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Herausforderungen annehmen - Ziele verfolgen - Grenzen ausreizen - Erfolge erzielen

Pack die Badehose ein

19. Dezember 2013

 

Ich glaub es geht schon wieder los.

 

Jungs und Mädels aufgepasst. Die Nachfrage nach unserem letzten Kraulschwimmseminar in Dresden war so groß, dass wir uns entschlossen haben Part II, dieses Mal auch für die männlichen Interessenten, anzubieten.

 

Datum: 01. Februar 2014

Ort: Freiberger Schwimmhalle Dresden

 

Alle weiteren Details sowie die Anmeldung findet ihr anbei.

 

Wir freuen uns auf euch!!!

 

Ausschreibung Schwimmseminar 01.02.2014 Dresden
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Anmeldung für das Schwimmseminar
Anmeldebogen.docx
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Was bisher geschah - ein kleines Update

03. Dezember 2013

 

Wie pflegten unsere Eltern immer zu sagen: „Die Zeit rennt.“ Und sie schienen Recht gehabt zu haben, allein wenn ich sehe was in den letzten Wochen schon wieder alles los gewesen ist.

 

Mein Lieblingszahnarzt hat mir eine zusätzliche trainingsfreie Woche sowie 5 Gramm Gewichtsverlust, dank der Entfernung eines weiteren Stückchens Weisheit, beschafft :-) Eine liebe Freundin war zu Besuch, der ich Dresden ein stückweit präsentieren konnte, inklusive aller Lebensmittelwerksverkäufe dieser Stadt – oh je, ich wusste nicht wiiieee viele es hier tatsächlich gibt. Ich habe ein Stück Brandenburg, inklusive Fläming Skate, erkundet. Ich waren mit ein paar Freunden zum Sporteln für ein Wochenende im Elbsandsteingebirge, dann hat es bei der besagten Freundin eine Besuchsrevanche in Frankfurt mit einem Einblick in das Gebiet des Hochtaunus gegeben und zu guter Letzt stand noch eine aufregende Süddeutschlandtour mit dem Auto und einigen Terminen auf dem Plan, parallel viel Action auf Arbeit…

 

Puh, jetzt bin ich gleich außer Atem, ganz ohne Sport.

 

Aber alles ist noch im grünen Bereich. Die Adventszeit hat Einzug genommen und ich freue mich auf Stollen, Räucherkerzen und allem was dazu gehört, inklusive dem Abtrainieren von Stollen und Co, denn seit drei Wochen bin ich wieder drin, drin im Training. Der Herbst hat es uns, im Gegensatz zum Frühjahr, leicht gemacht, denn es lässt sich meiner Ansicht nach noch wunderbar draußen sporteln. Sogar das Rennrad habe ich das ein oder andere Mal erneut aus dem Keller geschoben und bin der Sonne entgegen gefahren.

 

Die kurzen Sportsachen sind im Schrank nun längst wieder in die zweite Reihe gerutscht und die langen wurden nach vorn geholt. Für die Region Dresden ist ab morgen Schnee vorhergesagt. Auch schön, denn dann kommen die Skilangläufer wieder voll zum Einsatz. Ich freue mich drauf.

 

Habt eine gute Zeit!

Entdecke deine Heimat - mal wieder

06. November 2013

 

Feiertagszeit bedeutet Ausflugszeit. Wenngleich ich derzeit in den letzten Zügen meiner Ruhepause bin, genehmige ich mir ein wenig sportliche Betätigung, Ein bisschen muss sein ;-)

 

Kurzerhand werden zwei Freunde „eingepackt“ und ab geht es in die Böhmische Schweiz. Dies ist der östliche Teil des Elbsandsteingebirges und liegt im tschechischen Nachbarland. Ein Fleckchen, das ich bis dato noch nicht besonders gut kannte. Grund genug also für eine Erkundungstour.

 

Flott noch eine Karte geshoppt, die Route rausgesucht und ab geht’s. Dem dichten Feiertagswandergedränge entfliehen wir glücklicherweise recht schnell. Da wo wir uns mit den Mountis durch den Schlamm und über Stock und Stein bemühen, treffen wir fast niemanden. Herrlich. Wir genießen die neuen An- und Ausblicke und freuen uns ganz bald auf typisch tschechische Knödel und die Männer natürlich auf ein „Pivo“. Wir Mädels läuten kurzerhand die baldige Weihnachtszeit mit einem ersten Glühweinchen der Saison ein :-)

 

Die Schänke unserer Wahl ist die „Balzhütte“ (tschechisch: Na Tokáni). Ein uriges Häuschen mitten im Wald, ein kleiner Geheimtipp, zumindest für uns Sachsen. Hier werden wir sicher nicht das letzte Mal Rast gemacht haben.

