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Herausforderungen annehmen - Ziele verfolgen - Grenzen ausreizen - Erfolge erzielen

 

  

Ich wünsche euch ein Frohes Weihnachtsfest!
 

Genießt ein wenig Ruhe und natürlich

leckeren Gänsebraten mit Klösen :-) 

Mit klopfendem Herz

20. Dezember 2011

 

Es liegt schon wieder ein paar Wochen zurück. Und doch möchte ich noch ein paar Worte darüber verlieren.

 

Kurz nach meiner Asienreise durfte ich bei den Firmen Robotron (Dresden) und ECG (Leipzig) auf der Jahrestagung der Energiewirtschaft einen Vortrag zum Thema "Positive Energien - eine Dresdnerin in Leipzig" halten. Inhaltlich ging es dabei sowohl um Ziele als auch die Motivation diese zu verfolgen. Im Sport verhält sich dies ganz ähnlich wie im Berufsalltag und da ich mich mit beidem sehr gut auskenne, hatte ich einiges zu erzählen. Die zahlreichen Publikumsohren lauschten gespannt und so macht es gleich doppelt Freude zu berichten.

 

Noch immer ist es für mich sehr ungewohnt, über mich und "meinen" Sport zu sprechen, aber gleichzeitig ein großes Glücksgefühl verbunden mit dem Wunsch andere anstecken zu können, mit Spaß an der Bewegung, einem Auge für die Natur und dem Ehrgeiz seine Ziele zu verfolgen.

I de Schwiz händ si nöd nu gueti Schoggi

19. Dezember 2011

 

...nein, nein sondern auch sehr feine Skipisten.

 

Nachdem wir in Finnland einen netten Schweizer Weggefährten kennengelernt haben, nennen wir ihn in Assoziation zu seinem Laufanzug mal den „Blitz“, wurden wir von ihm liebenswürdigerweise zu einem Wintercamp ins 1.447 m hohe Andermatt (= „an der Wiese“) eingeladen. Dieser Einladung konnten wir natürlich nicht widerstehen und so brachte uns das Kfz, randvoll beladen mit Dresdner Stollen und jeglicher Art von Outdoorspielzeug, vor einer Woche in die hohen Berge.

 

Ein paar Tage zuvor hat es dann endlich auch geschneit, so dass wir uns austoben konnten. Nebst obligatorischen ersten Langlaufkilometern im klassischen Stil habe ich (hört hört) auch wieder ein wenig an meiner Skating-Technik gefeilt. Dies ging so weit, dass ich sogar eine Skating-Wettkampfpremiere über sage und schreibe einen Kilometer als Staffelmitglied absolvieren durfte :-) Nun liegt die Anmeldung zum Engadiner Skimarathon ja quais schon fast im Briefkasten ;-) Dies ist nämlich meine Lernmotivation, sonst wird das nix mit 42 km Freistil. Immerhin habe ich es auf der Geraden schon so weit gebracht, dass ich nicht mehr aussehe wie Fräulein Spinnenbein. Füßchen fein zusammen und dann gleiiiiten… Ist doch gar nicht so schwer.

 

Doch nicht nur das. Auch wurden alte Erinnerungen an den Genuss des Snowboardens geweckt. Nach gut fünf Jahren Abstinenz habe ich das verstaubte Brett vom Dachboden geholt und mal wieder an die frische Luft gelassen. Angst und bange war mir oben am Hang. Doch bereits nach den ersten Schwüngen fühlte sich alles sehr bekannt an. Die Snowboardqueen aus Berlin / Dresden zog Ihre Bahnen. Fix noch ein paar Tipps und Tricks vom Spezi und schnell schon wieder rein in den tieferen Schnee, über die Box, über den Kicker… :-) Herrlich. Na gut, den ein oder anderen Sturz gab es schon, aber das verheimlichen wir mal ganz gekonnt.

 

Auf der Heimreise noch ein netter Stopp bei Freunden in Zürich und schon war sie wieder um die Woche.

Danke Globi (= Globetrotter)

08. Dezember 2011

...für diesen chicen und vor allem mollig warmen Weggefährten, auf meine Reise in die kalten Fänge Grönlands. Mit dem Yeti Fusion 1300+ bin ich bestens gerüstet, um bei -20 bis max. -50 Grad nächtigen zu können. Hauptsache der Eisbär verwechselt mich im grauen Schlafsackgewand dann nicht mit einer der wohlschmeckenden Robben ;-)

 

Ein kurzes bildliches (und textliches) Andenken gab es auch seitens der DNN - siehen unter der Rubrik "Media".

Ein Satz mit X - das war wohl nix

04. Dezember 2011

 

...oder lesson learned. Frau Finger wurde gestern von ihrem hohen Ross runter geholt, mal eben schnell einen anspruchsvollen Marathon ohne größere Vorbereitung absolvieren zu können. Aber das ist wohl die Moral von der Geschicht'.

 

Doch eine kurze Zusammenfassung: Frohen Mutes ging es auf ins thüringische Sondershausen, um dort in 700 m Untertage einen Marathon, zart gespickt mit 880 Höhenmeter, abzuspulen.

 

Mit dabei auch der Herr Nachbar, mit dem ich fast verschwörerisch, die Stoppuhr zurück in den Rucksack legte. Ein schöner Jahresabschluss mit möglichst nicht allzu viel Schmerz sollte es werden. Naja, kurz und knapp gesagt: Ziel verfehlt, zumindest meinerseits. Schon nach wenigen Kilometern wurde mir bewusst, dass es heute schwer, sehr schwer werden wird... Nach ganzen 21 km die erste Gehpause, die leider nicht mehr enden wollte. Gedanklich die Vorstellung: "Na gut, dann wanderst du eben ins Ziel". Nachdem ich dann für läppische 5 km jedoch eine gute Stunde gebraucht habe, verabschiedete ich mich auch von diesem Gedanken, denn weitere drei Stündchen hätten mir sonst bevor gestanden.

 

Ziemlich traurig und enttäuscht bin ich dann also in Richtung Startgasse abgebogen und habe das erste Mal einen Wettkampf nicht beendet. Ein bitteres Gefühl...

 

Ich hatte mir weder den Fuß umgeknickt, noch ist mir schwindlig geworden und nein, ich war im Vorfeld auch nicht krank. Die Beine waren einfach so was von leer und schwach und später dann auch der Kopf. Hinzu kamen die staubige trockene Luft und die nicht zu unterschätzende Dunkelheit im Schacht, die mir widererwartend ganz schön zu schaffen machten.

 

Na gut, schnell das Köpfchen wieder hoch und weiter geht's, denn das Trainingsjahr hat ja gerade erst begonnen.

Gipfeltrilogie von Geising

30. November 2011

 

Das letzte sportliche Wagnis 2011, der Untertage Marathon in Sondershausen, ruft und mit ihm ganz laut auch der Wunsch nach einem Fünkchen Vorbereitung :-)

 

Urlaubszeit = schöne Zeit = Faulenzzeit, so dass ich den drei Wochen Asien sportlich gesehen nichts geworden ist. Demnach musste wenigstens der letzte und einzige mögliche Schliff vorgenommen werden. Auf ins gute alte „Arzgebirg“ und flott noch ein paar abwechslungsreiche Kilometer sowie Höhenmeter sammeln, denn im Bergwerk kommenden Samstag werden uns Läufern immerhin 880 davon im Aufstieg abverlangt.

 

Von Geising aus ging es zuerst auf den Geisingberg. Mein Herz pochte (vor Anstrengung) und hüpfte (vor Freude), denn es war feinstes Herbstlaufwetter. Der Anstieg auf 824 m war anspruchsvoll und schön zugleich. Neues mir bis dato unbekanntes Terrain zu erschließen macht bekanntlich ja immer viel Spaß. Im gleichmäßigen Laufschritt also hinauf, kurz die Aussicht genießen und wieder hinunter.

 

Da frohlockte von weiten schon der zweite Anstieg, der Kahleberg bei Altenberg. Mit 904 m die höchste Erhebung vor Ort und damit auch nicht ganz zu verachten. IM Winter mit den Ski schon einmal bestiegen und dieses Mal eben zu Fuß. Auch schön. Das Schnaufen wurde langsam lauter. Nix mehr gewöhnt, die Kleene :-)

 

Tja und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, ließ der krönende Abschluss also nicht lange auf sich warten, die Kohlhaukuppe, die wegen ihrer Bergbaude, die sich ausgiebig mit dem Zubereiten knoblauchlastiger Speisen beschäftigt (sogar Eis!), liebevoll auch Knoblauchkuppe genannt wird. Anschließend ging es im mehr oder weniger lockeren Laufschritt zurück an den Anfang. Schnell noch die technischen Laufdaten am Arm abgefragt: na immerhin 20 km und 480 Höhenmeter. Besser als nix und doch sehr respekteinflößend im Hinblick auf kommendes Wochenende… Wir dürfen gespannt sein.

Ich bin wieder hier, in meinem Revier

25. November 2011

 

Drei Wochen Urlaub. Erstes Mal Asien. Rucksack. Wow, wenn diese Kombination nicht vielversprechend ist.

 

Vor fast vier Wochen ging es los. Der Flieger nahm Anlauf in Richtung Bangkok und mit ihm das ungute Gefühl in der Magengegend wie es dort, aufgrund des Hochwassers, wohl ist und ob das Reisen problemlos möglich ist. Soviel vorab: das Reisen war ohne jegliche Barrieren möglich, sogar in der noch immer viel gezeigten Hauptstadt selbst.

 

Die drei Wochen vergingen wie im Flug, aber sie waren voll von Erholung, Erlebnisreichtum und Freude. Kein Vergleich zu einer ähnlich langen Zeitspanne in der Heimat, die förmlich an einem vorbeifliegt und man gar nicht so recht weiss, was in der Zeit eigentlich passiert ist.

 

Was habe ich mitgenommen? Oberstes Gebot: man muss sich einlassen können, einlassen auf eine fremde Kultur, Religion und örtlichen Gegebenheiten. Dies braucht bei mir erfahrungsgemäß immer ein paar Tage. Doch wenn dieser Punkt erst erreicht ist, kann ich es umso mehr genießen. Die Highlights sind dabei nur kurz anzureißen:

 

1) Auf der Reise im Minibus dem thailändischen Fahrer ein Lächeln abgewinnen indem man ihn bittet ein wenig Musik anzustellen, er anfangs mit Thai-Klängen punktet und anschließend nach Alternativen den halben Bus umräumt, und eine Gemeinsamkeiten aufzeigt. In dem Fall das Gefallen an Red Hot Chilli Peppers-Musik.

 

2) Haie und Schildkröten beim Schnorcheln beobachten

 

3) Moped fahr‘n fetzt und ist wohl eine der besten Möglichkeiten die Umgebung zu erkunden. Ein unumstrittener Fakt, selbst bei chaotischem Linksverkehr und Schmerzen im Hintern, vom kilometerlangen Sitzen

 

4) Trotz langjähriger Partyerfahrung noch einmal ins Staunen versetzt zu werden durch eine hypnotische Feuershow am Strand, tanzenden Massen und dröhnenden Beats.

 

5) Frisches, wirklich frisches Essen genießen, da nimmt man auch mal Schweineköpfe, die einen am Stand um die Ecke leblos anstarren, in Kauf.

 

6) Mit dem Kajak neue entfernte Inseln erkunden, auch wenn man dabei unzähligen tödlichen Gefahren trotzen muss.

 

7) Fränkischen Quarkkuchen 9000 km entfernt genießen

 

8) Einfach mal die Seele baumeln lassen und durchatmen

 

9) Sich in Geduld üben und eben auch mal drei Stunden auf den Bus warten können

 

10) Vertrauen haben – auch in der Fremde, nicht jeder will nur dein geliebtes Geld.

