Etappe von "nur" 29 km eingestellt, dann jedoch die Hiobsbotschaft am Morgen: wegen Erdrutsch eine Ausweichroute von zusätzlichen 5 km und 300 HM. Mmh, na gut also ab die Post in Richtung Bretterscharte (2537 HM). Wie an einer Perlenschnur reihte sich die wilde Läuferschar in Richtung Wolkendecke. Ein verrücktes und schönes Bild zugleich. Doch dann bergab, aua. Oberschenkelschmerzen. Das Knie? Hoffentlich nicht! Schnell wieder hoch, das ging deutlich besser. Am Ende noch mehr Aua. Da wurde schon mal mit dem Stock aufgestampft und die Hörnlein ausgefahren. Doch was eine richtige Bergziege ist, die darf auch mal Hörnlein zeigen ;-) und meckern ist vom Veranstalter ausdrücklich erlaubt. Puh, Glück gehabt.

 

Im Ziel dann die Diagnose: Oberschenkelreizung. Nun sitze ich eine physiotherapeutische Behandlung sowie einen Tapeverband später hier in meinem Schlafsack und hoffe, die letzten "läppischen" drei Touren noch hinter mich zu bringen. Ich will, ich will, ich will an den Drei Zinnen vorbeiflitzen und Sexten laufend erreichen.

 

Ach so eine Neuerung noch: nachdem wir die letzten fünf Nächte luxuriös in Pensionen verweilt haben, sind wir nun aufs Camp umgestiegen, denn wenn schon denn schon, dann wollen wir das Event auch nochmal von der Basis aus erleben. Mal schauen was die Nacht so bringen wird :) 

Keep on running

07. September 2010

 

Nach einer unruhigen Nacht, weil ich gar nicht so recht wusste, wie ich vor Muskelkater noch liegen sollte und permanent rumruschelte (arme Jule) holte uns der Wecker erneut 5 Uhr aus dem Bett. Menno, womit haben wir das nach der gestrigen Etappe bloß verdient??? Gönnt uns doch mal ein wenig Ruhe! Heute war der erste Morgen, wo ich so gar nicht aus dem Bett wollte. Na gut, also ran an den Frühstückstisch, der Versuch etwas zu essen (es fällt mir zunehmend schwerer) und dann in Richtung Start.

 

Auch heute sollte es ein erneut langer Lauftag werden. Schon wieder ein großzügiger Marathon, genauer gesagt 43,9 km sowie 1867 HM. Puh, das war heute morgen nicht gerade motivierend. Doch die ersten Kilometer gingen recht zügig an uns vorbei, denn diese waren lediglich wellig. Dann nach einem ersten knackigen Anstieg ein Highlight ein Sicht: die Krimmler Wasserfälle oder besser gesagt, die Niagarafälle von Österreich – haben wir mal so festgelegt, weil es so imposant aussah.

 

Danach schlängelte sich der Weg landschaftlich wunderschön entlang des Krimmler Hochplateaus, die großen und schneebedeckten Berge schon in Sichtweite. Heute gab es neben dem Bergfest noch einen zweiten Aspekt zum Feiern. Wir passierten nämlich die höchste Stelle der Tour, die Birnlücke mit 2669 m.  Doch ruck zuck schmuck war auch diese bezwungen. Erstmals mussten wir allerdings den kompletten Rucksackinhalt leeren, Handschuh, Mütze, Pullover, Regenjacke. Und dazu – bitte sagt nichts – Fräulein Finger mal wieder im Laufrock - naja, die B-Note ist eben auch wichtig J Oben angekommen war dies jedoch immerhin eine Aufmunterung für die Bergwacht. Bissl rot waren die Beinln, aber ansonsten ging’s, Hauptsache Kopf und Oberkörper waren warm eingepackt.

 

Wir kämpften uns dann durch Nebel und Schnee und fanden den Weg zurück in Richtung Tal. So schön wie es war, war es für mich irgendwie auch ein Tag zum Sentimentalwerden. Nach vier harten Etappen kann das schon mal passieren. Ich schwanke dann zwischen absolutem Glücksgefühl und mächtiger körperlicher Erschöpfung. Vor wenigen Tagen habe ich mit meiner besten Freundin darüber gefachsimpelt, warum man sich so etwas überhaupt antut. Ich meinte, um Grenzen auszureizen, ans Limit zu gehen und sie war der Meinung, um sich selbst zu spüren. Mmh. Irgendwie ist es wohl ein wenig von Beidem. Tipp am Rande dazu, falls ihr so etwas selbst ins Auge fasst: nehmt einen eurer Lieben mit ins Gepäck, das hilft mental unheimlich und ist eine sehr hilfreiche Stütze, wenn man völlig kaputt ins Ziel kommt, so zumindest mein Empfinden, wenn ich sehe wie Jule sich freut, wenn sie „ihren“ Thomas schon von weiten sieht – da kann es auch schon mal passieren, dass sie im Eifer des Gefechts fälschlicherweise eine Dame am Wegesrand, aufgrund der Schirmfarbe, für ihn hält und freustrahlend rufend auf sie zustürmt – gell Jule ;-)

Über den Wolken

06. September 2010

 

..muss die Freiheit wohl grenzenlos sein... oder so ähnlich. Fakt ist. dass heute die Königsetappe anstand, mit schlappen 46,90 km und 2252 HM. Mein erster Ultra also :) Start war im chicen Kitzbühel, von wo aus es zum legendären Hahnenkamm hinauf ging. Der erste Teil der Strecke war jedoch eher unspektakulär, da Waldautobahn. Lediglich das schroffe Profil des Wilden Kaisers im Hintergrund gestaltete den Aufstieg etwas attraktiver. Nach einem langen Abstieg jedoch begann der schöne Teil der Strecke. Endlich wurde es etwas ausgesetzter. Yipeeh. Vom Schöntaljoch aus schlängelte sich ein teils schneebedeckter Pfad am Berg entlang. Die Sonne war mal wieder auf unserer Seite und wenn da nicht die elende Quälerei gewesen wäre, ach wie wäre es zum Genießen gewesen.

 

Jawohl Quälerei...Ich will das auch gar nicht vorenthalten. Ich habe Muskelkater bis zur Kinnlade und hier und da zwickt es auch schon mal, aber wer mich kennt der weiß, dass es mir immer wichtiger ist, die Schönheit der Sache an sich in den Vordergrund zu stellen und nicht zu vergessen der Aspekt, dass dies alles nicht selbstverständlich ist, so etwas mitzumachen und zu erleben. Never forget that! Dann sind da die Momente, wo die Hubschrauberblätter nur wenige Meter über deinem Kopf rotieren, du deinen Atem hörst und siehst, dein Herz bis zum Hals klopft, du fünf Sekunden inne hältst, die Landschaft und die Meute sich den Berg hinaufschlängeln siehst... spätestens dann huscht ein Lächeln über deine Lippen.

 

Tja, was waren die weiteren Highlights des Tages? Unterwegs fällt mir immer so viel ein, ab und an muss ich dann kichern und lasse Jule an meinen zum Teil lustigen Gedankengängen teilhaben. Die Idee war auch schon, dass ich mir mal ein Diktiergerät einstecke, um diese Geistesblitze direkt aufzuzeichnen :-)

 

Übrigens waren wir in unseren giftgrünen Röcken unterwegs und diese wurden von Publikum am Wegesrand mal eben zum Outfit des Tages gekürt oder eine andere Idee: warum dir Röcke nicht in weiß, dann könne man eine "Wet Rock Wahl“ durchführen. Naja, das sind also die Dinge, die uns so passieren, wenn wir den lieben langen Tag durch die Berge flitzen.

Mit Stock über Stein

05. September 2010

 

Geschafft! Tag zwei ist Geschichte und damit das erste Viertel. Gestartet wurde heute 8 Uhr, so dass 5:30 aufstehen angesagt war.

  

Von St. Ulrich am Pillersee aus, ging es gleich etwas anders "zur Sache" nämlich direkt bergan. Entlang des Kalktals schlängelte sich ein schöner Trail bis zur Gerstbergalm hinauf. Ich wollte Jule direkt davon überzeugen, das Zelt aufzuschlagen, was Nettes zu köcheln und mindestens eine Flasche Rotwein zu killen. Ich weiss nicht warum, aber meine Teampartnerin wollte nicht so recht auf diesen Vorschlag "einsteigen" ;-)

 

Damit lag der erste Anstieg hinter uns. Und wo es hoch geht, da geht's bekanntlichermaßen auch runter und dann wieder hoch und wieder runter... Puh. Neben der schönen Natur gab es heute noch ein Gutes: Sonne satt. Herrlich.