 

Gut gestärkt und mit einem etwas verknappten Hosenbund schwingen wir uns wieder auf die Räder und weiter geht’s. Kurze knackige Anstiege lassen uns schnell wieder warm werden und so geht es mit einem Lächeln auf den Lippen weiter in Richtung „Khaatal“ und schon bald queren wir wieder die Grenze zu Deutschland. Die letzten Kilometer stehen an, aber meine Oberschenkel spüren so langsam die Kilometer. Oh je: „Wo ist nur die Form geblieben?“ rufe ich in mich hinein und schaue suchend in den Wald… Keine Antwort, aber meine drei Mitfahrer haben Nachsehen und nehmen mich in Ihrem Windschatten wieder mit zurück ;-) Am Abend liege ich geplättet, aber zufrieden im Bett, wo sich wenige Sekunden später die Äuglein schließen.

 

Fetzt, wenn ein Plan aufgeht.

 

Hier die Route, für Nachahmer:

Bad Schandau – Hrensko – Radweg 21 – Weg 3030 Richtung Jetroviche – Weg 3076 zum „Na Trokani“ und dann nach Kyjov –Weg 3032 durchs Khaatal – Hinterhermsdorf – Kirnitzschtal

Challenge Barcelona - mein Wettkampfbericht

11. Oktober 2013

 

Die Challenge Family hatte zum Triathlon-Wettkampf geladen und die Sportlerschar folgte diesem Ruf immer wieder gern, so auch ich.

 

Die Challenge Barcelona findet östlich von Barcelona an der Costa del Maresme statt. Die meisten der Touristen fahren dort hin, um Sangria zu schlürfen. Doch am vergangenen Wochenende waren jene in der Überzahl, die zum Schwimmen, Radfahren und Laufen nach Spanien gekommen sind, 226 km am Stück.

 

Ich war aufgeregt wie immer, freute mich jedoch auch auf einen schönen Wettkampf. Das Wetter am Renntag, war bis auf einen Regenguss wunderbar, ca. 23 Grad und nicht zu heiß. Auch das Meer hatte sich pünktlich zum Rennmorgen beruhigt und die Wellen waren nicht mehr allzu hoch, im Gegensatz zu den Tagen davor.

 

Die Profi Frauen starteten für sich, nach den Männern. Somit war die Gruppe überschaubar und größere Rangeleien waren nicht zu erwarten. 8:30 Uhr fiel der Startschuss. Leider hatte ich dieses Mal nicht das Glück ein Paar Füße zu erwischen, so dass ich ganz bald allein meine Bahn zog. Das kann dann schon mal länger dauern ;-) Nach 1:11 h jedoch durfte ich den Wellen entsteigen – nur nicht verrückt machen lassen, dachte ich mir.

 

Also nicht lang fackeln und rauf aufs Rad. Ich hatte Hunger, richtig Wettkampfhunger. Nach und nach sammelte ich eine Dame nach der anderen ein, bis mir der Liebste nach der ersten Runde zurief: „Du bist Platz 3“. Ich hatte gerade die Finnin Tiina Boman eingeholt. Doch dann... kam ein Wettkampfrichter angedüst und präsentierte mir die gelbe Karte, die in Spanien für eine Zeitstrafe von 8 Minuten steht. Auf der Strecke waren mehr als 1.500 Starter unterwegs und einem Rundenkurs überrundet man immer wieder Starter. HInzukam, dass oft lange Perlenschnuren unterwegs waren und immer mal wieder sind Leute, wie auf der Autobahn, von hinten angefahren gekommen und in die Sicherheitsabstände "hineingesprungen". Trotzdem konnte es keinesflalls nachvollziehen. Der Kampfrichter hätte das doch sehen müssen, wenn er sich die Situation genau angeschaut hätte. Ich versuchte zu hinterfragen bzw. klären, allerdings bekam ich lediglich ein paar Worte in Spanisch zugeworfen und so schnell wie er da war, war er auch wieder weg, ohne eine Antwort. Jetzt bloß nicht aus der Ruhe bringen lassen. Leichter gesagt als getan. Ich war wahnsinnig wütend.

 

Nach gefühlt endlosen 8 Minuten also wieder rauf aufs Rad und das Feld erneut von hinten aufrollen, die ganze Wut raus. AUf diese Weise konnte ich immerhin nochmal bis auf Platz sechs vorfahren.

 

Der abschließende Marathon verlief dann mehr als gut, 3:09 h. Wow, es hat sich so gut angefühlt. Außerdem war da immernoch so viel Wut in meinem Bauch... Nicht einmal auf die die Uhr habe ich geschaut, bin einfach gelaufen und dann im Ziel das absolute Glücksgefühl. Neue persönliche Bestzeit: 9:30 h. Der Wahnsinn. Damit konnte ich mir letztlich noch den 5. Platz sichern.