 

11) Small Talk und ein kleiner Einblick in die Träume einer Thai Massage Frau – sich spätestens dann mal wieder besinnen und den eigenen Luxus vor Augen führen

 

12) Wie durch Zufall zu einem Armbändchen von einem alten Mönch umgebunden zu bekommen, der einem damit Glück und Gesundheit mit auf den Weg gibt

 

13) Noch mehr Stempel im Pass sammeln (Laos, Myanmar, Malaysia)

 

14) Im 67. Stock inmitten von Bangkok einschlafen und wieder aufwachen vor einer Fensterfront, die seinesgleichen sucht.

Ich bin dabei

24. November 2011

 

Seit ich das erste Mal dieses Foto in der damaligen österreichischen Triathlonzeitschrift gesehen habe, wo die Starter wie Lemminge von der Fähre aus ins eiskalte Fjordwasser springen, hat mich diese Veranstaltung in ihren Bann gezogen und ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

 

Der Norseman.

 

2012 nun werde ich einer der Lemminge sein. Mein Los um den Startplatz war keine Niete, so dass ich eine der Auserwählten bin, mehr sogar noch: mein Name taucht im Feld der Eliteathletinnen mit auf. Wow, ich bin stolz wie Bolle :-)

 

Das große Ziel für 2012 ist damit gesetzt. Nun also ran an den Speck und kom i gang (= norwegisch: auf geht's)... Anbei noch die notwendige Motivationsspritze:

Unverhofft kommt oft oder: nicht lang fackeln Marathon wackeln

24. Oktober 2011

 

Da Spontaneität zu meinen Stärken oder auch Schwächen zählt, kam es wie es kommen musste. Nachdem Freundin Melli aus Köln, die sich zum Dresden Besuch und damit verbundenen Marathonlauf angemeldet hatte krankheitsbedingt leider kurzfristig absagen musste, kam mir Freitagabend DIE Idee: „Eigentlich könnten wir doch die beiden Startplätze nutzen und einen interessanten langen Trainingslauf absolvieren.“ Der Herr mir gegenüber war, obwohl er seit ′96 nicht mehr auf der Distanz unterwegs gewesen ist, nicht abgeneigt von der Idee und so schleppten wir keine 24 Stunden später grinsend, über uns selbst, die Startertüten heim.

 

Samstagabend nutzen wir zusammen mit unserem Gast Eric von Compressport (dem Hersteller der wohl fetzigsten und für meinen Geschmack sehr wirksamen Kompressionsbeinbekleidung) die letzte Chance um ein wenig Carboloading beim Italiener des Vertrauens zu betreiben. Dann husch ab ins Bett, um wenigstens halbwegs ausgeruht zu sein.

 

Sonntag war es dann soweit. Ein herrlicher Tag. Langsam wurde auch ich etwas kribbelig. Die Vorfreude war riesig. Das Wetter wie aus dem Bilderbuch und außerdem wurden Erinnerungen wach, als ich hier vor drei Jahren meinen damals zweiten Marathon mit Laufhasen Papsl spontan in neuer Bestzeit von 3:12 h absolvierte. Eben: unverhofft kommt oft.

 

Das es heute nicht annähernd so schnell werden würde, war klar. Denn 4 Wochen Trainingspause lagen nach Köln hinter mir und seit dem hatte ich zwei Wochen gehabt und mich langsam wieder in den sportlichen Alltag reinzufinden. Das dabei sein und ein wenig Spaß standen an oberster Stelle.

 

Die erste der beiden Runden verging locker lässig und wie im Flug. Als dann jedoch die ganzen Halbmarathonis in Richtung Ziel abbogen und ich gefühlt einsam auf dem Elberadweg im Gegenwind stand, wurden die Beine erstmals schwerer. Also Zähne zusammenbeißen und weitermachen. Die Blöße wollte ich mir dann doch nicht geben. Schritt um Schritt ließ ich ein Kilometerschild nach dem anderen hinter mir und war nach 3:25 h im Ziel. Dresden Marathon: es war mir ein Vergnügen. 

Genusstour pur

17. Oktober 2011

 

Herbstlaub saust um meine Ohren, der Reif, durch die Sonne angeblitzt, funkelt mir leuchtend entgegen, es ist kühl und doch warm, zumindest ums Herzl. Ein Wandersmann kommt mir entgegen, lächelt mich an, er scheint genauso zu fühlen. Ich lächle zurück.

 

Ein perfekter Tag im Oktober, um das kleine Rote (Rädl) noch mal aus dem dunklen kühlen Keller zu schieben und es auszuführen. Farblich haben wir zwei uns heute abgestimmt. Die Lady in red hat sich die wärmende Funktionsschicht übergestreift und freut sich auf eine lockere Ausfahrt und das kleine Rote blitzt verführerisch, denn ausgehfein habe ich es erst vor ein paar Wochen gemacht. 

 

Der Kompasszeiger neigt sich in Richtung Osterzgebirge, das heißt es geht tendenziell bergan. In der Ruhe liegt dir Kraft und aus selbiger lasse ich mich heute keinesfalls bringen. Die gefühlte Müdigkeit in den Beinen und damit verbundene Langsamkeit genieße ich sogar. Es werden kleine Gänge getreten und entsprechend passende Musik ins Ohr gelegt… Kurz vor der Uhren-Stadt mit Tradition bin ich für heute jedoch schon am höchsten Punkt der Tour angekommen, genieße den Ausblick im Augenblick. Immer wieder schön, auch beim 101. Mal. Nun geht es bergab. Das kleine Rote schnurrt und saust durchs Tal. Die Musik wird auch ein wenig flotter. Ein alter Schinken läuft „…und wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck…“ ??? Was will ich denn dort? Nichts natürlich. Hier und jetzt ist alles schön. Der Wind pfeift und sucht sich winzige Löchlein in meiner Kluft, doch das genieße ich sogar, das Wetter zu fühlen.  Eine wunderbare Tour mit Erinnerungscharakter, wenn es mal wieder nicht so locker leicht geht.

Piep piep piep recht guten Appetit

14. Oktober 2011

 

Mein Projekt Grönland und das damit verbundene Arctic Circle Race nimmt langsam aber sicher Form an. Da man (und Frau eben auch) nicht eben mal schnell in die Arktis jetten kann, muss dies und das schon ein wenig vorbereitet werden. Neben mollig warmer Kleidung zählt dazu auch das leibliche Wohl. Denn wenn schon harter Wettampf und bibbern im Zelt, dann wenigstens ein lecker Schmaus.

 

Und welch Freude. Die Firma katadyn hat mich im letzten Jahr beim Transalpine Run bereits mit dem Produkt "Peronin" überzeugt und weil ich dieses kohlendyratreiche Getränk so lecker fand und zur Belohnung gut durchgehalten habe, ereilte mich dieser Tage eine tolle Überraschung. Ein grooooßes Paket mit allerlei Dingen, die das Outdoor Herz begehrt: der Mehrstoffkocher Optimus Nova mit dem ich mein Outdoor-Menu auch bei widrigen Bedingungen zubereiten und mich auch in der Eiseskälte wie zu Hause fühlen kann, passendes Geschirr sowie ein großer Sack voller Trek'n Eat Gerichte. Das beste daran, sogar Mousse au Chocolat ist dabei. Mmmh :-) Bootsmann auf der Scholle freut sich schon, denn nun kann fast nichts mehr schief gehen ;-)

 

Da bleibt nur eines zu sagen: VIELEN DANK!!!

Triathletin mal wieder auf Abwegen, dem Malerweg

10. Oktober 2011

 

Einladung: „Malerweg in drei Etappen“

Warum nicht?

Zusage.

 

Vergangenes Wochenende war es dann soweit. Am Freitag durfte ich als Mittagskind den Arbeitsplatz räumen und stieg mit zwei weiteren „Wagemutigen“ in den Zug in Richtung Elbsandsteingebirge, um den Malerweg im Laufschritt zu erkunden. Der Malerweg ist der Hauptwanderweg der Sächsischen Schweiz und schon Mitte des 18. Jahrhunderts erzählten die ersten Wanderer, die nach Dresden zurückkehrten, von wild-romantischen tiefen Felsschluchten, bizarren Felsgebilden und atemberaubenden Aussichten.

 

Als Wanderroute wird dieser in acht Etappen aufgeteilt, die insgesamt 112 km und immerhin knapp 3.000 Höhenmeter umfassen. Ausgangspunkt ist der Ort Liebethal bei Pirna. Von dort aus ging es durch den schroff schönen gleichnamigen Grund bis in den idyllischen Ort Wehlen. Das Wetter war widererwartend auf unserer Seite. Die Sonne lächelte, so dass die Ärmlinge schnell nach unten gezogen werden konnten und wir gutgelaunt die ersten Kilometer unter unsere Füße nahmen. Von Wehlen aus ist es nicht mehr weit bis zum wohl bekanntesten Schauplatz des schönen kleinen Gebirges, der Bastei. Von zahlreichen kritischen Augenpaaren beäugt ließen wir die Felsenbrücke allerdings schnell hinter uns und sausten hinunter in den Amselgrund. Eine Bootstour auf dem Amselsee war leider nicht mehr möglich, denn die Saison wurde bereits für beendet erklärt, also kein großes Zögern, weiter ging’s. Wohin? In Richtung Polenztal und Hohnstein und von da aus zur Brandaussicht. Ein kurzer Blick genügte und wir sahen schon ein paar dunkle Wolken heraneilen, die auch uns kurze Zeit später allerdings in einer eher harmlosen Art und Weise erreichten. An der Brandbaute beschlossen wir, dass es für heute langsam aber sicher genug sei und wir den Heimweg antreten wollten. Also wählten wir die Route hinunter in den Tiefen Grund in Richtung Porschdorf. Den angesteuerten Bahnhof erst einmal verpasst, entschlossen wir uns noch ein Stück weiter zu gehen, bis nach Rathmannsdorf und dort den Zug bis Bad Schandau und dann nach Dresden zu nehmen. Pünktlich zum 20:15 Film waren wir im warmen Wohnzimmer zurück und konnten und uns stolz auf etwa 31 hügelige Kilometer zurücklehnen.

 

Eigentlich war der Samstag für die nächsten Etappen auserkoren. Doch das Wetter und dessen Vorhersage machten uns die Entscheidung etwas leichter und so gönnten wir uns einen Tag Pause. Aber am Sonntag gab es keine Ausreden mehr. Wieder rein in den Zug und raus ins Gebirge. Petrus meinte es allerdings trotzdem nicht allzu ganz gut mit uns, so dass wir die Regenjacke an diesem Tag anbehielten. Doch auch das hatte seinen ganz eigenen Charme, bei Nebel und Nieselregen an den schroffen Felswänden vorbei durch die Gegend zu ziehen. Die ersten 20 Kilometer waren sehr abwechslungsreich und somit gefühlt schnell vorüber, aber dann sollte es für mich zäh werden. Das Kirnitzschtal gefühlte 10 Mal gekreuzt zog das nasskalte Wetter ganz schön an meinem Energiebarometer. Am liebsten hätte ich mich sogleich in den mollig warmen Bus gesetzt, aber nix da. Wir entschieden die Etappe ein wenig abzukürzen und wählten von der Neumannmühle aus den direkten Weg Richtung Zeughaus und Großen Winterberg. Gut so, denn kurze Zeit später raschelte auch das Müsliriegelpapier meines Laufpartners aufgeregt hinter mir und ein paar Minuten danach bestätigte er meine Gedanken: „Puh, jetzt habe ich gerade ein Tief.“ Aber der Gipfel nahte und von da aus ging es nur noch hinab bis zur Elbe. Den Kaffeeduft gedanklich schon in meiner Nase, freute ich mich nach dieser sehr schönen aber auch anstrengenden Etappe auf zu Hause.

 

Die letzte Etappe ist damit noch offen, aber keine Bange diese Schuld werden wir sicher ganz bald begleichen.

Zum Tag der Deutschen Einheit unterwegs am deutsch-tschechischen Grenzstreifen

04. Oktober 2011

 

Drei herrliche Tage liegen hinter uns, gefüllt mit Freizeit, Sonnenschein und guter Laune. Dies galt es zu nutzen und sich an die frische Luft zu begeben.