 

Wieder haben wir uns gut geschlagen und liegen nun auf der faulen Haut. Bereits jetzt klappern unsere Zähne vor der morgigen Königsetappe, schlappe 47 km und 2200 HM.

 

Besonderer Dank gilt schon jetzt, und das sollte unbedingt erwähnt werden, an Thomas, Jule's Freund, der uns nach allen Regeln der Kunst umsorgt, ebenso wie sein Freund (oder wie Thomas ihn nennt: Assistentenassistent) Stefan, der zwei Tage bei uns verweilte. DANKE - ihr seid so gut zu uns :) 

Where is the limit?

04. September 2010

 

Tag 1 des Transalpine Run liegt hinter und uns scheen wars. Noch. ;-)

 

Nachdem wir gestern mit unserer "Großraumlimousine", einem Peugeot 106, und gefühlten zwei Kleider- sowie Kühlschränken angereist sind, hieß es heute 11 Uhr: START FREI! Die ersten Kilometer von starkem Regen begeleitet, vergingen wie im Flug und auch der Rest lief flüssig. Auf dem Wohlfühlbarometer von 1-10, 10 = :-), würde ich es mit einer 9 klassifizieren. Also alles noch im grünen Bereich, so dass ich Natur und Erlebnis ganz aufsaugen konnte.

 

Außerdem ziert seit heute Morgen so ein Gummiband (was tut man nicht alles für den Kopf) meinen rechten Arm: "where is the limit" - wir werden sehen, die geliebten Berge werden es im Laufe der kommenden Tage mit Sicherheit aufzeigen.

 

Auch die abentliche Gestaltung kommt nicht zu kurz, heute wurde uns dieser beispielsweise u.a. mit Gesängen von Otto versüßt. Danke Thomas, für diesen Ohrwurm, der mich dann morgen wieder begleiten wird.

In den Startlöchern

02. September 2010

 

Noch ganze zwei Tage bis zum Start des Transalpine Run, "also hau' ich ab mit Sack und Pack und pack ein paar meiner Siebensachen, die ich hab und dann wird mir klar, es fehlt immer ein Stück, doch ich mach mir nichts draus, setz den Wagen zurück und bin raus" :)

 

Anbei eine "kleine" Impression was die Nahrungszufuhr angeht und da hab ich einige Dinge schon wieder weggetan... Also verhungern sollte ich nicht... Und das ist nur das Essen. Meine restlichen Taschen, Rucksäcke etc. behalte ich besser für mich, sonst heisst es wieder: typisch Frau. Naja Sport & Wettkampf sind nun mal das Eine, Chicsein das Andere ;-)

 

Und was bleibt: "Ich packe meine Sachen und bin raus, mein Kind, Annett ist auf der Reise und hat Rückenwind..."

Liebe, liebe Sonne, komm ein bißchen runter

30. August 2010

 

Für vergangenen Samstag hatte ich mich mit einem Frauenteam vom TV-Dresden für ein Staffelrennen beim Knappenman, einem Triathlon im Lausitzer Seenland, verabredet. Mir fiel es schwer am zeitigen Morgen das wame Bett zu verlassen, denn es regnete und regnete und regnete...

 

Die Olympische Distanz sollte es sein. Ich für meinen Teil übernahm den Radpart. Nachdem Evelyne einen tollen Lauf absolvierte und als erste Dame im Wechselgarten eintraf, konnte ich übernehmen, trat in die Pedale, was die Beinchen hergaben und übergab erneut als erste Dame an Margrit, die dann zum Schwimmen überging. Zufrieden lächelnd durften wir gemeinsam siegreich die Ziellienie überqueren.

 

Eine schöne Veranstaltung, so schön, dass ich mich gestern erneut mit auf die Reise begab, um den Vati sowie zahlreiche Bekannte ein wenig auf der Mitteldistanz anzufeuern. Es scheint geholfen zu haben ;-) denn alle sind mit tollen Ergebnissen über den roten Teppich eingelaufen. Erneut Glückwunsch! Das habt ihr klasse gemacht!

Man(n) darf gespannt sein

25. August 2010

 

...Frau übrigens auch, denn er ist da! Ich halte ihn in meinern Händern und er ist wirklich super schön geworden. Der Tri-Aktlon Kalender.

 

Ihr wollt ein Exemplar erhaschen? Dann meldet euch:

conatct@annett-finger.de

 

Das Schmuckstück kostet 19,95 € und wenn ihr mögt inkl. individueller Kussschnute ;-)

Der Rhythmus bei dem man mit muss

23. August 2010

 

Vergangene Woche kam mein neuer Laufrucksack. Was war also zu tun? Klar: ausprobieren. Und wo geht dies besser als in noch unbekannten Gefilden. Konkret: ich war vergangenes Wochenende auf Besuch unterwegs und habe dort eine Trainingseinheit genau nach meinem Geschmack gestaltet, d.h. immer schön der Nase nach.

 

Mit dem richtigen Beat im Ohr geht das Ganze auch gleich noch viel leichter von den Händen, äh Füßen natürlich. "So schön, schön war die Zeit..." Ich habe mich pudelwohl dabei gefühlt einfach mal wieder so treiben zu lassen: hoch, runter, links, rechts, ausweichen, Kopf einziehen...

 

Ich sage euch, die Vorfreude auf die Alpenquerung wächst von Tag zu Tag!

Annett auf der Seite vom Transalpine Run

13. August 2010

 

Schaut mal, wer euch hier entgegenlächelt:

 

http://www.transalpine-run.com/alpen_cross_news.htm

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

10. August 2010

 

Der Ironman liegt nun "schon" eine gute Woche hinter mir. Mir geht es gut und das lockere Training bereitet richtig Freude. Zeit also sich mit neuen Herausforderungen zu befassen, in diesem Fall mit dem Transalpine Run. Ich hatte euch ja bereits angekündigt, dass ich die Füße nicht lange still halten kann ;-)

 

Nachdem die Ironman Aufregung hinter mir liegt freue ich mich so richtig darauf mit Teampartnerin Jule, durch die Alpen zu düsen. Hart wird es werden, dessen sind wir uns natürlich bewusst, aber der Spaß und zahlreiche neue  Impressionen werden sicherlich auch nicht zu kurz kommen.

 

Anbei für euch ein paar Eckdaten, die hoffentlich Bewunderung in euren Augen hervorrufen werden, wenn wir es geschafft haben :-)

 

1. Etappe Ruhpodling (GER) - St. Ulrich (AUT):   1223 HM - 36 km

2. Etappe St. Ulrich (AUT) - Kitzbühel (AUT):      1810 HM - 33 km

3. Etappe Kitzbühel (AUT) - Neukirchen (AUT):  2252 HM - 47 km

4. Etappe Neukirchen (AUT) . Prettau (I):            1967 HM - 44 km

5. Etappe Prettau (I) - Sand (I):                            1503 HM - 29 km

6. Etappe Sand (I) - St. Vigil (I):                           1512 HM - 40 km

7. Etappe St. Vigil (I) - Niederdorf (I):                  1963 HM - 42 km

8. Etappe Niederdorf (I) - Sexten (I):                   1269 HM - 33 km

 

Ein weiterer Appetitanreger gefällig? Bitteschön:

Ironman Regensburg in zwei Worten: super hart

02. August 2010

 

1. Super: weil ich soeben meinen Namen im DSF-Fernsehen gelesen habe, bei der Auflistung der zehn schnellsten Damen. MEINEN Namen - was für ein Gefühl.

 

2. Hart: weil ich beim Laufen vom ersten Meter so was von "beißen" musste. Das habe ich, als Lauffloh, bis jetzt in keinem Triathlon in dieser Form erlebt.

 

Doch Eines nach dem Anderen. Am Freitag bin ich angereist, habe die Startunterlagen geholt und den Abend beim Italiener ausklingen lassen. Dabei habe ich die Oma Plüsch von Regensburg kennengelernt und mein Homestay (so nennt man neudeutsch den Gastgeber) hat mir gezeigt, wie man "Rock Guitar" spielt :) Alles also schön entspannt.
 
Samstag dann die Radabgabe und der Versuch frühzeitig ins Bett zu gehen, der leider scheiterte, da ich zu unruhig war. Als Sonntag vier Uhr endlich der Wecker klingelte, war ich fast froh, endlich aus dem Bett zu dürfen.