 

Hätte, hätte Fahrradkette-Gedanken habe ich schnell aus dem Köppl verdrängt. Die Freude ist riesig.

 

Ein dickes Dankeschön geht an Andreas und den Edel-Supporter & Physiotherapeuten aus Leipzig, Mario Zimmer, der das vierte Jahr hintereinander an vorderster Front gepusht hat. DANKE!

 

Herzlichen Glückwunsch auch an die drei ersten Damen: Eva Wutti (8:51h), Lucy Reed (8:57h) und Tiina Boman (9:23).

Ladys aufgepasst - Spezialseminar Kraulschwimmen für Frauen

19. September 2013

 

Wir freuen uns, euch zu einem Spezialschwimmseminar im Kraulen einladen zu dürfen.

 

Wir, das sind Simone Bürli-Sickert und ich. Simone ist ehemaliges Schweizer Nationalmannschaftsmitglied im Triathlon und Weltcupstarterin und regional Gewinnerin des Moritzburger Schlosstriathlons sowie des Knappenmans.

 

Dieses Seminar ist ein Seminar des 1. Levels, das heißt besonders Anfängerinnen sind angesprochen, deren Ziel es ist wenigstens eine Bahn durchzukraulen bzw. vielleicht ein erstes Mal einen Triathlon Wettkampf zu bestreiten. Auf dieses Seminar werden wir dann mit einem 2. und 3. Level zur weiteren Vertiefung aufsetzen.

 

Die Herren der Schöpfung sind natürlich ebenfalls angefragt. Wenn eurerseits Interesse besteht, könnt ihr uns gern Bescheid geben, dann planen wir ein weiteres Seminar.

 

Alles Details sowie das Anmeldeformular findet ihr anbei.

 

Wir freuen uns auf euch!

Simone & Annett

Ausschreibung Schwimmseminar Ladys
2. November 2013
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Challenge Walchsee - solide und doch traumhaft schön

03. September 2013

 

Seit gestern bin ich vom Tiroler Walchsee zurück. Zeit also ein paar Zeilen über die Challenge zu schreiben.

 

Nachdem ich in den letzten Wochen noch einmal gut trainiert habe, konnte ich mich richtig auf die Mitteldistanz am Walchsee freuen. Wie ihr wisst, mag ich die Berge und fühle mich dort immer sofort heimisch. Als Andreas dann noch allein zu einem spektakulären Berglauf aufgebrochen ist, war ich schon ein wenig neidisch, aber mein Part durfte ja noch folgen. Also hielt ich die Beinchen still und machte währenddessen brav Mittagsschlaf.

 

Ich war gespannt auf den Wettkampf. Ein mächtig starkes Damenfeld hatte sich angekündigt. Somit war klar, dass keine Wunder zu erwarten waren, aber interessant würde es schon für mich sein, inwieweit ich den Mädels auf die Spur kommen konnte.

„Kein Kaiserwetter in Kaiserwinkel“ schrieb die lokale Presse und damit hatte sie Recht, denn die schönen Berge verhüllten sich und von da an Regen, Regen, Regen. Aber darin bin ich ja erprobt :-) Als der Startschuss fiel, fiel auch alle Aufregung ab und es huschte ein Lächeln über meine Lippen, denn ich konnte diesmal ein paar guten Füßen folgen. Das war erfreulich. Nicht ganz bis zum Ende der 1,9 km konnte ich diese halten, aber die Damen waren immerhin in Reichweite.

Auf dem Rad versuchte ich zu geben was geht und auf den Abfahrten, trotz nasser Straßen, nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Bei all der Konzentration waren die bergigen 90 Kilometer dann irgendwie trotzdem ganz schön schnell vorbei, genauso wie der abschließende Halbmarathon.

Ok, wenn ich es sagen würde, es fiel mir genauso leicht, wie es sich jetzt liest, wäre das eine glatte Lüge. Die letzten Wellen auf der doch anspruchsvollen Laufrunde waren schweeeer und Annettchen froh nach vier Runden in die Zielgasse einbiegen zu dürfen. Herausgesprungen ist immerhin ein 8. Platz, worüber ich mich freue.

Platz 1 – 3 Damen: Yvonne van Vlerken, Jodie Swallow, Kaisa Lehtonen

Also weiter geht’s…

Einladung zu einem interessanten Vortrag

05. August 2013

 

„Mit Begeisterung zum Erfolg“

 

Im Rahmen dieses Vortrages möchte ich Einblicke in meinen Trainingsalltag gewähren. Themen wie Trainingsplanung, Ernährung, Regeneration und Motivation werden angesprochen und anhand praktisch Beispiele unterlegt. Was ist zu beachten, um seine individuellen Ziele zu erreichen?