 

Los ging es mit einem Wandertag im Elbsandsteingebirge. Brötchen und Fischbüchse also schnell in den Rucksack verstaut und rein in den Zug. In Schöna hieß es „Aussteigen bitte“. Von da aus bewegten wir uns in Richtung Prebischtor, größtes natürliches Felsentor auf unserem Kontinent. Keine so gute Idee, denn es ist das Wahrzeichen der Böhmischen Schweiz und damit die Bastei der Tschechischen Republik, d.h. Menschenmassen ohne Ende. Bloß schnell weg hier…

 

Nach einer ungewollten Bergumrundung (clever wollten wir sein und idyllische versteckte Wanderwege auskundschaften) erreichten wir das Kirnitzschtal. Langsam knurrten unsere Mägen und wir überlegten, wie wir den weiteren Weg gestalten sollten. Ein Krug (Wanderkartensymbol für Gaststätte) muss her! Wir entschieden uns fürs Zeughaus. Von da aus hätten wir dann alle Möglichkeiten. Mit einer leckeren Portion Pasta im Bauch hatten wir wieder genug Energie & Tatenkraft um noch den Großen Winterberg zu bezwingen und von da aus nach Schmilka „abzusteigen“. Die interessantere und etwas längere Route, anstatt sich nur noch ins Kirnitzschtal runterrollen zu lassen und von da aus den Bus zu wählen. Einzig die Sonne wählte langsam den Weg nach unten, aber die Stirnlampe hatten wir notfalls dabei und ein schöner Sonnenuntergang hat schließlich auch was für sich. Auf dem großen Winterberg ließen wir unsere Blicke vom Aussichtsturm aus noch über die umliegende Landschaft schwelgen und dann traten wir den Rückzug an. In Schmilka angekommen säumte ein gemütlicher kleiner Kiosk den Wegesrand. Hier ließen wir uns ohne große Mühe noch zu einem Bierchen bzw. Glas Federweißer überreden. Herrlich, ein perfekter Tag.

 

Tag zwei der Trilogie sollte auf den Rädern absolviert werden. Wir beschlossen uns erneut auf zu machen in Richtung tschechischer Grenze um dieses Mal mit dem Mounti ein Stück Gebirgskamm zu erkunden. An der Tankstelle fix noch in eine Radkarte investiert und die Reise konnte beginnen. Gesetztes Ziel war ein großer See, die Talsperre Fláje, wo die Flöha angestaut wird, wie ich inzwischen gelesen habe. Schon auf dem Hinweg war ich begeistert. Wunderbarste Natur lud zum Staunen ein. Der herbstlich bunt leuchtende Erzgebirgskamm zeigte sich im von seiner schönsten Seite und als wir den See bzw. die Talsperre erreichten kam ich aus dem Schwärmen nicht mehr heraus, der funkelnde See, ein plätschernder Bach, struppiges Gras, Ruhe…

 

Auch am dritten Tag wurden wir der Ideen nicht müde. Schließlich hatten wir jetzt eine tolle Radkarte, die auch noch eine Rückseite zu bieten hatte. Also die Mountis wieder rein in den Wagen und erneut auf in Richtung Osterzgebirge / Sächsische Schweiz. Doch dieses Mal zeigte der Kompass in Richtung Osten. Die gewählte Bikeroute war nicht ganz so gut ausgeschildert, so dass wir immer mal wieder vom Weg abkamen. Doch viele Wege führen bekanntermaßen auch ins tschechische Tisá, so dass wir wohlbehalten und fast pünktlich zur Mittagsstunde vor Ort ankamen. Ein wenig hungrig waren wir nach etwa 2 Stunden schon, denn es ging ordentlich auf und ab. Das strengte an. Energie musste her. Schnell! Wir schöpften aus den Vollen: Vorspeise – Hauptgang – Dessert :-) Unser nächstes Ziel der Hohe Schneeberg mit 723 m. Der Atemrhythmus wurde schneller, der Schweiß floss und Kroketten, Palatschinken & Co drückten das Bäuchl ordentlich gegen den Hosenbund. Nach einigen Kehren standen wir jedoch stolz oben und ließen unsere Blicke wieder aus anderer Perspektive über die Sächsische Schweiz schweifen. Nach rasanter Abfahrt begaben wir uns auf den Rückweg, u.a. über nette Trails vorbei an den Ostrauer Wänden sowie hungrig kläffenden Hunden, die uns etwas schneller treten ließen.

 

Schnell waren sie vorbei die freien Tage. Tja und nun, was bleibt? Verschnaufpause natürlich!

PS: An der Stelle möchte ich viele liebe Grüße in den Westen zu unseren Hawaii-Ironmännern, Zwenni, Curti und Holm senden. Mit regem Interesse verfolge ich eure Berichte und beäuge die schönen Bilder - ja, ich gebe zu, ein klein wenig regt sich da etwas in meinem Sportlerherzl ;-) Also genießt jeden Moment, saugt alles in euch auf und bringt viele Impressionen mit in die Heimat. Wir drücken euch schon jetzt die Daumen so fest wir nur können!

Gefunden

21. September 2011

 

Was sehen meine müden Augen? Einen Artikel zum Thema Triathlon in Dresden im aktuellen "Pulstreiber", einem lokalen Sportmagazin!

 

Mit dabei in Bild und Text, die Dame :-)

Mehr wie gewohnt unter der Rubrik Media.

Auf die Pedale - fertig - los

16. September 2011

 

"Sie haben Post", hieß es vor gut einer Woche, als ich meinen Rechner startete. Stadtradeln heißt die Aktion der städtischen Klimaschutzbüros, eine Initiatvie für den Umweltschutz. Ob ich/wir dabei bin/sind? Na aber klar doch! Dann lassen die trainingsfleißigen Athleten des TV Dresden zusätzlich noch für einen guten Zweck die Pedale glühen. Das gefällt mir.

 

Einzelne Teams und deren Mitglieder können ihre täglich gefahrenen Radkilometer dokumentieren und damit deutschlandweit gegen anderen Großstädte antreten. Wer radelt mehr? Das werden wir in den nächsten drei Wochen sehen. Die ist der Zeitraum der Aktion.

 

Nun, damit möchte ich auch euch zum Mitmachen aufrufen! Registriert euch mit euren persönlichen Daten unter:

 

http://stadtradeln.de/?id=1711

 

Bei Stadt/Gemeinde einfach "Dresden" auswählen und als Team "TV Dresden". Ich würde mich freuen!

Schnell wie der Wind

09. September 2011

 

"Die Windgetriebenen" waren fix wie der selbige genannte und konnten sich bei der gestrigen Team Staffel damit als mixed Team den dritten Platz sichern. Was dahinter steckt? Am Dienstag gab ich die spontane Startzusage zur Firmenstaffel in Dresden mit dem Hintergedanken: "Die drei Kilometer bekomm ich schon irgendwie abgespult.".

 

Naja, ganz so lässig nahm ich es dann doch nicht, denn vom Sonntag her hatte ich tüchtig Muskelkater und kann noch immer nicht ganz ladylike die Treppe herabsteigen. Doch nun ist auch dies geschafft. Als Viererteam ist jeder von uns schnellstmöglich die 3,3 km abgelaufen und im Ziel durften wir uns über den dritten Podestplatz sowie eine große Pulle Sekt freuen :-)

 

Na dann "Prost" und gute Erholung.

Für den Einen ist es der undankbare vierte Platz – für mich eine der schönsten Holzmedaillen der Welt

07. September 2011

 

Ich hatte es ja so gewollt, ein Jahr mit zwei Langdistanzen. Das bedeutete nach Kraichgau und Roth die Beine noch nicht baumeln zu lassen, sondern mir hier und da noch mal schön damit in den Hintern zu treten. Wie schon geschrieben funktionierte das im Wasser und auf dem Zweirad ja wieder recht zügig recht gut, aber das Laufen, meine eigentliche Lieblingsdisziplin… Die „Gräten“ (dt.: Beine) zwickten und waren schwer wie Blei, also tat ich trainingstechnisch nur noch das Nötigste. Entsprechend groß war der Respekt vor dem Marathon.

 

Die 9 Wochen vergingen wie im Flug und schon wieder beschäftigte ich mich mit Wettkampfvorbereitung, Reiseplanung, Startunterlagen und Streckenplänen. Aber wer A sagt muss dies bekanntlich auch mit B tun und so gab es kein pardon. Sonntag früh pünktlich 4 Uhr schellte der Wecker und auf ging’s. Müde war ich… Heute eine Langdistanz? Na gut, wenn’s sein muss… :-)

 

Also dann pünktlich um 7 Uhr wurde ich in einem komfortablen ersten Startfeld von 33 Personen losgelassen. Auf der Regattabahn war es wirklich sehr angenehm zu schwimmen, rein orientierungstechnisch. Die 3,8 km waren nicht ganz, wie erhofft, in unter einer Stunde abgespult, aber darüber galt es nicht lange nachzudenken. Rauf aufs Radl und ab die Post. Ich fand meinen Tritt, wenngleich ich noch immer irgendwie müde war. Was einem da so im Kopf rumgeht… Die Strecke um Köln ist nahezu topfeben, dafür aber auch äußerst windanfällig und aufgrund einiger Kreisverkehre und Engstellen muss man gut konzentriert bleiben. Fast wie in Roth war ich nach 6:12 h auf der Laufstrecke. Wenn das kein gutes Omen war. Auch das Wetter spielte mir in die Karten. Bedeckt und nicht zu warm. Herrlich.

 

Am Morgen hatte ich mir gedacht, wie schön es doch wäre, wenn ich mich wenigstens schon bei km 20 auf der Laufrunde befinden würde. Das dauerte gar nicht mehr lang, denn die Kilometer flogen nur so an mir vorbei und als die „20“ geschrieben stand huschte ein kleines Lächeln über meine Lippen. Nun noch mal die Zähne zusammenbeißen...

 

In Position vier liegend bin ich auf die Laufstrecke gegangen und hatte insgeheim gehofft, mir noch das dritte Begleitfahrrad schnappen zu können. An den fortschreitenden Wendepunkten war dann jedoch irgendwann klar, dass es damit wohl leider nichts mehr werden wird. Aber das war letztlich auch gar nicht schlimm, denn ich konnte nach 9:49 h und damit nur 2 Minuten langsamer als in Roth ins Ziel einlaufen und war super zufrieden mit dieser Leistung. 

 

In den nächsten Wochen wird es, zumindest sportlich gesehen, erst einmal etwas ruhiger und dann freue ich mich schon wieder auf neue Abenteuer.

Bitte recht freundlich

03. September 2011

 

Ein netter Artikel über die Dame ist am Samstag in der Sächsischen Zeitung erschienen. Wie immer zu finden unter "Media".

Den fehlenden Helm auf dem Actionfoto ignorieren wir mal gekonnt. Schließlich sollten die Haare chic im Wind flattern :-)

Ich glaub es geht schon wieder los

29. August 2011

 

Läppische sechs Tage noch bis Köln. Eines ist sicher, nachdem ich mich dieses Jahr erstmalig ein zweites Mal zu einer zweiten Langdistanz angemeldet habe, kann ich nur den Hut vor all den Profis ziehen, welche immer und immer wieder die Spannung aufbauen können/müssen um 100% zu geben. Hawaii als das wichtigste und späteste Rennen im Wettkampfjahr ist dann das Tüpfelchen auf dem i.

 

Mir für meinen Teil fiel es nämlich ganz schön schwer mich, nach den beiden persönlichen Erfolgen Kraichgau und Roth, noch einmal aufzuraffen und auch jetzt spüre ich, dass DIE innere Spannung (noch) nicht da ist. Das Schwimmen und Radfahren ging recht schnell wieder sehr gut, aber läuferisch war ich lange tüchtig fußlahm. Aber Ausreden zählen nicht un deshalb werde ich am Sonntag natürlich mein Bestes geben, um mir selbst ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Eine lange Schlange, oh wie schön...