 

Als ich an der Startlinie stand, war ich schon unruhig. Fleißig trainiert hatte in den letzten Monaten und einige Einschränkungen dafür in Kauf genommen. Diverse Veränderungen im Umfeld rüttelten etwas an meiner inneren Ruhe und obendrein machte mir als Folge dessen mein Körper in den letzten Wochen ein wenig Sorge. Doch Ende gut, alles gut. Heute stand ich genau hier und wollte alles geben - zeigen, was in mir steckt.

 

7 Uhr ertönte der erlösende Startschuss und 2300 Wettkämpfer wurden mit einem Mal losgelassen. Puh, was soll ich sagen, für mich eine Premiere mit soooo vielen Leuten zugleich zu starten und es war für die ersten Minuten einfach nur furchtbar... fast ein wenig panisch, habe ich mir immer wieder Ruhe zugesprochen. Wahnsinn. Ich habe mich gefühlt, also würde ich ziellos herumirren. Als ich beim Ausstieg auf meine Uhr schaute, konnte ich es kaum glauben: 1:03 h - das war doch gar nicht so schlecht und immerhin schon mal 5 Minuten schneller als im Vorjahr.

 

Frohen Mutes also ab aufs Rad, die ersten Kilometer noch etwas mit angezogener Handbremse und dann sollte es auch schon bissig werden, denn es ging an die ersten Hügel des Bayrischen Waldes. Doch die waren für die erste Runde schnell geschafft. Ich war diese vor einiger Zeit bereits probehalber abgefahren und hatte sie als anspruchsvoll empfunden. Nichtsdestotrotz fühlte sich gestern alles prima an. Radzeit - haltet euch fest - 5:19 h. Wow, wow, wow. Wieder 13 Minuten zum Vorjahr "gutgemacht" und das auf DER Strecke. Nicht schlecht.

 

Nun hatte ich also, nach Abzug der Wechselzeit, noch 3:32 h für den Marathon. Ein toughes, aber doch machbares Ziel. Doch was ist das, die ersten Schritte fühlten sich an, als hätte ich Blei in den Beinen. Nicht verzagen, vielleicht wird das noch?! Doch es wollte nicht so recht werden. Ich sage euch. Das war ein Kampf vom ersten bis zum letzten Meter. Immer wieder gaben die Beine meinem Kopf das Kommando: "Hey Baby, komm leg dich doch mal bissl auf die Wiese in den Schatten oder da, dort baden Leute in der Donau. Spring auch hinein." Aber dann meldete sich das Herz: "Nein Schätzchen, denk an die zahlreichen Trainingseinheiten, all die Bekannten, die an der Strecke stehen oder vorm Liveticker deinen Rennverlauf verfolgen." Tja und so ging das von Kilometer, zu Kilometer, zu Kilometer, immer mit dem Ziel vor Augen.

 

Als ich 42 Kilometer später in die erlösende Zielgasse einbiegen durfte, war ich so erleichtert, denn ich hatte das Ziel erreicht und zwar in einer neuen Bestzeit: 10:04:19. Ok, Ziel Nummer eins, eine Zeit unter 10 Stunden war damit knapp verfehlt, aber Ziel Nummer zwei eindeutig erreicht: ich wurde 10. Frau gesamt. 10. Frau bei einem Ironman... Wahnsinn.

Ganz "nebenbei" bin ich auch noch 1. Frau meiner Altersklasse geworden. Nun werdet ihr sagen: "Wow, beim ersten Ironman-Versuch gleich das Hawaii Ticket gelöst. Wohl war. Doch war mir von Beginn an klar, dass diese Reise noch nicht in diesem Jahr stattfinden wird. Hierfür möchte ich noch ein wenig Erfahrung sammeln.

 

Jetzt werde ich mir erst einmal ein wenig Ruhe wahren und freue mich auf die nächsten Herausforderungen. Wie ich mich jedoch kenne, wir die Ruhe nicht lange halten, bevor ich erneut mit den Hufen scharre ;-) Schon heute auf der Rückfahrt habe ich mir da ein paar neue interessante Dinge überlegt :)

Dieses Kribbeln im Bauch

29. Juli 2010

 

...das man nie mehr vergisst...

 

Nur noch drei Mal schlafen, dann ist es soweit. Morgen werde ich mich nach der Arbeit auf den Weg in den Süden begeben.

 

Doch jetzt will nochmal die Möglichkeit nutzen und euch allen danken, die schon jetzt so zahlreich Ihre Wünsche durchgegeben haben. Das Daumendrücken wird ganz sicher helfen. Auch ich werde am Sonntag gedanklich bei euch sein, besonders dann, wenn es gilt die Zähne nochmal mächtig zusammenzubeissen.

 

Dieses Jahr werden ausserdem einige mehr bekannte Gesichter hautnah dabei sein. Sie kommen extra in die Domstadt gefahren. Hey, ich freue mich schon euch zu sehen!!! Keine Angst, wenn ich nicht mehr so taufrisch aussehe und das Lächeln sicher schwer fallen wird. Ich finde es dufte, dass ihr da seid und das wird mir nochmal einen extra Energieschub verleihen.

Der Countdown läuft

28. Juli 2010

 

Die letzten vier Tage sind angebrochen. Heute habe ich begonnen die Tasche zu packen, Gedanken zusammennehmen, bloß nichts vergessen.

 

Von Zeit zu Zeit verspüre ich schon ein Blitzen in den Augen, der Raceblick ;-) natürlich gepaart mit der nötigen Portion Respekt, das will ich gar nicht verheimlichen.

 

Gerade habe ich meine Musikliste für den Sonntagmorgen zusammengestellt. Mit dabei sind Marbert Rocel, Seal, The Killers, Hard-Fi, Florence + The Machine sowie Michael Jackson.

 

Musik, die mich bei den letzten zahlreichen Trainingseinheiten immer und immer wieder begleitet hat. Ok, ok ich gebe zu Seal und Michael Jackson das ist schon bissl... aber kurze plausible Erklärung: schnallt zum Einen bei Schnee und Sonnenschein die Langlaufski an und habt dann "Crazy" im Ohr und lasst euch zum Anderen bei "Beat it" und gefühlter einer Million Zuschauern den Solarer Berg hochtreiben (so letztes Jahr bei der Challenge Roth erlebt).

 

Das sind Erinnerungen oder das beste Mentaltraining der Welt. Huch, da war es doch gerade schon wieder, das Blitzen in den Augen.

Spiel, Satz und Sieg

26. Juli 2010

 

Den letzten Schliff galt es gestern beim größten ostdeutschen Triathlonspektakel zu holen. Eine Sprintdistanz sollte es sein.

 

Vor drei Jahren hatte ich in Leipzig meinen ersten "richtigen" Triathlon, das heißt mit Rennrad und kraulend absolviert. Gestern sollte mein Weg also erneut in die Messestadt führen. Drei Jahre bedeuten auch einiges an Veränderungen: ein chices Zeifahrrad unterm Hintern, ich darf mich Finisherin einer Langdistanz nennen und ein klein wenig schneller bin ich auch geworden ;-)

 

Mit ein wenig Aufregung - klar, die gehört dazu - ging es an den Start. Als immerhin dritte Frau konnte ich das Wasser verlassen und nach etwa fünf Radkilometern an erste Stelle rücken. Diese Position durfte ich bis zum Ende beibehalten und konnte als glückliche Gewinnerin in die Zielgasse einbiegen. Grandios, gerade auch weil sehr viele Bekannte vor Ort waren. Immer wieder hörte ich meinen Namen. Ein breites Grinsen habe ich als kleinen Dank zurückgeben könne.

 

Nun gilt es es die letzten Tage Beine still halten und am Sonntag ordentlich RACEN.

  

Challenge Roth bei Erdbeertorte und Milchkaffee

20. Juli 2010

  

Und schon wieder ging es ins Frankenland nach Roth. Dieses Mal kurzentschlossen, denn die Hummeln im Hintern haben mir wieder mal keine Ruhe gelassen und ich bin schnell noch ins Auto gesprungen. Wer schon einmal bei diesem Event der Extraklasse dabei war, egal ob als Starter oder Zuschauer, der weiß, wovon ich rede. Außerdem waren einige Bekannte am Start und die galt es natürlich von der Seite aus ein wenig zu unterstützen. Gleichzeitig konnte ich mir schon mal ein wenig Appetit für meine Langdistanz, die schließlich nur noch zwei Wochen hin ist, holen.