 

Mein Motto ist ganz klar „Das Geheimnis des Erfolgs ist die Begeisterung“ und dies versuche ich bestmöglich zu leben, indem ich gern abwechslungsreiches Trainingsterrain suche oder auch alternative Trainingsreize wie das Skifahren nutze und dadurch inzwischen auch einige traumhafte Flecken Europas erkundet habe.

 

Doch nicht nur die Begeisterung ist ein Punkt um Ziele zu erreichen, sondern natürlich auch kontinuierliches Training und Verletzungsprophylaxe. Dieses Thema wird Henry Michalik, von der Firma „berneis natürlich aktiv“ anhand praktischer Beispiele darstellen, begründen und Interessierten darlegen. Warum ist beispielsweise ein sauberer Laufstil so wichtig oder was gezieltes Stabilisationstraining bewirkt.

 

Freut euch auf einen schönen und interessanten Ausflug in die Welt des Ausdauersports.

 

Datum: 25. September 2013

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Ladengeschäft berneis, Liebstädter Straße 16, Dresden

Eintritt: kostenfrei

Dauer: ca. 2 Stunden

Anmeldung unter: info@berneis.net

 

Wir freuen uns auf euch!

Eure Annett & Henry Michalik, berneis



Spagetti Bolognese statt Kaviar

16. Juli 2013

 

Der Berg ruft. Schon länger. Nach all den vielen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und laufend war es mal wieder Zeit für ein wenig Alternativsport.

 

Es sollte in die Alpen gehen, auf den Berliner Höhenweg. Also Urlaub einreichen, den großen Rucksack packen und dann ab in Richtung Zillertal. 9 Etappen, Gehzeiten zwischen zwei und neun Stunden pro Tag und 6.600 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Ich freute mich riesig darauf.

 

Obwohl anfangs nicht klar war, ob wir überhaupt gehen konnten, wegen des vielen Neuschnees eine Woche zuvor, wagten wir uns hinauf und wollten von Etappe zu Etappe entscheiden. Immerhin bewegt man sich auf diesem Höhenweg stets zwischen 1.900 und 3.100 m im alpinen Gelände. Vorsicht und Vernunft sollte man also walten lassen.

 

Nach dem Aufstieg, einer kalten Dusche im Freien, hatten wir am zweiten Tag gleich eine neun Stunden Etappe auf dem Plan. Mit dem großen Rucksack auf dem Buckel ist man erfahrungsgemäß auch nicht so viel schneller. Zumal wir uns die Zeit nahmen auch mal den Kocher an einer schönen Stelle rauszukramen, um ein Käffchen zu schlürfen oder ein paar Nudeln zu kochen. Eigentlich nicht notwendig, da all die Hütten bewirtschaftet sind, aber trotzdem eine gemütliche Angelegenheit. Auf jeder Alpenvereinshütte wird ein so genanntes Bergsteigeressen angeboten. Das war Spagetti Bolognese, in der nächsten Hütte Spagetti Bolognese und beim nächsten und übernächsten Halt… na klar Spagetti Bolognese. Zum Glück kann man mich damit im Grunde täglich abfüttern  Zur Abwechslung gab es für Zuckerschnute Finger ab und an noch ein leckerer Kaiserschmarren.

 

Eine Herausforderung der größeren Art wartete beim Schönbichler Horn, wo die etwa 3.100 m hohe Scharte zu überqueren ist, auf uns. Der ganze Schnee machte die Überquerung zur echten Nervensache. Wir sind es einfach nicht gewohnt regelmäßig auf so hohen schneebedeckten Bergen rumzukraxeln. Die Sicherungsseile waren teils vom Schnee bedeckt und die Steilheit des Übertritts schon nicht ganz ohne, vor allem mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken. So hangelten wir uns Schritt für Schritt voran und waren irgendwann wirklich froh die Berliner Hütte unbeschadet erreicht zu haben. Nervenkitzel der etwas anderen Art, der jedoch dieses elende süchtig machende Glücksgefühl nach sich zieht ;-)

 

Eine herrliche Woche bestehend aus wandern, essen, schlafen, schwatzen. Zu schwatzen gab es Einiges denn wir lernten wieder einmal einige nette Menschen kennen. Der gemeinsame Nenner „Berge“ lässt einen rasch ins Gespräch kommen. Da waren Hendrik aus Halle, Thomas aus Wien, die drei lustigen Gesellen aus Schnackendorf und und und. Tagsüber wurde straff gewandert und abends ging es teilweise zu wie in der Jugendherberge. Das Gekicher wollte kein Ende nehmen. Schön war’s!!!

 

Abgerundet wurde das Ganze mit einer schönen Mountainbike Tour von Mayrhofen aus und auf dem Rückweg haben wir noch einen Zwischenstopp bei der Challenge Roth eingelegt, um zahlreiche Bekannte anzufeuern.