24. August 2011

 

Ein Ausflug ins thüringische Jena stand vergangenen Sonntag auf dem Plan um wenigstens beim 4. und damit letzten Regionalligawettkampf des TV Dresden dabei zu sein, der im Team absolviert werden musste. Es galt den 1. Platz im Gesamtklassement zu verteidigen. Läppische 50 Sekunden Puffer hatten wir auf die nächsten Damen aus Berlin.

 

Begonnen wurde mit 500 Metern schwimmen im Staffelprinzip, einem anschließenden 5 km Lauf in der Gruppe sowie 20 km auf dem Rad, ebenfalls zusammen. Als zweites Team ging es nach dem Schwimmen auf die Laufrunde. Doch sehr bald konnten die drei Dresdner Flitzpiepen die Führung übernehmen und ausbauen. Dieses Polster wollten wir auf dem Rad natürlich nicht schmelzen lassen. Somit traten wir in die Pedale, bis die Oberschenkel glühten und konnten letztlich den Tages- und damit auch den Gesamtsieg der Liga 2011 heim holen. 

 

Alles ging ganz schnell vorbei und hat wirklich Spaß gemacht, selbst das Laufen, wo ich aktuell nicht so wirklich in die Gänge komme. Davor hatte ich etwas Spundus, besonders weil ich mit zwei wirklich laufstarken Damen unterwegs war. Da wollte ich natürlich ungern, dass mir die Puste ausgeht :-) Die Puste ist allerdings nur einem ausgegangen, nämlich meinem Hinterrad, aber zum Glück erst nach dem Wettkampf :-)

 

Nun gilt es noch knappe zwei Wochen Füße baumeln lassen, um in Köln die Triathlonsaison zu beenden. Was mich dort erwartet weiß ich noch nicht wirklich, denn an den Marathon darf ich ehrlich gesagt noch nicht denken. Aber ihr wisst ja, alles kann, nichts muss. Ich habe diese Saison all meine sportlichen Ziele verwirklicht und Köln ist nur noch Zugabe, das Dessert quasi ;-)

Nicht alt wie ein Baum, dafür schwer wie ein Stein

6. August 2011

 

Puhhh, das war mal anstrengend. Ein kleiner samstäglicher Swim & Run am Oberlausitzer Steinbruch Louise wurde zur ganz schönen Herausforderung. Roth liegt nun vier Wochen hinter mir, also Zeit mal wieder etwas Spritzigkeit ins Training zu bringen. So wirklich nach Wettkampf war es mir zwar nicht, das muss ich schon zugeben, aber wat mutt, dat mutt...

 

Die 800 Meter schwimmen gingen ja noch richtig dufte (oder wie ich seit langem mal wieder aufgeschnappt habe: knorke), aber dann wurde es gar garstig. Eine 4 km Crosslaufrunde mussten wir zwei Mal hinter uns bringen. Nach nicht mal einem Kilometerchen hätte ich mich jedoch bereits am liebsten in den Wald gelegt. Die Beine waren soooo schwer :-( Aber tapfer biss sie die Zähne zusammen und weiter ging's. Was sonst. Kurz vor Schluss dann noch ein kleines Highlight. Annette wollte nur noch ins Ziel, aber einer ihrer Schuhe hatte scheinbar anderes vort, denn er blieb einfach im Schlamm stecken. Na toll. Den Stapfer also fix aufgesammelt, schnell wieder reingeschlüpft und dann endlich ab ins langersehnte Finish.

 

War dolle anstrengend heut, aber immerhin ein zweiter Platz ist dann doch noch rausgesprungen.

 

Merke?!

1. Hat trotzdem Spaß gemacht.

2. Bis Köln sind noch ein paar Hausaufgaben zu machen.

Auf Abwegen

5. August 2011

 

Da ich mir für die kommende Wintersaison ja schon wieder neuen tollen Schabernack ausgedacht habe, ist es nicht ganz verkehrt, sich damit frühzeitig ein wenig auseinanderzusetzen und ein paar notwendige Vorbereitungen zu treffen.

 

Eine davon ist das Training nach der Triathlonphase 2011. Der Kenner weiß auf was ich hinaus will: Rollertraining, heißt das Zauberwort. Zackig zackig war mit DMS, dem „Skirollerhersteller der Champions“ ;-) der richtige Partner gefunden. Am Dienstagabend dann schlug die Stunde der Wahrheit. Mein erstes Mal rollern. Ui, jetzt war ich auch eine von jenen „richtigen“ Langläufern, die auch abseits des Schnees unterwegs sind.

 

Schnell waren die ersten groben Fehler aufgedeckt und Madame für fast zwei Stunden fleißig am Üben. Den Großen Garten von hinten nach vorn mehrfach entlang gepflügt / gestochert, tat lediglich die Dunkelheit dem Tun einen Abbruch.

 

Nach ersten Stehversuchen wird nun jedoch noch mal der Fokus in Richtung Triathlon geschärft und dann geht er ab der Beat, wenn es heißt: Radfahrer und Fußgänger, Bahne frei, Kartoffelbrei, denn hier kommt nicht Kurt sondern Annett und zwar mit Helm aber ohne Gurt…

Wann wirds mal wieder richtig Sommer?

1. August 2011

 

REGEN, REGEN nochmals REGEN… das natürlich pünktlich zum Wochenende. Doch das liebe Training kennt keine Gnade… auch mit mir nicht.

 

Samstag ein längeres Läufchen, im REGEN. Das war ja noch ok. Dank Gore & Co ist das mittlerweile ja sehr komfortabel. So genoss ich einen, zur Abwechslung mal, menschenleeren Elberadweg. Und auch im Großen Garten keine Spur flanierender Menschenmassen. Ich ganz für mich allein. Die Füße dann irgendwann trotzdem pitschnass, denn wenn es schon nicht von unten oder seitlich rein kann, dann wenigstens von oben. Aber irgendwann war’s dann eh egal. Also direkt durch die Pfützen. Was für ein Spaß :-)

 

Die Helferin mit der großen Klappe, namens Waschmaschine, wartete schon. Schmutzfink, ich, entledigte sich also schnell der klatschnassen und schmutzigen Sachen und alles war, als wäre nichts geschehen.

 

Der Sonntag kam und noch immer REGEN. Tja ein Ausritt mit dem Radl nun nicht länger rauszuzögern. Da die Rolle keine Option ist, zumindest nicht im, nennen wir ihn mal so, Sommer, also wieder rein in die hochtechnische Trainingskluft und raus aus der molligen Höhle. Ein Ausritt mit dem Mounti, seit langem mal wieder und allemal besser als von wilden vierrätrigen Gefährten zusätzlich nass gemacht zu werden. Ziel: die Dresdner Heide. Neues Lieblingsterrain, aber orientierungstechnisch noch immer etwas rätselhaft für mich. Doch ich dachte mit dem Radl ginge es ggf. leichter. Denkste Puppe! Nach geraumer Zeit des Durchwühlens von Wasser, Schlamm und Sand dachte ich es sei an der Zeit den Heimweg anzutreten und fuhr und fuhr und fuhr… und fuhr. Nur eines war nicht in Sicht. Dresden :-( Ganz ruhig. Alles, was auf dem Hinweg noch ein großer Gaudi war, wurde langsam nervig. Immer neue sumpfige Abschnitte versperrten mir den Weg. Also wenden und neuer Versuch, nach einigen Metern dasselbe Bild. Wieder wenden… so ging es eine ganze Weile. Aber Räuberbraut Finger wäre ja nicht die Räuberbraut, wenn sie es nicht hinbekommen hätte, sich aus dem grooooßen dunklen Wald herauszufinden. Zugegebenermaßen, ein wenig tricksen musste ich dann doch, denn nach langem Umherirren traf ich auf eine Straße. Zivilisation :-) Ene mene muh und raus bist du. Ok, schauen wir mal, wo der Weg hinführt…. Nach einiger Zeit auf der Asphaltdecke stellte ich mich gedanklich schon darauf ein den Weg komplett zurückfahren zu müssen, aber siehe da, das Ortseingangsschild „Dresden“ lächelte mir freudig entgegen. Ende gut, alles gut.

 

Da fllt mir nur noch der schlaue Weisheit des Tages ein: beim Querfeldeinfahren ist es wie im wahren Leben. Manchmal scheinen Wege unüberwindbar und sind es mit der nötigen Portion Mut, Selbstvertrauen und Kraft doch und ein anderes Mal schlägst du übermütig eine Route ein, stellst aber fest, dass es dort nicht weitergeht. Du bist gezwungen die Richtung zu ändern, einen neuen Weg zu wählen und einfach von vorn zu beginnen.

Blitzlichtgewitter

19. Juli 2011

 

Am vergangenen Montag durfte ich für die Dresdner Presse posieren und ein kleines Interview geben.

 

Doch lest selbst unter der Rubrik Media mit dem Titel "Frau Finger ist sehr gut zu Fuß" :-)

Sprachlos.

12. Juli 2011

 

Mmh, wo fange ich an… Keine Ahnung, denn mir fehlen die Worte. Vielleicht ein kurzer Rückblick.

 

Mit Beginn des Jahres hatte ich mir dieses Jahr erneut strukturiertes Training auferlegt. Getreu dem Motto: „Ohne Fleiß kein Preis“ habe ich zahlreiche Schweißperlen vergossen und musste dem inneren Schweinehund wirklich häufig den Maulkorb anlegen, denn oft sehr oft wollte ich wie jeder „normale“ Mensch einfach nur faulenzen. Wie auch immer, der Ehrgeiz hat gesiegt und alles hat, bis auf eine Erkältung im Winter, gut geklappt. Die Challenge Kraichgau als erster Test lief traumhaft und ich wusste, dass die Zeiger in die richtige Richtung wiesen. Nun möglichst locker bleiben, damit der Kopf nicht noch die falschen Signale an den Körper sendet. Viele von euch wissen was ich meine. Denn dieser Teil des Körpers spielt eine grundlegende Rolle vor und während des Kampfes :-) An der Stelle sei auch dankend der Physiomann, dem die Frauen vertrauen (Männer natürlich auch), erwähnt. Zwenni alias Sven Perschneck, selbst ambitionierter Triathlet, der Beinchen & Rückchen immer wieder schön locker bekommen hat, wenn Madame hier und da ein Zwicken vernahm.

 

Nun konnte es also losgehen. Samstagabend lag ich zwar aufgeregt aber doch wiedrum verhältnismäßig gelassen im Bett und habe die letzten Monate ein letztes Mal Revue passieren lassen. Resultat: „Annett, du hast getan was du konntest. Was wird, das wird und was nicht, das eben nicht.“

 

Am Sonntag dann das übliche Prozedere. Zeitiges Weckerklingeln, Brötchen mit Bienenhonig, Fahrt zum Start, der letzte Schliff am Wechselplatz, einschwimmen und dann endlich Feuer frei.

 

Schwimmen? Herrlich! Kraftvoll zog ich meine Bahnen und merkte, wie es sich also anfühlt, wenn man von Schwimmgefühl spricht. Die erste Wendeboje erreichte ich gedanklich früher als gedacht. Dann höre ich eine Tröte und erspähe mein Papsl. Der verrückte Kerl war auch einer derer, die extra gekommen waren und wohl viel aufgeregter als ich selbst. Ich gab ihm ein Zeichen, dass ich es tatsächlich bin und ihn wahrgenommen hatte. Er radelte und trötete neben mir den Kanal entlang :-) Wunderbar! Der Schwimmausstieg und der damit verbundene langersehnte Blick auf die Uhr rückten näher. Raus aus den Fluten, linken Arm heben und Tatsache: 57:xx Minuten. Puhhhh, mein lieber Mann. Als ich kurze Zeit später auf dem Rad saß ließen sich doch tatsächlich zwei klitzekleine Tränchen in meinen Augen blicken… Das Rennen hatte begonnen.