 

Also Sonntagmorgen das Auto in Roth abgeparkt und mit dem Rad in Richtung Schwimmstart. Dort herrschte bereits reges Treiben sowie dieses unvergleichliche Atmosphäre, Gänsehautfeeling pur. Dann galt es jedoch auch für mich ran an die Arbeit bevor es mit dem Vergnügen weiterging, denn eine kleine Trainingseinheit hatte ich doch noch unterzubringen und animiert vom eben Gesehenen habe ich mich im Rother Freibad selbst in die Fluten gestürzt. An der Stelle muss ich direkt schwärmen. Ein tolles Bad, mit 50 m Schwimmbecken, abgetrennte Bahnen, für die, die es gern etwas sportlicher mögen. In heimischen Gefilden hingegen ist an „richtiges“ Training fast nicht zu denken ist, mehr ähnelt es einem Spießrutenlauf, da der böse Kraulschwimmer anderen die Haare nass spritzt… Doch bevor ich mich jetzt noch mehr darüber auslasse, zurück zu den schönen Dingen.

 

Ok, also wo waren wir? Ach ja die Schwimmeinheit und dann zurück an die Radstrecke. Auch da hatte ich mir doch gleich was Nettes überlegt. Eckersmühlen, Straßencafé, Erdebeertorte und Milchkaffee. Mmmhhh. So hielt es Naschkatze Finger eine ganze Weile aus. Vom Straßenrand aus die Sportler beim Schuften beobachten und dabei selbst schlemmen und die Beine hochlegen J 

 

Danach, auf die Laufstrecke und vom Fahrrad aus ein paar letzte kleine Tipps an die Bekannten. Die, by the way, diesen Tag  und damit ihre Langdistanzpremiere mit Bravour gemeistert haben. Noch mal Daumen hoch!!! Mit der beliebten Finish Line Party haben wir das Event ausklingen lassen und gegen 23:30 Uhr ging es dann leider auch schon wieder in Richtung Heimat, schließlich musste ich Montagmorgen wieder pünktlich auf der Firmenmatte stehen.

"Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten"

11. Juli 2010

 

...doch leider nicht ganz freiwillig, denn eine kleine Entzündung hat mich kurzfristig herniedergestreckt und ich bin zum Nichtstun gezwungen. Eigentlich wäre an diesem Wochenende noch ein letzter Wettkampf in der Liga angesetzt gewesen, den ich nun leider absagen musste :(

 

Mädels, ich drücke euch fest die Daumen. Gebt Gas!

 

Ich hüte derweil brav die Couch, um ganz schnell wieder auf die Beine zu kommen, denn der Countdown läuft. Noch drei Wochen bis zum großen Ironman. Und wisst ihr was? Ich freu mich drauf!

Triathlonmekka Roth: immer eine Reise wert

28. Juni 2010

 

Es zauberte ein Lächeln auf meine Lippen, als ich vergangenen Freitag die Autobahn A9 entlang düste und das Schild  „Triathlonregion Rothsee“ sah. Zahlreiche schöne Erinnerungen aus dem vergangenen Jahr wurden wach, als ich hier mein Langdistanzdebüt absolviert habe.

 

Auch dieses Mal war ich in der Mission Triathlon unterwegs. Doch sollte es zum Rothsee auf die Olympische Distanz gehen. Von diesem Wettkampf hatte  ich schon viel gehört. Logische  Schlussfolgerung also: „Mitmachen“.

 

Samstagmorgen noch eine kleine Trainingseinheit mit dem Rad, die ich mit dem Frühstücksdienst verbunden hatte. Bestimmt ein netter Anblick: Wettkampfrad mit Brötchenbeutel dran. Zumal ich mich dann auch noch verfahren habe und somit noch
mehr Leute diesen Anblick belächeln konnten. Am Nachmittag noch eine kleine Runde Powershopping
J Und abends? Klar: Carboloading.

 

Der Sonntag war dann Wettkampftag. Juhu. Doch einen kleinen Wermutstropfen hatte die Sache. Ich hatte mich für den Wettkampf nachgemeldet und wurde der zweiten Startgruppe zugeordnet. Leider ließ sich an dem Aspekt auch nichts mehr ändern, als ich meine Startunterlagen am Vorabend abgeholt und dies registriert habe. Die erste Gruppe mit den Top 30 der Frauen startete damit circa 3 Minuten vor mir und somit war der D-Zug bereits abgefahren, als ich mich dann endlich in die Fluten stürzen durfte. Doch ein Gutes hatte die Sache: ich habe erstmalig das Schwimmfeld mit anführen. Wow – ein tolles aber auch ungewohntes Gefühl. Wie eine kleine Nixe bin ich durch die Fluten geglitten J

 

Auch beim Radfahren habe ich reingetreten wie eine Wilde, um irgendwie Anschluss zu gewinnen. Tja und auf der Laufrunde dann ein wenig Ernüchterung. Am Wendepunkt konnte ich  sehen, wie viele Damen noch immer vor mir waren. Daran änderte dann auch eine gute Laufzeit nichts. Es blieb beim 7. Platz gesamt. Schade. Vielleicht wäre da noch ein klein wenig mehr drin gewesen, bei einem Start unter Gleichgesinnten.

 

Was bleibt? Ganz eindeutig ein sehr schönes Wettkampferlebnis mit einer trotz allem guten Zeit für mich Langstreckenhasen und zwei Lehren:

 

1. Sockenlos laufen ≠ gut

    Die 10 Sekunden wären es wert gewesen, wenn ich jetzt auf so schmerzhafte Füße hätte verzichten können

 

2. Wechselzone vorab immer noch genauer inspizieren

    Das Suchen des Wechselbeutels im Wettkampfgewirr ist absolut nicht zu empfehlen J

Testlauf Schwimmen

14. Juni 2010

 

Vergangenen Samstag habe ich unter Wettkampfbedingungen einen kleinen Testlauf über die 3,8 km Strecke im Schwimmen absolviert. Die Neugier war groß. Wird sie die ersehnte Schallmauer von 1 Stunde durchbrechen könne?

 

Yes she can.

 

Nun muss ich dass ja „nur“ annähernd im Wettkampf übernehmen J

Man darf gespannt sein.

Bitte recht freundlich

13. Juni 2010

 

Unter „Presse“ findet ihr wieder einen neuen Artikel. Dieses Mal aus dem Wochenspiegel Chemnitz. Viel Spaß beim Lesen.

 

Danke nochmal an Falk Bittner vom Wochenspiegel, für das nette Gespräch.

 

 

„Nackidei, Nackidei, alle sind heut Nackidei…“

9. Juni 2010

 

Jawohl, sie hat es getan. Frl. Finger hat sich getraut und die Hüllen fallen lassen. Wofür? Für das Projekt "Triathlon Akt-Kalender 2011". Im Kalender werden Profi- sowie Nachwuchstriathletinnen zu sehen sein. Ein Teil des Erlöses fließt an ein Sporttherapie-Projekt für behinderte und kriminelle Kinder. Die Bilder sollen helfen, die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Sport zu lenken und dabei schönsten Seiten des Triathlons zu zeigen. Mit dabei sind namenhafte Athletinnen wie Meike Krebs, Heidi Jesberger, Rebecca Robisch, Christine Waitz, Anja Ippach und einige mehr, die sich in ästhetischen Posen ablichten lassen haben.

 

Ich selbst habe eine Weile überlegt bis ich mich dazu entschieden habe, dann jedoch hat die Neugier gesiegt – schließlich macht man so etwas nicht alle Tage. Weiterhin sehe ich es als Chance und Notwendigkeit den Triathlonsport ein stückweit mehr ins Rampenlicht zu stellen. Die Aufmerksamkeit wird auf jeden Fall geweckt, oder nicht?! J

 

Der Kalender wird ab September verfügbar sein. Ihr dürft gespannt sein, denn das Bild anbei ist nur ein klitzekleiner Vorgeschmack.

 

Ein Zeitungsbericht ist übrigens unter „Presse“ zu finden.

 

Wenn ihr einen der begehrten Stücke erhaschen wollt, meldet euch einfach bei mir.

  

www.tri-aktlon.de

Lauf Mädel, lauf – mein Wunder von Kulmbach

7. Juni 2010

 

Was für ein Sonntag. Ich kann es noch gar nicht so recht fassen. Ich bin vierte Frau bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz im bayrischen Kulmbach geworden und konnte damit einigen der sehr guten Damen die „Hacken zeigen“.