Berlin, du bist so wunderbar

19. Juni 2013

 

In diesem Jahr sollte der Ironman 70.3 Berlin zum ersten Mal ausgetragen werden. Ein guter Grund mal wieder in die Hauptstadt zu fahren und dabei zu sein.

 

Ich wollte testen wie es sich anfühlt zwei Wochen nach einer Mitteldistanz eine zweite zu absolvieren. Der Rest ist schnell erzählt, denn es hat sich nicht so doll angefühlt, vor allem beim Laufen. Wie würde man hierzulande sagen: Ich bin eingegangen, wie ein Nieselpriem…

 

Aber Versuch macht schließlich klug und deshalb will ich gar nicht weiter jammern, sondern noch ein paar nette Dinge berichten.

 

Der Wettkampf an sich war, entgegen aller kritischen Stimmen im Vorfeld, sehr schön. Das Schwimmen in der Spree neben den drei „Molecule Man“ fand ich irgendwie schon cool. Treptow, Friedrichshain - das sind die Berliner Stadtteile wo ich mich vor ein paar Jahren zu gern an den Samstagabenden getummelt habe. Einige Clubs und Kneipen habe ich erkannt und sie mit einem Grinsen am Tag zuvor passiert. Das waren Zeiten. 

 

Auch das Radfahren auf dem Flughafen Tempelhof hat echt Spaß gemacht. Klar waren es drei Runden. Aber trotzdem fand ich es sehr kurzweilig und durch die zahlreichen Wenden war es wichtig schön konzentriert zu bleiben. Dank einer guten Portion Wind hatte man teilweise auch mächtig zu tun. Naja und dann eben der bereits benannte Lauf. Ok, den lass ich jetzt mal unkommentiert.

 

Letztlich ist ein 7. Platz bei den Profi Damen dabei rausgekommen. Nun lehne ich mich erstmal zurück und träume von kommenden spannenden Herausforderungen.

Mission „Go East“ erfolgreich abgeschlossen

03. Juni 2013

 

Nach der Enttäuschung auf Lanzarote war schnell klar, dass etwas Neues her musste. Die Energie musste raus. Bald, ganz bald.

Also haben wir im Internet recherchiert und schon kurze Zeit später war etwas Spannendes gefunden: Czechman 2013. Der größte Triathlon des Nachbarlandes ist 250 km von Dresden entfernt und wird über die Mitteldistanz ausgetragen.

Die Anmeldung war schnell erledigt und Freitagnachmittag düsten wir mit Wettkampfutensilien im Gepäck gen Osten. Der Czechman findet in Pardubice, einem Ort 100 Kilometer östlich von Prag statt.

 

Eine gute Sache war, dass wir an diesem Wochenende so ziemlich die einzigen Triathleten waren, die beim Wettkampf auch schwimmen durften. Viele andere Veranstaltungen mussten diesen Teil des Rennens leider absagen.

 

Mit 16 Grad Wassertemperatur war das zwar nicht sonderlich gemütlich, aber immerhin, wir durften. Außerdem weiß ich ja bereits, dank Norseman, wie sich das in etwa anfühlt ☺ Aus diesem Grund habe ich vor dem Wettkampf noch fix ein paar tschechische Kronen investiert und mir eine dicke Neoprenkappe bei Petr Vabroušek persönlich (dem bekannten Ironman-Vielstarter aus Prag) gekauft.

 

Das Schwimmen war schnell erledigt, nur der Wechsel danach dauerte verhältnismäßig lang. Der Grund? Mir war schwindelig. Die Kälte schien doch mächtig aufs Gleichgewichtsorgan gedrückt zu haben und deshalb hatte ich so meine Probleme mich umzuziehen und anschließend in die Radschuhe zu schlüpfen.

 

Aber als ich erst mal drin war versuchte ich ordentlich auf die Tube oder besser gesagt, die Pedale zu drücken. Der Kurs ist nahezu topfeben. Ich denke das kann man bei 440 Höhenmetern auf 90 km sagen. Die Zeit verging wie im Flug und das mit dem auf die Tube drücken schien auch zu funktionieren, denn es gelang mir die schnellste Radzeit der Damen zu fahren und damit konnte ich mich von Platz 4 auf Platz 2 vorarbeiten. Die letzte Dame vor mir war keine geringe als Eva Novakova–Potůčková, eine Leistungsschwimmerin und ehemaliges Mitglied des tschechischen Olympiateams. Sie wechselte zur gleichen Zeit wie ich. Nur war ich ein paar Augenblicke schneller in den Laufschuhen und ging somit aus dem Wechselgarten raus in Führung.