 

Auf dem Rad wurde gekurbelt was das Zeug hielt, aber immer schön mit Bedacht. Schöööön locker bleiben, Annettchen. Am Ende der zweiten Runde vorbei am Bäcker des Vertrauens mit den leckeren Erdbeerschnittchen.

 

Dann ein nächster Blick auf die Uhr, nachdem ich auf die Laufstrecke ging: 6:11 h waren seit dem Start vergangen… Mir fehlten die Worte. Nach Adam Ries blieben mir somit noch genau 3:49 h für den Marathon, um meinen großen Traum von einer sub 10 zu erfüllen. Das sollte doch zu machen sein. Also auf geht’s. Weiterhin schön mit Bedacht Schritt um Schritt dem Ziel entgegen. Nach zwei Kilometern schnell noch mal hinter den Brückenpfeiler in die Hocke, dann fühlte sich alles bestens an. Ich wollte mich dieses Jahr, bei meiner 3. Langdistanz nicht wie im Jahr zuvor verrückt machen und ließ aufgeregte Blicke auf die Uhr, um die Kilometer-Splits zu überprüfen, bleiben. Alles nach Gefühl. Lediglich alle 10 km war ein klitzekleiner Check erlaubt. Der Halbmarathon ging noch sehr gut und dann wurde es zwischenzeitlich etwas schwerer. Das habe ich gespürt und nach 30 km hat es mir auch die Uhr bestätigt. Einige Minuten liegen gelassen… Kein Problem, schön ruhig bleiben… „nur“ laufen… Wie auch früh schon beim Schwimmen radelte der verrückte Herr Papa auf der anderen Kanalseite quasi neben mir her und rasselte aufgeregt. Immer wieder schallten Rufe zu mir herüber: „Super Nette, super Nette.“ Unterwegs zierten dann immer wieder bekannte Gesichte die Strecke, Jule, mit der ich letztes Jahr, die Alpen bezwungen hatte, Mario, der verrückte Leipziger, der mitfieberte als gäbe es kein Morgen mehr, Christina & family, die selbst schon in Roth gefinisht hat, Margrit & Jörg, dem ich sogar ein seltenes Lächeln entlocken konnte ;-) Chrissi & Amelie, Jens, Mandy, Swen, Caro, Jana, Jane… und natürlich mein Mamsl, die ich immer schon 100 m gegen den Wind wild gestikulieren und rufend erspähen konnte… Ich danke euch so!!!

 

Tja und was bleibt zu sagen. Ich habe das Ziel erreicht in doppelter Form, körperlich und gedanklich. Mein Traum ist wahr geworden. Nach 9 Stunden und 47 Minuten durfte ich das Zieltor durchlaufen. Doch nicht nur das, denn mit dieser Zeit kann ich mich 10. Frau gesamt und schnellste Altersklassenathletin bei dem wohl international bedeutendsten Langstreckentriathlon, abgesehen von Hawaii, nennen…

 

Tja und nun bedarf es wohl noch einer kleinen Dankeshymne?! An erster Stelle, dem Liebsten. Du hast mir stets den Rücken frei gehalten - (Obacht Ladies!) Essen gekocht, Kuchen gebacken, Staub gesaugt… während ich mich draußen rumgetrieben habe :-) Aber am wichtigsten, du hast mich immer wieder motiviert, wenn ich mal nicht so wollte. Dich am Streckenrand zu wissen war… ohne Worte!

 

Trainerin Ute – ganz klar, ohne Struktur und die zahlreichen wertvollen Tipps wäre dies nicht annähernd möglich gewesen!!! DANKE!

 

Papsl, meinem größten Fan, von dem ich wohl den Spleen für verrückte Ausdauerevents geerbt habe und der unterwegs immer irgendwie dabei war. Keine Angst, bald ist dein Füßl wieder heile und dann werde ich dir hinterherrasseln :-)

 

Mamsl, die ihren „kleinen schwarzen Struppelkopp“ stets ungern ins wilde Haifischbecken entlässt und sich trotzdem der bösen Gefahr stellt und da ist für ihr Töchterlein, das wohl nie ruhiger werden wird :-)

 

Nun werde ich etwas Kraft tanken, endlich mal wieder ne richtige Sause mit „richtigen“ Cocktails machen und dann geht es Anfang September auf nach Köln zur Deutschen Meisterschaft. Darauf freue ich mich schon jetzt, obwohl es ja eigentlich nur noch die Kür ist…

Noch drei Mal schlafen

07. Juli 2011

 

... dann ist es soweit. Das Wettkampfhighlight 2011, ich kann es schon spüren. Die Aufregung steigt. Das Kribbeln im Bauch ist von Zeit zu Zeit zu fühlen und ich werde langsam unruhig. Es ist eine innere Unruhe bedingt durch Vorfreude und der Spannung zugleich.

 

Die 10 Stunden Marke zu knacken ist das große Ziel... also schauen wir, was möglich ist.

 

Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf das Event. Hier habe ich vor zwei Jahren meine erste Langdistanz geschafft und letztes Jahr bin ich extra zum Zuschauen angereist. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere.

 

Morgen habe ich Urlaub, werde anreisen, versuchen noch etwas zu entspannen, um dann am Sonntag mein Bestes zu geben.

Und die Moral von der Geschicht’: Kopfausschalten hilft oft nicht

30. Juni 2011

 

Am gestrigen Mittwochabend wurde zum Dresdner Jedermann-Triathlon geblasen und damit zum vorerst letzten Wettkampf vor DEM Highlight, ROTH :-)

 

Nach der Arbeit sich noch einmal zu motivieren die Zähne zusammenzubeißen und zu flitzen was das Zeug hält ist gar nicht so leicht. Der Kopf geht in den Ruhemodus und der Hintern will doch eigentlich viel lieber auf das gemütliche Kanapee. Doch nix da. Tja und wenn das Köppl schon im Ruhemodus ist, was passiert da? Das Fräulein ist unkonzentriert und vergisst hier und da etwas. Zuerst waren es die Radeinlegesohlen, die treu und brav, mittlerweile vom Wochenende getrocknet, im Keller lagen und dann auch noch Schwimmbrille sowie Badekappe, was ich später kurz vorm Start feststellte. Na da sagen wir mal nix dazu. Rennen wollen wie die Großen und… Naja.

 

Naja, nun konnte es endlich losgehen und der Kopf durfte endlich ausgeschalten werden und auf Race-Modus umschalten… Puh, die ersten Meter schwimmen wie immer nach Atem ringend, doch schnell hatte es sich normalisiert und Meter um Meter wurde abgespult. Auf Position vier liegend raus aus den Fluten, rauf aufs Rad und ab die Post. Circa 1:30 min galt es auf die erste Dame aufzuholen. Das war bald geschafft und 4 Seerunden lagen lediglich in den Laufschuhen noch vor mir. Auch die noch brav absolviert und rein ins Ziel… Schön war’s.

 

Zu guter Letzt noch ein paar Minuten ausrollern, die ich damit verbunden habe, mein am Wochenende bei der Radrunde verschollenes Handy bei einem ehrlichen Finder abzuholen. Ein ganz großes „Danke“ an der Stelle noch einmal… Tja so ist das eben mit dem Köppl, wenn es ganz woanders ist und wie hat der Papsl schon immer gesagt? „Der Kopf ist nicht nur zum Haare schneiden da“

Vorfreude ist die schönste Freude

26. Juni 2011

 

Während ich hier noch faul im Bett liege und auf besseres Wetter für meine Radrunde warte, hab ich wieder einmal ein wenig im www gestöbert und bin erneut auf diese Motivatiosspritze gestoßen:

 

Herrlich. Gänsehaut und Vorfreude pur...

Schwimm Fischi, schwimm

26. Juni 2011

 

Als ich meinen Umzug nach Dresen perfekt machte, bekam ich im Einwohnermeldeamt einen Begrüßungsbeutel in die Hand gedrückt, ohne Begrüßungsgeld :-) dafür mit allerlei Informationsmaterialien. Unter anderem einer Zeitung in der ich einen Artikel über einen Freiwasserschwimmwettkampf im nahegelegenen Cossebaude fand. Neben 500 wurden auch 1000 und 2000 m (!!!) Runden angeboten. Hui, hui, hui. Klingt interessant. Also: "Pack die Badehose ein..." (denn Neo is nich) und los geht's.

 

Schade, ein richtiger Badetag war uns gestern nicht so recht vergönnt, so dass man(n) & Frau sich das Einschwimmen lieber sparten und noch ein wenig die wohlige Wärme der Baumwolle vorzogen. Ich, mal wieder ganz Angshase, Pfeffernase, weil fast nur Schwimmspezis um mich rum, war wieder ganz schön aufgeregt.

 

Ein super markierter und übersichtlicher 500 m Kurs war 4 Mal zu umrunden. Orientierungstechnisch fiel das sogar mir leicht, genau wie das Schwimmen selbst. Hat super Spaß gemacht. Der Stausee Cossebaude ist sehr klar und man kann schön schauen. Im Wettkampf trau ich mir nämlich sogar die Augen unter Wasser offen zu halten, im Gegensatz zum Training. Da lass ich sie unter Wasser besser zu, aus Angst vor den großen Mörderfischis :-) Einen kleinen hab ich sogar gesehen. Die großen Karpfen, die von anderen Teilnehmern gesichtet wurden, haben mich jedoch glücklicherweise verschont.

 

Na gut, nun wieder sachlich sportlich: die Perlenschnur war also schnell aufgereiht, jeder konnte mit ausreichend Platz um sich herum schwimmen und so tat auch ich das. Leider mehr oder minder allein, denn die ganz schnellen waren weit weg und dann kam irgendwann im Alleingang Fräulein Finger. Kraftvoll Schub um Schub reichte es für eine 30 Minuten Zeit und damit den 3. Rang. Gar nicht so schlecht für ne Premiere :-)

Sportlicher Wochenauftakt

15. Juni 2011

 

Feierabendgestaltung mal ganz anders: der Ruf des Paartriathlon in Pirna, nahe Dresden, lockte gestern zahlreiche Dreisportler vom Sofa zum abendlichen Kräftemessen heraus. Zusammen mit Nadja gab es einen Start als Frauenteam.

 

Nach der Arbeit fix heim, Rad & Co in den Kofferraum gepackt und ab die Post. Kurze Zeit später dann auch schon der Startschuss. 500 m schwimmen, 17,5 km Radfahren und 3,8 km Laufen besagten der Wettkampfplan. Geschnauft wurde im abwechselnden Staffelrhythmus, d.h. erst ich, dann Nadja, dann wieder ich… Wacker geschlagen haben wir zwei uns und mussten lediglich einem Damenteam den Vortritt lassen. Demzufolge konnten wir auf den zweiten Podestplatz klettern und strahlend die Urkunde entgegennehmen. Das nenne ich doch mal einen schönen Wochenauftakt.

Wenn Träume wahr werden

06. Juni 2011

 

Ort des Geschehens: Kraichgau Hier sollte es sein, wo ich in diesem Jahr eine Mitteldistanz absolvieren wollte. Ein renommiertes Rennen mit starkem Teilnehmerfeld. Klar schaut man da im Vorfeld mal die Starterlisten durch und stöbert hier und da im www. Resultat: ein Top Ten Platz war ein Traum, doch in meinen Augen einer der eher unrealistischen Natur.

 

Die letzten Wochen verflogen nur so und dann war es auch schon soweit. Am Freitag ging es bei sommerlichen Temperaturen in den Süden. Der Vernunft halber blieb die Klimaanlage brav aus und so wurde die fast 5-stündige Autofahrt zu einer ganz schönen Anstrengung, aber zugleich auch zur passenden Vorbereitung für den Wettkampftag.