 

Das schwimmen war gestern wohl noch die angenehmste Art sich fortzubewegen und lief für mich gut. Mein erster Wettkampf mit drei Landgängen während dieser ersten Disziplin, die mich ungewohnt aus der Waagerechten in Senkrechte forderten. Doch wacker habe ich mich geschlagen, immer wieder in die Fluten gestürzt und konnte dem kühlen Nass als immerhin 11. Dame entfliehen.

 

Vor der Radstrecke hatte ich ein wenig Respekt. Die mit guten 800 HM bestückte Distanz ist schließlich nicht ganz zu verachten. Doch bevor ich mich versah, hatte ich den schlimmsten der Hügel, den es dreifach zu bezwingen galt, schon das erste Mal erklommen. Ich fühlte mich tatsächlich super gut, war Eins mit meinem „Feuerofen“ und fühlte mich auch am Ende der Distanz ganz und gar nicht ausgelaugt.

 

Jetzt also nur noch ein „bisschen“ laufen. Puh und das war tatsächlich leichter gesagt als getan, bei einer Temperatur um den gefühlten Siedepunkt. Ich, die es am liebsten kühl und nass mag, musste die Zähne ganz schön zusammenbeißen, habe mir gewünscht, der Himmel könnte sich mal kurz auftun und einen kräftigen Schauer über uns ergießen, aber nein… Also Augen zu und durch. Nachdem ich die erste Wende und die damit besonders schmerzvollen 5 km hinter mir gelassen hatte, wurde es von Schritt zu Schritt besser. Ich glaube war einen klitzekleiner Zustand von Trance in den ich mich laufen konnte. Mein Kopf sagte nur noch: „Lauf Mädel, lauf!“ Dem Rat gefolgt spulte ich den Rest der Strecke ab. Ich hatte nur noch den eiskalten Pool, den ich am Vortag im Zielbereich erspäht hatte, im Kopf.

 

Die letzten Meter ins Ziel waren ein Traum.

 

Meine erste Amtshandlung nach dem sich freuen?! Klar: ab in den Pool!

Triathleten berichten über ihr erstes Mal

2. Juni 2010

 

Neben Eindrücken von Faris al Sultan, Jan Frodeno &  Co gibt es nun auch Triathlon Memoiren von Fräulein Finger nachzulesen.

 

Sportjournalist, Jörg Birkel, der das Buch „Triathlon für Einsteiger“ im März 2010 auf den Markt gebracht hat, lud zum Interview ein. Nachzulesen gibt es Texte, die teilweise zum Schmunzeln einladen. Und man sieht einmal mehr, jeder hat mal  klein angefangen.

 

Mein erstes Mal

Guten Freunden gibt man doch ein Küßchen

27. Mai 2010

 

Es liegt nun schon wieder gute zwei Wochen zurück, da erreichte mich ein geheimnisvolles Päckchen. Neugierig öffnete ich es. Was ist da nur drin? Das gute Stück befreit von Packmaterial und -papier, holte ich einen Bilderrahmen sowie ein Karte hervor. Das Bild, seht selbst, ein selbstgemachtes super schönes Geschenk, welches mich noch mehr animieren soll den sportlichen Weg zu verfolgen. Annett 2011 auf Hawaii J Das wär doch was.

 

Lieben, lieben Dank! Diejenige Person weiß schon, die gemeint ist. Doch möchte ich auch an der Stelle zeigen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Tagtäglich bleibt mein Blick wenigstens ein Mal daran hängen und gibt einen zusätzlichen Motivationsschub.

 

Merci mon ami!

Kauftipp: Triathlon für Berufstätige

26. Mai 2010

 

Schon vor einigen Wochen hatte ich von diesem neuen Werk gehört, welches auf den Markt kommen sollte: „Triathlon für Berufstätige“, geschrieben von Michael Krell und Bennie Lindberg. Michael, gebürtiger Waldenburger und damit Landsmann J, hatte ich im Trainingslager kennengelernt und natürlich vorbildlich direkt meine Vorbestellung auf das Buch getätigt.

 

Dann war es endlich soweit. Das gute Stück wurde von der Postfrau meines Vertrauens gebracht. Ganz gespannt habe ich das Büchlein aus dem Umschlag enthüllt und sogleich einmal durchgeblättert, die bunten Bilder begutachtet und hier und da ein wenig gelesen. Doch dieses kurze Beschauen nur für den Augenblick, denn bereits ein paar Tage später wurde es zur neuen Abend- bzw. auch Morgenlektüre (wenn meine Äuglein schon mal vor dem Wecker geöffnet waren).


Und wie viel es mir dann immer schwer, das gute Stück wieder aus den Händen zu legen.
DENN: es lässt sich einfach nur wunderbar lesen. Ich habe wahrhaftig schon einiges an Triathlonliteratur "verschlungen", doch keines der Bücher zauberte mir dabei so häufig ein Lächeln auf die Lippen.


Nebst der kurzweiligen Schreibweise enthält es so zahlreiche sinnvolle als auch interessante Tipps, die nicht nur für den Einsteiger, sondern auch für den ambitionierten Triathleten "good to know" sind.


Doch überzeugt euch einfach selbst. Von meiner Seite: ganz klar Daumen nach oben und Kauftipp!

Vom Traualtar auf die Wettkampfstrecke

20. Mai 2010

 

Kommendes Wochenende wird wieder eines genau nach meinem Geschmack:

 

1. Action

2. Action

3. nochmals Action

 

DENN, es gibt mal wieder viel zu erleben.

 

Am Samstag, jawohl da geht es in Richtung Traualtar, allerdings für eine meiner liebsten Freundinnen, mit anschließender wilder Sause am Abend.

PS: das gemeinsame Foto entstand 2005 in Lissabon am Anfang eines Abends, an dem wir beschlossen hatten die Stadt unsicher zu machen - oh what a night

 

Sonntag dann auf in Richtung Regensburg, denn die sportliche Komponente darf natürlich nicht ganz in Vergessenheit geraten. Hier werde ich mir vorab schon mal die Radstrecke für den 1. August anschauen – das nenne ich akribische Wettkampfvorbereitung. Hey, hierauf freue ich mich schon richtig, ein erster Vorgeschmack der sicherlich Lust auf mehr macht.

 

Last but not least, von da aus am Montag noch ein letzer Zwischenstop im fränkischen Nürnberg. Doch dazu später mehr. Nur so viel, ihr dürft gespannt sein ;-)

Böhmen – die Wiege der Volksmusik

5. Mai 2010

 

Und diese habe ich fünf Tage lang mit dem Rad erkundet. Petrus war uns dabei erstmalig wohl gesonnen und hat die Straßen, bis auf den letzten Tag, in trockenem Zustand belassen.

 

Hatte ich mich gedanklich vorab schon auf kalte und nasse Trainingstage eingestellt, wurde ich eines Besseren belehrt und stelle fortan neue Brauntöne an Armen und Beinen zur Schau (mittlerweile habe ich drei Nuancen im Angebot).

 

Auch dieses Jahr waren wir wieder zum traditionellen Hexenfeuer vor Ort. Achtung seitens uns Damen war also angesagt. Doch nach geraumer Zeit haben auch wir uns in Richtung Feuer gewagt und ein wenig mit den Hüften zur Live-Rockmusik gewippt. Ansonsten natürlich einige Radkilometer gesammelt, viel gekichert und wie es sich gehört, ordentlich genascht – lange Radeinheiten bedürfen schließlich ausreichender Nahrungszufuhr ;-)

 

Dabei Dank an Heiko, durch den ich zahlreiche schöne neue Ecken gesehen habe und „mein“ Rennpferd Ingo – was really nice to race with you again!

 

Nun heisst es es eine Woche kürzer treten, um dann wieder ordentlich reinzutreten.

Auf in den wilden Osten

27. April 2010

 

Es ist wieder soweit. Für die nächsten fünf Tage geht es in Richtung Osten, genauer gesagt zu unseren Nachbarn in die Tschechische Republik. Dort werden wir wieder am schönen Machasee verweilen. Mit einer netten Truppe, die ich bereits aus dem Vorjahr kenne, werden wir wieder ordentlich Kilometer sammeln.

 

Doch am meisten freue ich mich schon auf den legendären Palatschinki mit Kakao bei „unserer“ Oma im Ort. Der ist einfach unschlagbar und eine super Belohnung, nach einem langen Trainingstag.