 

Vor mir bog das Führungsfahrrad ein ☺ Mein Wunsch: es sollte mir so lange wie möglich den Weg weisen ;-)

 

Nachdem wir an diesem Wettkampftag schon an viel Regen und Wind gewohnt waren, ging es beim abschließenden Lauf noch einmal ordentlich zur Sache. Regen, Regen, nochmals Regen. Die Teile der Laufstrecke abseits des Asphalts wurden zu riesigen Pfützen und Schlammflächen. Immer schön konzentrieren…

 

An den Wendepunkten konnte ich die Konkurrenz beäugen und heimlich einen Blick auf die Uhr wagen, um die Abstände zu sehen. Ich sah, dass Eva nach etwa 10 Kilometern doch etwas langsamer wurde. Aber ich sah auch, dass von hinten eine junge Dame mit großen Schritten angeeilt kam. Nun war das Führungsfahrrad doch schon eine Weile direkt vor mir. Jetzt wollte ich es auch nicht mehr abgeben, also weiter.

 

Tja und wie die Geschichte ausgegangen ist, wisst ihr ja wahrscheinlich bereits ☺ Es ist mir gelungen als erste Dame die Ziellinie zu überqueren und das Zielband in die Höhe zu reißen. Eine super Sache und sicher nicht mein letzter Wettkampfbesuch im Nachbarland.

 

Mission „Go East“ completed.

Reine Kopfsache

19. Mai 2013

 

All die Gedanken in passende Worte zu fassen fällt mir gerade gar nicht so leicht. Wo fange ich an wo höre ich auf?

 

Viel Hoffnung, zahlreiche guten Trainingskilometer und eine große Portion Motivation hatte ich im Gepäck als ich zum Ironman Lanzarote gereist bin. Ende letzten Jahres hatte ich den Schritt in Richtung Profi gewagt und gestern sollte mein erster Wettkampf in dieser Kategorie stattfinden. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, von mir und ich glaube auch von vielen anderen.

 

Dem wollte ich natürlich unbedingt gerecht werden, ehrgeizig wie ich bin. Damit habe ich mich wohl einer mächtigen Portion Druck ausgesetzt. Dieser ist natürlich als “PRO“ stets gegeben. Ein guter Freund hat mal gesagt: „Wer dem nicht standhalten kann, der hat da vorn nichts zu suchen.“ Da hat er sicher ganz recht, aber vielleicht hätte ich mich einfach entspannen und ein solides erstes Rennen in der neuen Klasse machen sollen, um einfach erst mal „reinzuschnuppern“.

 

Irgendwie hatte ich dieses Mal auch ein anderes Gefühl. Ich wusste zwar, dass ich richtig gut drauf bin und hab mich wahnsinnig auf den Wettkampf gefreut, aber ich habe mir zu viele Gedanken um das eventuelle Scheitern gemacht. Das habe ich selbst gespürt und sogar thematisiert, zum ersten Mal. Sogar gestern am Frühstückstisch haben wir noch darüber gesprochen. „Was ist wenn?“ Unsere Abmachung war klar: „Auf jeden Fall finishen.“

 

Naja und dann ging es los. Die Schar der Pro’s zehn Meter vor den restlichen 1800 Athleten. Wir hatten einen Wasserstart und alle anderen sind zeitgleich mit Anlauf losgerannt. Ich hatte mir fest vorgenommen, zu schwimmen was das Zeug hält. Gesagt, getan... Aber genützt es hat es nur bedingt. Ein Wort reicht aus: fürchterlich... Ich hatte ziemliche Panik, hab diese aber immer wieder ausgeblendet. Nur weiterschwimmen, immer weiter. Nach der Hälfte waren die anderen Mädels alle noch um mich herum, aber in der zweiten Runde hab ich irgendwas falsch gemacht, denn sie waren weg und ich entstieg nach demoralisierenden 61 Minuten den Salzwasserfluten, schob meinen Flitzer als vermeintlich vorletzte aus der Wechselzone (was sich im Nachgang als falsch erwies) und stiefelte los. Da passierte gleich das nächste Missgeschick. Ein Fahrer fuhr mittig, ich rief von weiten mehrfach „Attention!“, wollte links vorbei, er zog rüber und wir rumpelten mächtig zusammen. Ich konnte mein Rad irgendwie noch halten, der arme Kerl fiel jedoch hin. Das war ein unschönes Zwischenereignis.

 

Aber es musste weitergehen. Zu der Zeit hatte ich jedoch keine Ahnung, welche Platzierung ich hatte und auch nicht, wie viel Abstand nach vorn war.

 

Wo liegt hier der Fehler? Richtig: „demoralisiert“. Bei Frau Finger gingen die Jalousien runter. Warum? Klar, ich hatte mir zeitlich einfach mehr beim Schwimmen vorgenommen. Nach einigen Kilometern jedoch zogen die Regenwolken am Himmel und in meinem Kopf vorüber. Ich sagte mir: „Komm schon Nettl, los geht’s.“ Ein Mädel eingesammelt, das nächste... Das tat gut. Ich freute mich über El Golfo, die Feuerberge und hatte die Meute vor mir klar im Blick.