 

Wir hatten uns in einer netten Ferienwohnung einquartiert und genossen die wenigen Stunden, soweit es nebst den ganz „normalen“ Dingen wie Wettkampfbesprechung, Rad Check-in etc. ging. Am Sonntag dann Race Day und damit frühzeitig raus aus den Federn. Aufgeregt war ich, denn ich durfte mein Radl unweit von den Topprofis platzieren :-) Das erhöhte die Aufregung nur noch mehr und ich hatte, um ehrlich zu sein, ganz schön Schiss oder nennen wir es mal Respekt.

 

9 Uhr dann Start im Hardtsee. Ein paar Meter Gerangel, aber dann ging es ganz ordentlich. Immer schön Zug um Zug voran. Ich kann den Rhythmus dann förmlich fühlen und hören – Zug um Zug um Zug. Dann weiß ich, ich bin „drin“. Immerhin kam ich dieses Mal nicht ganz so weit hinten aus dem Wasser, ein gutes aber auch ungewohntes neues Gefühl. Das tapfere Schwimmtraining der letzten Monate hat sich also ausgezahlt.

 

Nun flott wechseln und ab aufs Radl. Die Strecke sind wir am Vortag auf vier Rädern abgefahren und mir war klar, dass es eine anspruchsvollere Strecke ist, sowohl vom Profil her (mit 1000 HM nicht ganz flach), als auch technisch, da viele Kurven und Ecken den Verlauf zierten. Aber das gute Gefühl vom Schwimmen hielt an. Der Feuerofen und ich flogen nur so über die 90 Kilometer. Herrlich. Ok, die letzten zwei größeren Hügel zwickten schon deutlich mehr in den Oberschenkeln, aber das Ende der zweiten Teildisziplin kam näher und näher.

 

Tja, nun nur noch einen „kleinen“ Halbmarathon. Das sollte doch zu machen sein… Die Strecke kam mir entgegen. Drei Runden, die fast wie eine Acht aufgebaut waren, so dass man nach 3 bzw. 4 Kilometern immer am Zielbereich vorbeikam und damit ein wenig Zuschauerfeeling aufsaugen konnte. Ich persönlich zähle zu denen, die das sehr mögen und irgendwie auch brauchen, während des Wettkampfes. Die erste Runde fühlte sich noch etwas schwerfällig an, aber dann wurde es immer besser und so konnte ich eine für mich tolle Zeit von 1:30 h erreichen. Was die Platzierung anging tappte ich bis zum Zieleinlauf im Dunklen. Doch dann die Nachricht. 8. Frau!!! Wahnsinn. Beste Altersklassenathletin ausserdem. Ich war überglücklich. Bin es noch. Roth kann also kommen :-)

Das Phantom von Weiden

30. Mai 2011

 

„[…] und da kommt sie die diesjährige Siegerin des Weiden Triathlon, Annett Finger.“ Ich sehe es schon vor mir, das Blitzlichtgewitter, die Mikrofone und den Sektregen… :-)

 

Nichts dergleichen…

???

Hatte ich mich doch die letzten 25,5 km im Rahmen des Sprinttriathlons so schön angestrengt und bin siegessicher eingelaufen. Spätestens bei der Siegerehrung wurde mir dann auch klar warum. Nix 1. Platz! Immer schön hinten anstellen. 2. Dame also. Hä? Wie das denn?

 

DAS PHANTOM. Sie war es, die ich weder auf der Wendepunktstrecke noch im Ziel wahrgenommen habe. Auch zur Siegerehrung war sie leider bereits weg. Das Phantom muss sich wohl im Durcheinander von Startern der Olympischen und Sprintdistanz irgendwie vor mich gemogelt haben. Wie ist mir zwar noch immer ein Rätsel, da ich ausnahmsweise mal schneller geschwommen bin, aber es hat trotzdem geklappt und letztendlich waren es nur Sekunden. Tja Madame, wie sagt man so schön: „Übermut tut selten gut.“ So ist das, wenn man sicher seiner zu sicher ist. Somit wieder was gelernt und das Näschen mal schnell wieder runter. Trainingswettkampf hin oder her. Ich bin ganz ehrlich, in die Tischkante hätte ich beißen können und wiiiiiieeeee. Grrrr.

 

Doch spätestens gestern Abend war’s schon wieder gut. Da habe ich nach dem langen Tag und 2 h Autofahrt noch mal das kleine Rote (Rennrädl) rausgeholt. Während sich der Normalbürger vorm 20.15 Film auf dem Sofa aalte, ließ ich Schloss Pillnitz & Co an mir vorbeiziehen. Das Ganze noch untermalt von feinster Italo musica im Ohr…„Comanchero comanchero comanchero“ … und Adriano Celentano vor meinem geistigen Auge. Eins, zwei, drei, tep :-) Jetzt, ja, jetzt war es zurück, das Lächeln.

 

Beim nächsten Mal dann wieder Fuuuullgas!

Einer für alle - alle für einen

27. Mai 2011

 

Nicht drei sondern gar vier Muske(l)tiere gaben am Mittwoch im Rahmen der Dresdner Team Challenge richtig Gas. Soviel Gas, daß wir alle 159 Damenteams hinter uns lassen und damit aufs Siegertreppchen steigen konnten. Klasse Mädels!

 

Kurz zu den Fakten: ein 5 Kilometer Kurs schlängelte sich vom Kulturpalast aus am Zwinger und der Semperoper vorbei bis hin zum Terrassenufer und von da aus ins riesige Rudolf-Harbig-Stadion. Ein Team umfasste jeweils 4 Personen und für diese galt nur eine Devise: „Lass ihn raus den Tiger, zeig ihnen, dass du es kannst…“ :-) 

 

Wir haben ihn rausgelassen und konnten mit einer Gesamtzeit von 1:17:55 h und knappen 35 Sekunden Vorsprung zum zweiten Team siegen. Autsch, das gab wieder einen hochroten Kopf sowie gemeinen Wadenmuskelkater. Der Schmerz war schnell vergessen, denn zur Belohnung für die Schinderei durften wir einen nicht gerade kleinen und feinen Futterkorb vom Wettkampfsponsor in Empfang nehmen, der am Ende per Rad heim buxiert werden musste. Doch wer mich kennt, der weiß, dass Schocki & Co ganz sicher da ankommen, wo sie hin sollen :-)

Der weltbesten Kuchenfahrt

23. Mai 2011

 

Gestern ging es nicht nur mit Annettchen, sondern dem Veranstalter nach, auch mit Trixi durch die Oberlausitz. Der ansässige Radclub lud zur Radtourenfahrt ein. Über diverse Distanzen flanierten bei wohlig warmen Temperaturen zahlreiche Radler über die ostsächsischen Straßen. Ich wollte mal wieder eine längere Strecke fahren und entschied mich für die 170 km.

 

Eine gute Entscheidung, denn der Veranstalter hat sich alle Mühe gegeben, um wirklich schöne Ecken und selektive Straßen auszuwählen. Im kleinen Kreis zischten wir diese entlang und haschten unterwegs zahlreiche Pigmente. Doch nicht nur für die Beauty wurde gesorgt, sondern auch noch für das leibliche Wohl. An jedem der Kontrollpunkte konnte man nämlich futtern wie bei Muttern. Selbstgebackener Kuchen soweit das Auge blicken konnte… Mmmh.

 

Damit ein Sonntag wie im Bilderbuch: neue Gefilde erschlossen, viele Bewegung, frische Luft, Sonne satt und feinste Leckerlies.

Girls just wanna have fun

16. Mai 2011

 

Inmitten sämtlicher GA1-, GA2- sowie sonstiger Einheiten galt es mal wieder für Abwechslung zu sorgen. Da kam das Neiße Adventure Race in der Zentrallausitz doch wie gerufen. 4er Teams stellten sich der Herausforderung eines 6 km Crosslaufes – dem 1 km Hindernisparcours innerhalb der Kulturinsel Einsiedel – 400 m Teamski sowie zu guter letzt einer 4 km Paddeltour über die „wilde“ Neiße, dem deutsch – polnischen Grenzfluss. Na dann: Viva Polonia…

 

Ich verbündete mich mit drei flotten Lotten als Damenteam und gemeinsam bezwangen wir das schier unüberwindbare Terrain. Wobei Lauf und Parcours wohl tatsächlich noch das leichteste waren. Der Teamskiabschnitt hingegen hatte es schon in sich. Unser links-zwo-drei-vier-„Sauseschritt“ wurde immer mal wieder durch größere und kleinere Stolpereien unterbrochen und wir stellten uns auf den endlos erscheinenden 400 Metern die Frage: „Werden wir es schaffen?“ :-) Klar schafften wir es…

 

Jetzt nur noch trockenen Fußes rein ins Paddelboot und mit voller Kraft in eine Richtung fahren, nämlich die zum Ziel. EINE Richtung Mädels :-) Nach kleinen Startschwierigkeiten wurde das links-zwo-drei-vier-Kommando von unserer Steuerfrau wieder lauter, aber dann ging’s ab. Ok, einen bisschen Technik haben wir uns noch von einem heraneilenden Männerteam abgeschaut, die uns überholen wollten – wohlgemerkt wollten. Mittels weiblichem Charme haben wir sie scheinbar ganz aus der Fassung und damit auch dem Takt gebracht und dampften letztlich noch vor ihnen und als erstes Damenteam kichernd ins Ziel.

Streichholzbeinchen vs. Radfahrstampfer - Klappe die Zweite

09. Mai 2011

 

Beim gestrigen Oberelbe Marathon hatte ich mich entschieden mal wieder einen Halbmarathon unter die Fersen zu nehmen. Ziel war, neben ein paar zusätzlichen Fünkchen Wettkamphärte für Roth, auch endlich die magischen 1:30 h-Marke zu knacken.

 

Aufgeregt, wie jedes Mal, ging mit dem, von Läufern überfüllten, Zug in Richtung Start – warmmachen mal anders :-) Um mich herum zarte Läuferhüpfer mit schmalen Beinchen, die ein zügiges Rennen versprachen. Ich persönlich wusste auch, dass es nicht lange zu fackeln galt auf 21 Kilometer. Also Bremse los, Miss Langdistanz, und ab die Post.

 

Die ersten Kilometer-Markierungen flogen nur so an mir vorbei. Nach zehn war ich sogar noch knapp unter 40 Minuten. Sehr schön. Doch die Geschwindigkeit konnte ich leider nicht bis zum Ende halten und so freute ich mich im Ziel über eine neue persönliche Bestzeit von 1:27 h sowie den dritten Gesamtrang bei den Damen.

 

Bis zum ersten Saisonhighlight, der Challenge Kraichgau über die Triathlon Mitteldistanz, sind es nun lediglich noch vier Wochen. Aber ich freue mich schon richtig darauf und bin wirklich gespannt, was die Form hergeben wird.

Zu Ostern im Osten

24. April 2011

 

Fast schon zur Tradition ist es geworden Ende April in tschechische Gefilde zu reisen und ein paar Radkilometer abzuspulen. So auch dieses Jahr.

 

Nach einer herrlichen Anfahrt, etwas ruppig zwar, aber dafür umso uriger, erreichten wir unsere Unterkunft im schönen Doksy. Das Wetter war auf unserer Seite. Altbekannte Gesichter aus den letzten Jahren waren natürlich auch dabei und so gab es einiges zu schwatzen. Getreu dem Motto geteiltes Leid ist halbes Leid machten wir mächtig Meter und trotzten tschechischen Schlaglöchern sowie wildgewordenen Autofahrern (die deutschen Weggefährten sind Waisenknaben dagegen).

 

Mit rotgegrilltem Näschen und den langersehnten Trikoträndern bin ich heute, ja ich gebe es zu, ein wenig kaputtgespielt. Übeltäter war das Isergebirge. Morgen geht es wieder heim. Ich hoffe das Wetter hält, um auch in der Heimat noch ein paar Pigmente zu haschen.

Sport Frei!