 

Also dann: piep piep piep recht guten Appetit

Hilfe, ich habe gaaaar nichts zu Anziehen – oder Shoppingprobleme einer Sportlerin

17. April 2010

 

Letztens sollte es mal wieder zum Tanz gehen. Wenn dies aller paar Monate mal vorkommt, will Frau natürlich glänzen. Wie? Natürlich mit einem neuen Fummel am Hinterteil J Also schnell ab in die Stadt gedüst, rein in die Lieblingsgeschäfte und los geht’s.

 

Haha, so die Theorie, anders jedoch die Praxis.

 

Ein nettes Oberteil wäre was, vielleicht was neckisches Ärmelloses?! Doch was ist das: mit den verhältnismäßig breiten Schulter und kräftigen Oberarmen sieht das alles andere als feminin aus. Für mich, die mal eher zu zierlich um die Ärmchen herum war, noch immer eine ganz schöne Umstellung.

 

Also schnell wieder weg damit. Vielleicht eine neue Hose. Diese schmal geschnittenen Teile sind doch nach wie vor in. Also fix ein paar Modelle aus dem Ständer gefischt und rein in die Umkleide. Nun ebenso schnell rein in die Hose. Rein habe ich gesagt… geht nicht… die Oberschenkel versperren den Weg.

 

L

 

Nun sage also noch jemand das Radfahren hätte nicht schon wieder angeschlagen. Wenn nicht, dann werde ich aber sauer. Aber was soll’s, dann eben wieder ein Röckchen. Das passt immer. Tja, so ist das Los der weiblichen Triathletin. Da kann sogar Shopping zum Problem werden. Doch zum Trost sind zack zack ein Paar neue Schuhe sowie Ohrringe gefunden. Die lassen  das Launebarometer wieder ansteigen.

 

Und am nächsten Tag geht es dann wieder rauf aufs Rad. Schließlich wollen wir den Körper ja weiter stählern und das nächste Mal ausgehen ist noch lange hin.

Sie tauscht auf Mallorca ihre Skier gegen das Rad

 

Kleiner Zeitungsartikel zum Trainingslager unter der Rubrik „Presse“. Viel Spaß beim Lesen.

Fräulein Finger lächelt dir jetzt aus dem aktuellen Thoni Mara Magazin entgegen

 

Ja da schau her – das Gesicht kommt dir bekannt vor? Jawohl, du siehst ganz recht. Ich habe zwar versucht undercover zu bleiben, mit Brille, aber doch ich bin es, versehen mit einem netten Kurzpotrait J

 

Ihr findet den Ausschnitt unter "Presse" oder direkt unter dem folgenden Link:

 

Thoni Mara Magazin

Irgendwann ist immer das erste Mal

 

Was gibt es Neues?

 

Barfusslauf - Oft propagiert, noch nie probiert. Also lies ich es auf einen Versuch ankommen, wenn ich den Strand schon mal quasi vor der Hasutür habe. Soll ja förderlich für die intermuskoläre Entwicklung sein. Hat unheimlich Spaß bereitet, den Strand entlang zu flanieren, Sonne und Meerluft aufzusaugen.

 

So try it...

 

Gestern dann eine zügige Fahrt im Windschattenabteil mit den fixen Jungs. Puh, am Ende kaputtgespielt aber zufrieden. Danke Männer.

 

Nun bleiben nur noch wenige Tage bis zur Abreise. Leider. Es ist so schön hier. Ich könnten den „Trainingstrott“ von schlafen – trainieren – essen noch eine Weile aushalten.

Die Oberschenkel nehmen langsam wieder Form an

 

Tägliche harte Arbeit lassen die Beinchen Schritt für Schritt wieder anwachsen. Oh je oh je, werden die neu angeschaffenen Jeans dann noch passen? Egal, macht auf jeden Fall Spaß wieder in Schwung zu kommen. Heute regnet es erstmalig, so dass wir einen Ruhetag eingeschoben haben. Nun lümmeln all die roten Nasen und weißen Augenränder in der Finca herum und genießen es die Seele baumeln zu lassen. Fein so...

 

Für morgen sind erneute sonnige 16 Grad vorhergesagt, dann können die Hamster wieder ins Laufrad.

 

Hasta luego Baby!

"Ich bin der König von Mallorca..."

 

Sonnig aber auch luftige Grüße aus dem Süden sende ich euch. Es ist einfach wunderbar hier unten. Nach den vielen kühlen und eher dunklen Tagen saugt man all das ganz tief in sich auf. Ich genieße bei jeder Ausfahrt die wunderschönen Ausblicke.

 

Klar ein „wenig“ anstrengend ist es ganz nebenbei auch, denn zuviel gefaulenzt wird auf jeden Fall nicht. Aber das ist auch gut so, denn schließlich haben wir ja auch ein klares Ziel vor Augen. Heute habe ich mein diesjähriges erstes Koppeltraining (Rad + Lauf) hinter mir und ich sage euch: Aua...

 

Bis dahin also... jetzt wird erst einmal gefuttert, um für den morgigen Tag wieder Kraft zu haben.

Yipeeh, Landesmeisterin auf der Halbmarathondistanz

 

Was für ein Tag. Hatte ich mich doch kurzfristig zur Landesmeisterschaft im Halbmarathon angemeldet.

 

Austragungsort: Lengenfeld im Vogtland beim Göltzschtallauf

 

Den ganzen Vormittag war ich total aufgeregt. Der erste Laufwettkampf des Jahres. Puh. Doch dann...

 

Die Strecke ist eine Wendepunktstrecke (auch das noch). Doch widererwartend gestaltete sich dies kurzweilig. Verlief die erste Hälfte stetig leicht bergab und demzufolge relativ flüssig, graute es mir da schon vor dem Rückweg. Doch auch diesen – entgegen meinen Erwartungen  - spulte ich verhältnismäßig leichtfüßig Kilometer für Kilometer ab und konnte mich sogar von Platz drei auf zwei vorbeischieben. Im Ziel total happy. Wer hätte das gedacht? Gesamt Platz 2 in der Alterklasse 1. und damit Landesmeisterin. Zu viele Gedanken also im Vorfeld verschwendet, anstatt es einfach zu tun.

Endlich – das kleine Rote erstmalig ausgeführt

 

Wie habe ich spätestens seit dem Vasalauf mit den Hufen gescharrt – Rad fahren, Rad fahren, Rad fahren geisterte es in meinem Köpfchen herum.

 

Ein erster Anlauf auf Arbeit zu fahren scheiterte, nachdem es früh in Strömen regnete. Die fein hergerichteten Sportsachen also wieder weggepackt und rein ins Auto. Puh… Mit einem Tränchen im Auge verfolge ich, wie sich ein Großteil der Triathletenschar schon seit Wochen irgendwo im Süden tummelt und Kilometer sammelt. Und ich???

 

Aber jetzt. Letzte Woche war es endlich soweit. Ich konnte erstmalig das kleine Rote, mein geliebtes Rennrädl, aus dem Keller schieben. Ganz verstaubt war es, das arme Ding. Eine erste Arbeitsfahrt und gestern eine RTF in der Lausitz. Nahezuh permanent wurden wir von oben her nass gemacht. Doch wir haben dem Regen unsere kalte Schulter gezeigt. So leicht bekommt uns nun keiner mehr in die warme Stube zurück.

!Extrablatt!

 

Schon wieder ein kleiner Artikel in der Zeitung J Ich wurde zum Thema Vasaloppet interviewt – wie ich trainiert habe, was meine Empfindungen waren, was meine weiteren Ziele für 2010 sind usw.

 

Doch seht selbst unter der Rubrik Presse.

 

Dann ereilte mich gestern noch eine freudige als auch überraschende Nachricht. Fräulein Finger wird 2010 im sächsischen Langdistanzkader sein. Wow, wer hätte das gedacht?!  Wenn das keine Vorschusslorbeeren sind…

Auf der Jagd nach den gelben Leibchen

 

Der Vasalauf liegt nun bereits einige Tage hinter mir und good old Germany hat mich (leider) wieder. Schön wars.

 

Mit Bus & Fähre ging es auf in den hohen Norden, was die Reise fast anstrengender gestaltete, als den Wettkampf selbst. Für mich war es nicht nur persönliche Vasalopped- sondern auch Skandinavienpremiere. Das Erste was ich vom Land wahrgenommen habe, war Wald, Wald und nochmals Wald... und Wald. Zwischendurch ab und an ein kleines Häuschen. Genau nach meinem Geschmack also.