 

Doch nach etwa 90 Kilometern fuhr ich in einen Kreisverkehr und das Hinterrad rutschte seltsamerweise weg. Einige Sekunden später wusste ich auch warum. Ein Platten. Shit. Anhalten. Reifenwechseln. Zum Glück hatte ich dieses Jahr auf Drahtreifen umgerüstet und so hatte ich den Hauch einer Chance, die Sache in den Griff zu bekommen, denn die wirkliche Königin bin ich in der Kategorie leider nicht. Aber es funktionierte. Schleppend zwar aber irgendwann konnte ich weiter. 9 Minuten hat mich die Aktion gekostet. Schon hier flossen die ersten Tränchen. Ich fühlte mich wie eine Versagerin. Auch später, als die Zuschauer mich anfeuerten, kullerten sie. Ich war so enttäuscht, fragte mich was ich hier solle und welche Schnapsidee es gewesen sei auf „Profi zu machen“.

 

Naja, ich denke ich muss nicht viel sagen, was dann passierte... Die Jalousien schlossen sich immer mehr. Ich wusste nicht, wo ich stehe, was sich im vorderen Feld abspielte geschwiege denn, wie viel Rückstand ich hatte. In dieser Zeit habe ich trotzdem keine Sekunde ans Aufgeben gedacht. Ich kam in die zweite Wechselzone und dachte wieder als vorletzte Profi-Dame (auch diese Annahme erwies sich im Nachgang als falsch), lief los und dann kam unser Bekannter auf mich zu und rief nur, ich solle raus gehen, er habe mit Trainerin Ute telefoniert. Sie schien genau zu spüren, was gedanklich in mir vorging.

 

Und wisst ihr was? Ich habe kaum gezögert und bin stehengeblieben, so als sei es eine Erlösung.

 

Danach? Eine riesige Portion Enttäuschung. Ich habe soviel gegeben seit Anfang des Jahres. War mehrfach im Trainingslager, habe dafür unbezahlten Urlaub genommen, während meine Kollegen für mich mitgearbeitet haben, bin seit 1.4. auf eine 30 Stunden Woche runtergegangen. All das habe ich in Kauf genommen und auch mein Arbeitgeber... Und dann so ein Ergebnis oder besser kein Ergebnis. Das tut verdammt weh. Und für die nächsten Minuten stellte ich erst einmal alles komplett in Frage.

 

Eines kann ich verraten, es geht zurück auf Los. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Zwischenmeldung

18. Mai 2013

 

Was soll ich sagen? Ich bin unheimlich traurig, enttäuscht, habe viele dicke fette Krokodilstränen geheult... aber heute war mir mein Kopf einfach selbst im Weg, Zusammenstoß nach dem Radstart und Platten hin oder her.

 

Das klingt jetzt sicher komisch, aber mir tut es vorallem leid für all jene, die mir immer soviel Zuspruch geben und mitfiebern, dass ich heute nicht ins Ziel gekommen bin. Vielleicht, und das mag ggf. noch seltsamer klingen, kann ich sogar von Scham sprechen, dass ich mir so viel vorgenommen hatte und es nicht realisieren konnte.

 

Aber noch etwas positives: ich habe sehr viel daraus gelernt, schon jetzt.

Last Call

16. Mai 2013

 

Nun ich möchte noch einmal von mir hören, euch ein wenig teilhaben lassen. Ist ja doch alles mächtig aufregend und neu für mich.

 

Seit Dienstagabend sind wir auf der Kanareninsel. Die Anreise verlief reibungslos. Eine Überraschung erwartete mich noch am Leipziger Flughafen. Mein kleines Schwesterherzl stand plötzlich vor mir und hat uns verabschiedet. Da habe ich mich riesig gefreut!!!

 

Mittwoch haben wir noch einmal ein wenig in die Pedale getreten und ich muss sagen, entweder sind die Erinnerungen seit dem Trainingslager im Januar schon wieder so verblasst oder ich habe es erfolgreich verdrängt: der Wind pfeift wie verrückt. Wahnsinn. Das wird hart, aber genau das war es ja irgendwie, was ich gesucht habe.

 

Heute sind wir die Radstrecke noch einmal mit dem Auto abgefahren, haben hier und da eine kleine gemütliche Snackpause eingelegt und anschließend gespannt der Wettkampfbesprechung gelauscht. Ja und dann durfte ich Neuland betreten: meine ersten zwei Vorwettkampfinterviews ☺ Hui hui hui, da war ich ganz schön aufgeregt, aber wenn ich sagen würde, es hat mir keinen Spaß gemacht, wäre es wohl gelogen.