17. April 2011

 

Der erste Wettkampf der neuen Saison, zumindest lauf- bzw. radtechnisch betrachtet. Ein Duathlon sollte es sein und sächsische Meisterschaft zugleich. Die Aufregung war wie immer groß. 10 36 – 3,75 km waren zwar lang und doch auch wieder schmerzhaft kurz.

 

Nun ist es schon wieder Geschichte und so richtig gibt es gar nichts zu berichten. Denn es war so schnell vorbei und fühlte sich wirklich gut an, trotz dass ich so ein Kurzdistanzmuffel bin, der erst nach ein paar Stunden richtig warm wird J Der 10 km Lauf im Sauseschritt über Stock und Stein in mutmachenden 40 Minuten. Dann folgte ein Ausritt auf dem Feuerofen, der richtig Spaß machte. Und obwohl wir zwei für die Saison erst das 2. Mal Gassi gingen, waren wir schon wieder eins. Mit einem zeitweise herrlichen Blick in Richtung Elbsandsteingebirge düsten wir dem Horizont und der baldigen Ziellinie entgegen.

 

Doch erst noch eine letzte Laufrunde über den Acker, den ich bald hinter mich brachte und nach 2:01 h freudestrahlend in die Zielgasse einbiegen durfte. Resultat 1. Frau und damit Landesmeisterin. Nett, Annett.

Objekt Schulprojekt

23. März 2011

 

Gestern war ich unter der Mission Schulprojekt einer ansässigen Grundschule unterwegs. Zwei vierte Klassen gaben ihr bestes um mich nach allen Regeln der Kunst mit Fragen auszuquetschen. Für mich dabei die Herausforderung den Jungs und Mädels alle triathlonspezifischen Fragen möglichst altersgerecht zu beantworten.

 

Was nützt es von Periodisierung oder Carboloading zu sprechen? Da muss dann eher der Vergleich zum Brausepulver herhalten, wenn es um wettkampfspezifische Isogetränke geht.

 

Viel Freude hat es mir bereitet eine Stunde mit den Würmern zu verbringen. Zwei haben mich im Anschluss sogar feste gedrückt und einen Autogrammwunsch gab es auch noch J Vielleicht denken einige von ihnen noch mal an mich, wenn sie ein paar Jährchen älter und selbst sportlich unterwegs sind.

 

Die beantworteten Fragen werden zusammen mit Fotomaterial Teil eines Projektes zum Schulfest werden. Hey, hey, hey famous Netti Finger :-)

Auf der Zielgeraden - einmal Finnland und zurück 425 km in 7 Tagen

19. März 2011

 

Der letzte Tag ärgerte zur Abwechslung mit etwas Schneefall und tüchtigem Wind. Heute spürte ich, dass es langsam genug war mit dem Skifahren. Es fiel mir schwer. Doch mit dem Ziel vor Augen ging es tapfer weiter. Versüßt wurde diese mit leckeren Eierkuchen am Verpflegungspunkt. Doch dieser Zucker war auch notwendig, denn ab Kilometer 40 gab es keine Spur mehr und wir mussten uns noch ein wenig mehr anstrengen um vorwärts zu kommen.

 

Doch natürlich ging auch das vorüber und so liefen wir happy, mit einem Lächeln auf den Lippen, sonnengebräunten Bäckchen, vom Wind zerzausten Haaren und einer roten Nase ins Ziel ein. 425 km lagen etwa hinter uns. Wir hatten Finnland gequert. Ein tolles Gefühl. Belohnt wurde dies mit einer kleinen Shoppingtour in der wiedererreichten Zivilisation sowie einem Gläschen Sekt, das direkt ins Köpfchen ging.

 

Am Ende des Tages und der Tour stand nun noch die Abschlussveranstaltung mit Diner an, wo jede der 9 anwesenden Nationen einen kleinen Beitrag zur kulturellen Unterhaltung leistete.

 

Super schön war es. Die Natur, die Finnen, ein außerordentlich liebenswertes Völkchen, sowie all die netten Menschen, die mit uns unterwegs waren. Einige neue und interessante Freundschaften wurden geschlossen. Ich freue mich schon auf das ein oder andere Wiedersehen, das es ganz sicher geben wird.

 

Neben all dem war es eine Woche, die für einen freien Kopf sorgte, weil all die kleineren oder vermeintlich größeren Alltagsproblemchen einfach wie weggeblasen waren. Herrlich. Konzentration auf das Wesentliche. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Von Schneekatzen im Baum und Endlosschleifen im Skilogolesen

18. März 2011

 

Nun hatten wir mittlerweile 305 Skikilometer in den Armen und Beinen. Jeden Tag lief es sehr gut und auch keinerlei Zwicken machten sich irgendwo breit. Sehr schön. Immer brav links – rechts – links – rechts im Takt, dazu das Knirschen des Schnees unter den Brettern. Wunderbar.

 

Bis zur ersten Verpflegung lief es sehr gut. Doch ab Kilometer 24 sollte es plötzlich gemein werden. Es wurde still im Zweiergespann. Jeder schob vor sich hin und hing den Gedanken nach. Das hintere Logo auf den Ski meines Vordermanns konnte ich im Schlaf, weil ich es tagsüber gefühlte 1.000 Mal las, wenn ich an zweiter Stelle fuhr. Ok, dann eben den Kopf mal wieder hoch, vielleicht huscht ja doch ein Elch vorüber und sorgt für eine willkommene Abwechslung. Nix da, nur eine Schneekatze, die sich im Baum tummelte. Schneekatze? Jetzt werdet ihr euch wundern. Dürft ihr auch, denn die gibt es natürlich nicht wirklich. Aber das sind Dinge die man dann so entdeckt, wenn man gerade etwas neben der Spur ist J Diese Momente sind zwar zäh, aber das beste Mentaltraining der Welt.

 

Belohnt fürs Durchhalten wurde ich am Abend. Die hiesigen Bewohner rings um das Ferienlager, wo wir untergebracht waren, hießen uns nämlich mit einer netten Lotterie willkommen. Das Glück war mir hold und ich gewann ein chices Täschchen, mit Bäumchen drauf – die richtige Erinnerung an Finnland. Fehlt nur noch der Schnee auf dem Bild.

Haste Durscht, kriegst ne Wurscht

17. März 2011

 

Entspannung pur – lediglich 48 km standen heute auf dem Etappenplan. Ein Klacks nach den letzten Tagen. Rein in die Sportkluft, rauf auf die Ski, fahren, essen, fahren, fertig.

 

So in etwa.

 

Abwechslung des Tages: ein "lebender" Eisbär, der uns an einer der Verpflegungen empfing sowie Würstchen vom Grill + Schocki. Mmmh. Leckermäulchen Finger fühlte sich wie im Schlaraffenland. Auch im Ziel ging die Schlemmerei direkt weiter. Denn was soll man, neben der täglichen Waxerei, noch mit der nachmittäglichen Freizeit anfangen??? Dreimal dürft ihr raten. Ich gebe euch einen Tipp: lecker Buffet + viele nette Mitstreiter. Logo! Futtern + schwatzen von etwa 16 – 20 Uhr. Herrlich. Nur gut, dass wir täglich ein „bisschen“ Sport trieben, sonst hätten die runden Bäuche vielleicht gar nicht mehr in den Flugzeugsitz gepasst.

 

Heute waren wir in einer ehemaligen Schule untergebracht. Aber auch hier gaben sich die Damen vor Ort alle Mühen uns kulinarisch nach allen Regelnd er Kunst zu verwöhnen. Auch die Matratzenschlafplätze waren liebevoll und so gemütlich wie möglich hergerichtet.

Jetzt fahrn wir übern See, übern See, jetzt fahrn wir übern See

16. März 2011

 

Bereits drei Tage Skilanglauf hatten wir hinter uns, die nicht ganz spurlos vorübergingen – ein wenig Muskelkater war hier und da schon zu spüren… und nun sollten es heute 87 km werden. Königsetappe.

 

7:30 Uhr schrillte der Wecker und müde Gesichter blickten sich entgegen. Die Skipiste, die wir gestern raufgezogen wurden, rutschten eine handvoll Wagemutiger nun direkt wieder runter. Minus 26 Grad hatte das Thermometer am frühen Morgen zu bieten. Doch schnell sollte uns warm werden. Die ersten Kilometer wurden in einer kleinen Gruppe im Sauseschritt absolviert und dann hieß es nur noch Eins: Schub, Schub, Schub. Die Arme wurden nahezu 7 Stunden gestählert. Schon mal 7 Stunden Zugseilübungen absolviert? Nein? Dann hättet ihr das an diesem Tag mal ausprobieren können J

 

Diese Schubkraft wurde neben den Verpflegungsstellen nur selten unterbrochen, nämlich genau ein Mal. Grund: eine Rentierherde. Endlich fellige Gefährten. Juhu. Zahlreiche Fotos wurden geschossen und dann ging es weiter. Schub, Schub, Schub…

 

Am Ende wurde es dann jedoch trotzdem zäh. Immer wieder neue Seen, die es zu überqueren galt. Jedes Mal schweifte der Blick gefühlte 5 km entlang der Loipe. Der liebe Wind dabei einmal Freund – wenn er uns mit 20 km/h über die Piste drückte – aber natürlich auch Feind – wenn er uns dem Ziel im Schneckentempo entgegenblicken ließ. Doch irgendwann war es geschafft und zur Belohnung gönnte ich mir eine herrliche Massage, denn schon bald hieß es: "Neuer Tag, neues Glück."

Besser ein falscher Elch als gar kein Elch

15. März 2011

 

Nahezu die ganze Zeit versuchte ich meine Äuglein in alle Richtungen offen zu halten, um den langersehnten Elchi auszuspähen. Schauen, schauen, schauen… nichts. Doch da war was. Links im Wald. Vorsichtig annähern. Aber dann L Enttäuschung, ein elendes Holzexemplar… Wer wollte mir da nur einen Streich spielen? Hatte ich doch immer so schön aufgegessen. Na gut, dann eben weitergerutscht und wieder schauen, schauen, schauen…

 

Zur Entlohnung gab es dann unterwegs jedoch wenigstens einen lecker zuckrigen Pfannkuchendonut (also ein Donut, aus Pfanniteig) und eine besonders schöne und abwechslungsreiche Strecke über erneute 60 km. Anspruchsvoll war sie, mit gut 800 Höhenmetern, aber nach 5 Stunden waren auch diese Geschichte. Zu guter letzt noch eine Partie Schlepplift, denn unser Quartier lag direkt auf dem Berg mit einem wunderschönen Rundumblick in die finnischen Weiten. Diesen Hochsitz versuchten wir zu nutzen, um vielleicht Nordlichter zu erspähen. Abends standen wir dann versammelt wie die kleinen Kinder am großen Ausguck und warteten, dass sich was tut. Aber leider leider tat sich rein gar nichts.

 

Ok, dann eben ab in die Federn, um gut ausgeruht für die Königsetappe am nächsten Tag zu sein. 87 km am 4. Tag winkte uns nämlich schon entgegen und das Winken kam immer näher.

Wer seinen Ski liebt der trägt oder fährt Bus

14. März 2011

 

… denn wo kein Schnee, da auch Skifahren nicht so empfehlenswert. So geschah es uns am zweiten Tag. Aufgrund einer zu gut geräumten Straße, die stückweise als Loipe dienen sollte, hätten wir entweder auf „I’m walking“ oder den Bus setzen können, der das betreffende Stück umfuhr und uns wieder los lies. Wir wählten, wie all die anderen Teilnehmer, die zweite Variante. Somit die ersten 20 km Ski – dann Bus – dann weitere 30 km auf die Ski. Nachteil dessen war jedoch, dass man schnell sein musste, um möglichst einen der heiß begehrten Plätze im ersten Bus zu erhaschen. Ansonsten hieß es warten, bis der Rest da war und das hätte unter Umständen eine Weile dauern können.