 

Kaum angekommen, häuslich eingerichtet, wurde sich nicht etwa ausgeruht, nein es ging für die ersten vorsichtigen Meter auf die Ski. Was sonst :) Auch am nächsten Tag haben wir die Möglichkeit genutzt und das benachbarte Skigebiet Grönklitt erkundet. Wie wunderbar, früh gegen 9 Uhr bei purem Sonnenschein und feinsten Schneebedingungen in der Loipe zu stehen. Wir waren nahezu die ersten im Gebiet. In solchen Momenten geniesse ich es total: Musik ins Ohr, durch dir Gegend zu düsen und dabei den Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich musste mich ziemlich bremsen und nicht stundenlang umherzurutschen, schließlich sollte am nächsten Tag schon Wettkampf sein und 90 km fährt man ja nicht mal nebenbei.

 

Doch ein weiteres Highlight sollte der Tag zu bieten haben. Als ich die Ski abgeschnallt hatte und auf dem Parkplatz stand hörte ich lautes Hundegebell. Moment mal... Hunde? Vielleicht Huskies? Schnell begab ich mich zur Geräuschquelle und siehe da. Mehrere Gespanne wunderschöner Huskies standen da und wollte nur noch das Eine: loslaufen. Vorsichtig fragte ich, ob ich mich auch mal einem nähern dürfte. Ja, ich durfte, erst ganz vorsichtig und dann sogar etwas näher. So nah, dass ich den Atem von dem "kleinen" Kerl spürte. Ich war frisch verliebt.

 

Abends dann das obligatorische Wachszeremoniell mit allem Drum und Dran, lecker Roulade aus dem Karton (siehe Foto) und dann ab in die Federn, denn am nächsten Tag galt es wieder früh raus zu kommen. Das fiel uns allen jedoch gar nicht schwer, denn Aufregung war natürlich schon dabei. Am Startort schon ein riesen Trubel. Menschenschlangen schlängelten sich vor den einzelnen Startgattern. Hier und da ein Lagerfeuer und alle warteten nur darauf, endlich ihre Ski in die Spur zu legen, um auch den besten Platz, möglichst ganz vorn, zu ergattern. Dabei habe ich gelernt, wie man die Ski am besten positioniert, ohne das die Wachsschicht leidet, einfach schießstandartige auftürmen. Interessant.

 

Dann ging es endlich los, doch bitte nicht zu schnell. Alle waren ganz aufgeregt und jeder wollte der Erste am oft schon beschriebenen Berg sein. So ein Bild: Massen von Skifahrern, die wie eine Meute Ameisen da hoch wollen. Die erste Stunde ging erst einmal nichts oder besser gesagt nicht viel. Doch dann konnte man so langsam aber sicher ein wenig mehr Gas geben und das tat ich. Vollen Schub voraus, habe ich mich mit gefühlten 50 kmh bewegt. Der Ski lief, und wie. Immer und immer wieder konnte ich damenspezifische gelbe Startnummern einsammeln. Bis etwa km 50 funktionierte das super. Ich saugte die Bilder in mich auf, genoss die Stimmung am Streckenrand und schwebte auf Wolke 7. Doch dann, ja ich muss es gestehen, wurde es langsam aber sicher anstrengend. Mit zunehmender Kilometerzahl zwickte jeder kleinste Hügel mehr in Armen und Beinen. Doch irgendwann war es geschafft, zum Glück oder leider. Wohl von Beidem ein wenig.

Fakt ist, ein superschöner Wettkampf, der definitiv in den Kalender eines jeden Skibegeisterten gehören sollte.

Sverige jag kommer – Schweden ich komme

 

Der Countdown läuft. In zwei Tagen geht der Bus in Richtung Schweden – ich freue mich. Gestern haben wir eine letzte zackige Einheit in Form des Kammlaufes absolviert.

 

Nachdem es am Morgen in Strömen geregnet hat, hätte ich mich lieber wieder im Bett verkrochen, doch kurz bevor der Startschuss fiel lächelte uns die Klara entgegen. Die Schneebedingungen waren zwar etwas widrig, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Bergauf bin ich, aufgrund fehlenden Stiegs, eher wie ein Hase gehoppelt, aber dafür ging es auf der Geraden ab wie Schmidts Katze. Damit konnte ich mich aus der letzten Startreihe ruck zuck schmuck an zahlreichen Schneehasln vorbeischleusen.

 

So dann mit neuen Neuigkeiten nach dem Vasa, wenn ich - dem Muskelkater sei Dank - sicher wie ein Storch durch die Gegend staksen werde J

Auf den Trail – fertig – los

 

6.15 Uhr raus aus den Federn, rein in die Laufkluft, schnell noch einen Schluck Wasser und ab auf die Pirsch.

 

Auf in den Wald, schön aufpassen, der Weg ist verdammt vereist. Immer schön mit dem Körper mitgehen. Konzentriere dich. Hier links rein, heb die Füße, spring über die umgefallenen Baumstämme. Au, schnell wieder aufstehen. Der Schnee war an der Stelle doch etwas tiefer als gedacht. Nicht passiert, weiter geht’s. Raus aus dem Wald. Ein verschneites Feld? Ok. Nutze den Schlamm der sich aus dem Schnee türmt, um etwas mehr Halt zu haben. Ja, du spürst ganz recht, deine Füße werden dadurch schwerer, aber ein Ende ist in Sicht. Kurz auf den Asphalt – wow geht das leicht, aber bei der nächsten Gelegenheit schnell wieder rein ins verschneite Grün. Pass auf die kleinen Bäumchen und Sträucher auf, immer schön ringsum schlängeln.

 

Nach gut einer Stunde habe ich es geschafft. Kehre auf die Straße zurück, habe ein breites Lächeln auf den Lippen, drehe noch mal ein wenig an der Temposchraube und bin zufrieden, als ich daheim einlaufe. Nun kann der Tag beginnen.

 

Leute ich sage euch, lasst ab und an Stoppuhr sowie Pulsmesser zu Hause, verlasst Beton oder Waldautobahn und lasst euch einfach treiben, es kann sooo schön sein.

Hohen Tour = hoher Genussfaktor

 

...mal abgesehen vom Frühaufstehen, denn auf das, von der Vorwoche kann noch eins draufgesetzt werden und der „Normalbürger“ würde wahrscheinlich nur mit einem Kopfschütteln Antwort darauf finden.

 

Konkret: Samstag 4 Uhr aufstehen, um 5:30 in Dresden am Hauptbahnhof zu stehen und in den Bus in Richtung Zinnwald (Osterzgebirge) aufzubrechen.

 

Ziel: Hohe Tour = Klassiker der Skitouren im Erzgebirge

 

Doch was sehen meine verschlafenen Augen? Wir sind nicht die Einzigen, die mit Ski an der Haltestelle Spalier stehen, um die etwa 60 km des Tourenklassikers von Zinnwald nach Schöna (Sächsische Schweiz) anzugehen. Das beruhigt mich ein wenig – doch nicht so verrückt.

 

Aber spätestens nach den ersten Metern wusste ich wieder wofür die Qual am Morgen.

Wie war es wieder schön. Nach anfänglichen Zweifeln, was das Wetter angeht, wurden wir wieder mehr als positiv überrascht – feinstes Lüftchen ruhig und leicht schiebend von hinten, Sonnenstrahlen, die ab und an zu uns blinzelten, fast durchweg gute Schneebedingungen.

 

Wir passierten das „Mückentürmchen“, labten uns in der Tisaer Chata, überquerten den Großen Schneeberg (inkl. Bergsprint) und erreichten glücklich und zufrieden den Schönaer Bahnhof, wo fast zeitgleich der Zug zurück in die sächsischer Landeshauptstadt einschwebte.

Morgens früh um sechs kommt die kleine Hex

 

Naja nicht ganz, denn gestern zum Sonntag (während "normale" Menschen den Wochenendschlaf geniessen und sich noch einmal umdrehen)  hat mich bereits eine Stunde früher der böse Wecker aus den süßen Träumen gerissen. Doch ich hatte eine Mission: den Karlslauf im tschechischen Bozi Dar. Aber diese Ort galt es erst einmal zu erreichen. Und zwar nicht auf vier Rädern, sondern zwei langen Latten, denn das Taxi machte schon einige Kilometer vor dem Start Stop.

 

Oh je, auf was hatte ich mich da bloß wieder eingelassen. 20 km „warm fahren“, dann weitere 21 km Wettkampf und ein „kleiner“ cool down von erneuten 20 km zurück L

 

Doch wie hat ein Bekannter vor kurzem gesagt: „Manchmal muss man einfach losgehen und es kann einem etwas ganz Schönes widerfahren.“ Und genau so war es gestern früh: eine frisch aufgefahrene Loipe, keine Menschenseele, dick verschneite Bäume und eine aufgehende Sonne... Einfach nur traumhaft.

 

Der Lauf zwischendrin, war dann nur noch Mittel zum Zweck. Doch will ich es nicht ganz außer Acht lassen, denn was unsere Nachbarn da auf die Beine gestellt haben war ein sehr feines Winterevent. Zur Auswahl standen neben den 21 km auch 10 oder 45 km. Diese Distanzen wurden am Stück, das heißt nicht in Form von Runden absolviert, was die ganze Sache noch attraktiver gestaltete.

 

Der Wettkampf an sich war (wie sollte es anders sein) hart, da kurz und bissig, also genau das Richtige um die ausdauerorientierten Muskeln in Schwung zu bringen. Doch belohnt wurde dies mit einem riiieeesen Teller kohlenhydratreicher Nudeln, die mich sicher wieder zurück zum Anfang gebracht habe.

Ab in den Süden - Mit Tricamp nach Mallorca

 

Juhu, ich freue mich. Vom 28. März bis zum 10. April geht es auf nach Malle. Von nichts kommt schließlich nichts und wenn ich in Regensburg schnell sein will, muss ich dafür auch etwas tun. Das heißt auf zum Kilometer sammeln.

 

Fahren werde ich mit Tobias und Judith von der Firma Tricamp. Die beiden bieten ein sehr persönliches und professionelles Training für jedermann(-frau) an. Eine kleine Gruppenstärke runden das Ganze ideal ab und sprechen für das Trainingskonzept der Beiden.

 

www.tricamp.de

Unterwegs im Tal der verrückten Italiener

 

Vergangene Woche  durfte ich das Tiroler Langlaufeldorado rund um Seefeld auskundschaften und wochentags an dicken Oberarmen feilen, bevor es am Samstag dann zum sagenumworbenden Marcialonga Skilauf ins Val di Fiemme ging. Dort wollte ich einen zweiten Lauf aus der Worldlopped Serie bestreiten, mich einmal mehr an eine noch längere Distanz heranwagen und einfach dabei sein. Denn der Marcialonga zählt zu einem der traditionellsten und beliebtesten Läufe weltweit.

 

Im Tiroler Land duellierte ich mich eher gegen ältere skiwandernde Langläufer und konnte den Kampf zumeist erfolgreich für mich entscheiden. Doch was war das - in Italien zwischen all den Wilden sah das Konkurrenzfeld (surpise, surprise) plötzlich ganz anders aus. Also los, hinterher.

 

Von Moena aus geht es über Canazei durch das langlaufverrückte Val di Fiemme nach Cavalese. Der höchste Punkt in Canazei liegt bei 1.500 m und diesen gilt es erst einmal zu erreichen, denn langsam aber sicher schlängelt sich der Weg empor und man spürt es nur, weil es eher schwerlich vorangeht. Doch der Blick auf die immer näher rückenden schroffen Felsen der Langkofel- sowie Sellagruppe versüßen diesen Schmerz ein wenig.

 

Für mich persönlich in erster Hinsicht natürlich wieder Mal ein tolles Erlebnis, inmitten der fast 6.000 gleichgesinnten Verrückten. Hatte ich doch noch vor zwei/drei Jahren mal fern von einem Skilanglauf in den Dolomiten gehört und nun war ich selbst plötzlich mittendrin. Ganz schön verrückt.

 

Doch muss ich ehrlich sein, anfangs wollten die Beinln noch nicht so recht. Hab mich ein wenig müde gefühlt und der Funke wollte einfach nicht überspringen. Doch typisch Fräulein Finger, bei km 40 bin ich endlich warm geworden und sportlich adrett ging es mit voller Armkraft voraus. Ab und an war nun sogar ein kleines Lächeln auf den Lippen zu erkennen. Auf diese Art und Weise konnte ich mir immerhin einen 8. Platz bei den Deutschen Damen erkämpfen.

 

Nun lecke ich die Woche über meine Wunden bei ruhigem Training, um am kommenden Wochenende wieder Trainingskilometer in der erzgebirgischen Heimat zu sammeln.

Hey Misses Wichtig

 

Wer lacht uns denn da groß und breit entgegen?

Fräulein Finger in der Zeitung – seht selbst unter der Rubrik Presse…

 

Am Samstag geht es übrigens auf in Richtung Seefeld zum Langlaufen und von da aus zum zweiten Worldlopped-Lauf nach Italien ins Val di Fiemme, um am traditionellen Marcialonga teilzunehmen. Ich hoffe ich werde nach zahlreichen Stunden im Schnee noch ordentlich Körner haben, um das Tal entlangzuschlittern

Generalprobe bestanden

 

Es ist vollbracht – der Isergebirgslauf liegt hinter mir. Obwohl ich dieses Mal fast noch mehr Bedenken als im letzten Jahr bei meiner Langlaufpremiere hatte, lief es deutlich besser. Auf den letzten der 50 km habe ich mich noch immer recht frisch gefühlt und auch im Ziel war ich lange nicht so ausgelaugt. Und das Beste daran: ich konnte mich zeitlich eine gute viertel Stunde verbessern.

 

Resultat: immerhin 15. Deutsche

 

Bin ich schon ein wenig stolz.

(wobei wir von der Zeitdifferenz zu den Profidamen mal besser schweigen) J

  

Das Wetter war dieses Jahr zwar nicht ganz so perfekt wie im letzten (Langläufer gefürchtete 0 Grad und Neuschnee), so dass man am Sonntagmorgen in viele rätselhafte Gesichter blickte, als es um die alt bekannte Frage nach dem Wachs ging. Doch ich verließ mich wieder blauäugig auf den altbewährten Wachsservice (ich weiß, so lerne ich es nie) und hatte, im Gegensatz zu vielen anderen Starterm um mich herum, einen feinen Ski mit gutem Stieg, besonders auf den ersten 10 km, die stetig bergauf verlaufen.

 

Einen oder besser gesagt zwei Zwischenfälle gab es dann jedoch trotzdem noch – nämlich zwei wunderbare Sturzfiguren. Sah bestimmt chic aus, vor allem das eine Mal, als ich mit dem ganzen Gesicht eingetaucht bin J Bloß schnell wieder aufstehen, möglicht unauffällig abputzten und weiterlaufen. Aber als es darauf ankam, nämlich auf den letzten sehr vereisten Streckenkilometern habe ich mich, bis auf eine kleine Stuntfigur wirklich gut gehalten.

 

Muss ich wohl doch noch bissl üben bis zum Vasalauf…

 

Halt, es gibt ja noch eine Erfolgsmeldung - nämlich haben wir einen kleinen Hund erfolgreich zurück zu seinem schon verzweifelten Herchen gebracht, der uns am Samstagabend auf einen großen Straße orientierungslos zugelaufen war. Der arme kleine Kerl war völlig ausgekühlt und verängstigt. Wie sich herausstellte ist er bereits 16 Jahre alt und blind. Als der kleine Mann kurz vor der Tür war, scheint er die falsche Richtung gewählt zu haben und ruck zuck war er weit weg von zu Hause. Doch dank Halsband konnten wir zügig seinen Besitzer informieren. Beide waren überglücklich, als sie sich wieder hatten.

 

Ende gut, alles gut.

3 – 2 – 1 Isergebirgslauf

 

Der Countdown läuft. Nur noch drei Tage bis zum ersten „kleinen“ Langlaufevent des Jahres – dem Jizerska im tschechischen Isergebirge, einem Lauf der Worldlopped-Serie.

 

Im vergangenen Jahr war dies mein erster Langlaufwettkampf. Traumhaft schön habe es ich es in Erinnerung, das Wetter, die Piste, schlichtweg das ganze Event. Auch dieses Mal prophezeit der Veranstalter beste Loipenbedingungen (ich hoffe nur der angekündigte Wind pustet uns nicht von der Bahn).

 

Ich freue mich drauf, wenngleich ich auch ein wenig Angst habe, da bis dato noch nicht wirklich viel mit Training war – ganze drei Mal habe ich es, aufgrund des bisherigen Mangels am flockigen Weiß, auf die Latten geschafft.

 

However, wir werden das Kind schon schaukeln. Pobacken zusammenkneifen und auf geht’s. Dann werden die „läppischen“ 50 km schon irgendwie vorübergehen ;-)

!!! HAPPY NEW YEAR !!!

 

Gesammelte Werke aus 2009 findet ihr im Archiv - siehe Link oben links „Das war 2009“

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