 

Der eigentlich sonst so gemütliche Streckenbeginn wurde somit kurzerhand zum gruppeninternen Wettlauf erkoren J Diese kräftezehrende Aktion wurde allerdings mit einer leckeren Lachssuppe im Tippie belohnt. Doch nicht nur dieser finnische Genuss war uns heute gegönnt. Auch gingen wir zum ersten Mal in die Sauna. Eine traditionelle Art von Wellness, die wahrscheinlich aus keinem finnischen Gebäude wegzudenken ist, selbst in Schulen. Saunieren was das Zeug hält? Kein Problem! Männlein und Weiblein jedoch getrennt, versteht sich.

Stockbruch? Ist doch kein Beinbruch!

13. März 2011

 

Auf die Plätze – fertig – los. Strahlend blauer Himmel bei angangs minus 25 Grad und Sonnenschein wiesen uns den Weg in Richtung Start- als auch Ziellinie. Der erste Tag, den wir sehr gemütlich angingen, bestand aus Eindrücken pur. Die Landschaft war gigantisch. Mit vielen Aaaahhhhs und Oooohhhhs sogen wir alles in uns auf, knipsten ein Bild nach dem anderen und genossen jeden Augenblick der 60 km. 6 Stunden Skifahren, die wie im Flug vergingen.

 

Jedoch blieben diese nicht ganz ohne Zwischenfall, denn bereits nach läppischen 3 Kilometern wollte mir der Stock einen Strich durch die Rechnung machen und teilte sich in zwei Teile. Doch zum Glück hatte ich MacGyver persönlich dabei, der die rettende Idee hatte. Einen kleinen Ast zackig zwischen die beiden Einzelteile geklemmt und weiter ging’s. Dass dies tatsächlich halten sollte, daran zweifelte ich anfangs etwas. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Am ersten Verpflegungspunkt noch mit etwas Tape stabilisiert und das gute Stück hielt felsenfest. Vielleicht hätte es auf diese Weise sogar die restlichen 380 km mitgemacht… Nach näherem Hinschauen fanden wir auch des Rätsels Lösung. Der zweite Stock war nämlich genau an derselben Stelle leicht angebrochen. Somit wurde mir der vorangegangene Flug wahrscheinlich zum Verhängnis…

 

Aber ihr wisst ja: Ende gut, alles gut.

Nix Elch – Mikka Häkkinen

12. März 2011

 

Auf nach Finnland, rief der Wecker 6 Uhr morgens. Schnell raus aus den Federn und auf in Richtung Bundeshauptstadt, wo uns der Flieger ein letztes Mal für diese Skisaison in den hohen Norden bringen sollte. Doch bevor wir endgültig im Skieldorado Kuusamo erneut festen Boden unter den Füssen hatten, machten wir Zwischenstop in Finnlands Hauptstadt Helsinki.

 

Die Wartezeit wurde sinnvoll im bunten Glamour der Duty Free Shops genutzt. Doch wer kreuzt mir da im Shoppingrausch den Weg??? Nicht etwa der langersehnte Elch (mal abgesehen von den zahlreichen Plüschexemplaren). Nein, Mikka Häkkinen persönlich!!!! Fräulein Finger inmitten traditioneller finnischer Feinkost unterwegs und all die Leckereien schon quasi auf der Zunge liegend, schaut auf und staunt nicht schlecht als ER plötzlich vor ihr steht. Mehr als ein breites Grinsen fällt ihr nicht ein. Ein besonders breites muss es gewesen sein, denn ER lächelt verschmitzt zurück. Engel links, Teufel rechts. Teufelchen: „Ein kleines Foto und ein Autogramm.“ Doch Engelchen hält dagegen: „Nein, halt dich zurück, bist doch kein Groupie, Baby.“ Und da das Engelchen in mir zumindest zeitweise stärker ist J ging ich brav und lässig, versteht sich, weiter. Das breite Grinsen war trotzdem nicht so schnell aus dem Gesicht zu bekommen.

 

Gegen 18 Uhr erreichten wir dann endlich das langersehnte Tageszielziel und checkten in einem gemütlichen Feriencamp ein. Nach einem leckeren Abendessen erfuhren wir und unsere internationalen Mitstreiter die ersten Teilnehmerinformationen. Bei dieser wurde bereits die langersehnte Trophäe, in Form der chicen Rajalta Rajalle-Mütze, als Vorschusslorbeere überreicht, die von nun an fast am Kopf festgewachsen war.

Wochenspiegel Autofrühling

12. März 2011

 

Annettchen im Chemnitzer Wochenspiegel zusammen mit einem schnellen Toyota Flitzer.

Doch seht selbst unter der Rubrik "Media".

 

Bitte lächeln!

Ab in den Norden

28. Februar 2011

 

Die Zeit läuft. Schon wieder inmitten von Trainings- und Arbeitsalltag vergisst man so einiges um sich herum, doch eine Sache ganz gewiss nicht. In nicht mal mehr zwei Wochen wird mich der Flieger nach Finnland tragen. Noch einmal zieht es mich in die eisige Kälte und zum ersten Mal nach Finnland. Ich kann es kaum erwarten und bin sehr gespannt auf das Land, die Menschen und das Erlebnis.

 

Dies wird vor den großen Sommerhighlighs, in Form der Triathlons, mein vorerst letzes sportliches Abenteuer werden, denn dann richtet sich der Fokus in Richtung Kraichgau, Roth und schließlich Köln. Auch darauf freue ich mich.

 

Und wisst ihr auf was noch? Wenn ich vom Polarkreis wiederkomme wird hier in good old Germany wohl endlich der Frühling eingeläutet :-)

Kölle Alaaf

14. Februar 2011

 

Wieder einmal zog es mich nach Köln, denn ich durfte ein zweites Mal einen Vortrag über den Transalpine Run halten, erneut in einer Filiale von Runners Point.

 

Am Morgen noch auf Arbeit, dann eine fixe Einheit im Schwimmbad, zur der ich all die feinen Dinge zum Aufhübschen am Abend dabei hatte und dann auf nach Köln. Leider gewährte man mir in der Schwimmhalle keinen Stromzugriff für Glätteinsen & Co, so dass ich dies kurzerhand auf die Flughafentoilette verlegen musste J Aber im Improvisieren sind wir ja geübt, somit trat Fräulein pünktlich und ordentlich frisiert vor das neugierige Publikum.

 

Am Abend noch eine kleine Überraschung: ich musste erstmals mit Mikro sprechen. Hui, da machte sich doch gleich ein wenig Aufregung breit. Doch auch diese verflog schnell, denn Publikum und Atmosphäre waren wieder einmal sehr angenehm. Alles in allem somit ein aufregender Tag, mit einem dafür aber umso schöneren Abend, der viel Freude bereitete und der bei dem Ein oder Anderen hoffentlich  die Lust auf eine Alpenquerung geweckt hat.

Wann habt ihr gewechselt?

26. Januar 2011

 

Das war wohl die Frage des Tages, als es darum ging den nächsten Renneinsatz zu überschlagen. Warum? Weil wir am Wochenende mit vereinter Kraft, d.h. als TV Dresden Winterquartett, beim 24-Stunden-Skilauf im dunkeln Miriquidi (Ergebirgswald) unterwegs waren. Einen Tag lang galt es auf der 5,8 km Runde einem Drehwurm zu entgehen sowie ein anspruchsvolles Intervalltraining zu absolvieren.

 

Dunkel war die Runde allerdings nur nachts und da hatte es wiederum seinen ganz eigenen Reiz den Schnee via Stirnlampe zum Glitzern zu bringen, den Leuchtkegeln der Glühwürmchen, die vor einem liefen, zu folgen, besser noch einzuholen J

 

6 Stunden pro Läufer sind eigentlich überschaubar, das steht fest. Doch sind es die 24 Stunden im Ganzen, die mächtig an der Energie saugen. Immer in Aufregung den eigenen Start nicht zu verpassen, Ski nachzuwachsen, sich von der Wohlfühl- in die Wettkampfkluft zu pellen, das Essen natürlich nicht zu vergessen, zwischenzeitlich zu regenerieren, trotzdem aber die Spannung aufrechtzuerhalten, da man natürlich eine gute Zeit zustande bringen will usw. Mich persönlich hat es so geschlaucht, dass ich Sonntagabend nicht mehr aus der Küche zu bringen war, stetig auf der Suche nach neuen Appetithappen.

Kölner Läuferschar aufgepasst

19. Januar 2011

 

Am 11. Februar werde ich mal wieder in Köln verweilen. Dieses Mal gibt es was auf die Ohren. Ich werde bei Runners Point einen weiteren Vortrag über den Transalpine Run halten.

 

Zeit:        20.15 Uhr (Dauer ca. 1,5 Std.)

Ort:         Run² Filiale Köln im DuMont-Carré, Breite Straße 80-90, 50667 Köln

 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, meldet euch einfach telefonisch unter 0221-75915748, per Email an infoabend@runnerspoint.com oder direkt persönlich in der Run² Filiale Köln an.

 

Ich freu mich auf euch!

Vorsicht Rutschgefahr

10. Januar 2011

 

Jizerská 2011 war gestern, Muskelkater ist heute. 50 km im Sauseschritt und ganze 25 Minuten schneller als im Vorjahr. Wow. Vielleicht sollte ich doch noch vom Triathlon- zum Langlaufsport wechseln J

 

STOP.

 

Also kurze Abfolge der Geschehnisse: Freitag Anreise und Tagesabschluss mit Hähnchenbein im Bauch, Samstag eine kleine Runde zum Warmwerden, wobei eher das Gegenteil eintrat, denn es regnete. Doch die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt und so haben wir uns eingeredet, dass es am Wettkampftag sicher wider erwartend besser aussehen wird. Am Abend dann das altbekannte Wachszeremoniell. Doch auch wir lernen ja nie aus und so haben wir beobachtet, wie man nahezu drei Stunden mit der Skipräparation zubringen kann und haben dabei fast ein schlechtes Gewissen bekommen, unseren Latten zu wenig Aufmerksamkeit zuzugestehen, denn schnell sein wollen wir natürlich trotzdem.

 

Sonntag = Wettkampftag. Also 6 Uhr raus aus den Federn und was sehen meine Augen? Einen sternenklaren Himmel, der Gutes verheißt. Es sollte zwar sehr windig, aber dafür trocken bleiben und sogar die Sonne verwöhnte uns mit ein paar Strahlen. Dies war nicht der einzige Erfolg des Tages, denn der Wettkampf lief für mich mehr als gut. 3:44 h auf die 50 km. Wow. Klar vom Profifeld ist man/Frau damit immer noch weit entfernt, aber immerhin 8. deutsche Dame. Das ist doch schon was, bei einem Worldlopped Rennen. Ich bin zufrieden, sehr sogar, und freue mich einmal mehr auf all das, was dieses Jahr noch so bringen wird..

Der Akku ist wieder geladen

03. Januar 2011

 

Sonne und Ruhe haben gut getan. Die Sonne fürs Gemüt [und die Bräune im Gesicht ;-)], die Ruhe für den Körper. Herrlich. Viel gibt es über den Ausflug in die Alpen eigentlich auch nicht zu berichten, außer das es eben wieder viel Spaß bereitet hat.

 

Am 29.12. haben wir ja noch einen Abstecher in die weiten Ebenen des Leutsach gemacht, wo ich zur Abwechslung mal wieder an meiner Skatingtechnik gefeilt habe (und da gibt es noch viel zu feilen). Dann am Donnerstag ging es auf die Hütte. Einmal mehr wurde mir bewusst, was eine Tour mit 1.600 m Höhendifferenz bedeutet – Transalpine Run lässt grüßen. Doch ein leckerer Kakao auf der Hütte entschädigte sofort.

 

Zu Silvester dann ein einmaliger und unvergesslicher Ausblick von ganz oben, auf das Inntal. Ohne Worte. Dazu Gottfried, Hüttenpächter in Person, der sein bestes gab und uns nach allen Regeln der Kunst kulinarisch verwöhnte.

 

PS: Berichte aus 2010 ab sofort unter "Memorien 2010" oben links.

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