 

Zuletzt noch herzliche Grüße an meine family, Holmi, mit dem wir dieses Jahr einige schöne Radkilometer absolviert haben, Simi & Rajko, die uns zahlreiche gute Tipps gegeben haben, ebenso Monsieur Kunath, der restlichen Truppe aus dem Pfefferkuchenland sowie Erwin, mit denen wir ein tolles Trainingslager hatten, alle meine Unterstützer und Weggefährten sowie Zwenni & Annett, die uns hier vor Ort die Hand halten. Last but not least schon jetzt Danke an: Ingo, du weißt schon und meine liebe Trainerin Ute.

 

So und am Samstag lassen wir ihn raus den Tiger ☺

Das Tüpfelchen auf dem i

08. Mai 2013

 

Nun, so langsam wird es ernst. Das erste Saisonhighlight steht vor der Tür, der Ironman Lanzarote. Es ist ein langgehegter Wunsch von mir auf der Kanareninsel 226 Kilometer abzuspulen. In 10 Tagen wird dieser nun wahr werden.

 

Ich habe einige Monate sehr guten Trainings hinter mir, war ganze drei Mal im Trainingslager und konnte damit dem schier endlosen Winter in Deutschland entfliehen. Eine wirklich gute Basis, wie ich sie bis dato Anfang Mai noch nie genießen durfte. Ende April habe ich das Tüpfelchen auf dem i auf Mallorca gesetzt und die letzten wichtigen Einheiten absolviert. Seit dem kann ich behaupten: „Ich fühle mich bereit.“

 

Nun liegt es bei mir aus dem 18. Mai einen guten Tag werden zu lassen. Ich bin gespannt, freue mich, bin schon ein klein wenig aufgeregt, aber habe das Ziel klar vor Augen.

Smile Baby!

02. Mai 2013

 

Gestern hatte ich ein tolles Shooting mit dem Fotografen Ben Gierig.

 

Echtes Neuland, aber es hat wirklich Spaß gemacht und ich bin schon sooo gespannt auf das Resultat.

 

Kleiner Vorgschemack auf sein Können gefällig?

Dann schaut hier:

www.ben-gierig.de

 

Mal wieder im Dienste als Vortragsrednerin beim Oberelbe Marathon unterwegs

30. April 2013

 

Der Oberelbe Marathon hat mich in diesem Jahr als Rednerin zum Läufersymposium eingeladen. Ich durfte wieder einmal über den Norseman Triathlon berichten. Das hat viel Spaß gemacht, denn zahlreiche Ohrenpaare lauschten.

 

In der regionalen Presse hat es dazu zwei kleine Artikel gegeben, die ihr unter "Media" finden könnt.

 

Weiterhin wirft der Ironman Lanzarote so langsam seine Schatten voraus. Das Triathlon Portal tri2b.com hat einen ersten Bericht gebracht, wo das Fräulein Finger als geheime Mitfavoritin genannt wird.

Wow, nun schön cool bleiben :-)

 

Auch diesen Beitrag findet ihr unter "Media".

Berneis natürlich-aktiv GmbH

16. April 2013

 

Hört, hört! Ich freue mich einen neuen Partner verkünden zu dürfen. Ab sofort werde ich mit der Firma BERNEIS zusammenarbeiten.

 

Die berneis natürlich-aktiv GmbH ist eine der modernsten und innovativsten Familienunternehmen des Gesundheitshandwerks in Dresden. Inzwischen umfasst dieses sechs Standorte und rund 60 Mitarbeiter. Neben Orthopädie- und Rehatechnik, Schuhen, Einlagen, Bandagen, Kompressionsstrümpfen und vielem mehr ist berneis sehr stark im Thema Lauf- und Fußanalyse.

 

Einer der Mitarbeiter ist Henry Michalik. Henry ist diplomierter Sportgerätetechniker und fachkundiger Ansprechpartner für alles rings um Fußdruckmessungen, Video- sowie Haltungsanalysen und hat auch mir schon erfolgreich weitergeholfen, um mich als Sportlerin, gerade im Hinblick auf meinen Laufstil, unterstützen zu können, damit ich mich lauftechnisch weiterentwickeln kann.

 

Ich fühle mich fachlich und auch persönlich sehr gut betreut sowie aufgehoben und freue mich deshalb umso mehr über diese tolle Kooperation in dem Familienunternehmen.

Oho und schon wieder einer...

11. April 2013

 

Ein Artikel! Dieses Mal im sächsischen Sportmagazin "Pulstreiber". Ich freue mich darüber. Wie immer zu finden unter "Media".

 

Euer "Spätzünder"

;-)

Das Fräulein in der Morgenpost

03. April 2013

 

Na schau her, anbei wieder ein Artikel über das aktuelle Treiben der Dame. Dieses Mal in der Morgenpost - viel Spaß beim lesen.

 

Klickt einfach unter "Media".

Kältefieber

01. April 2013

 

Nein ich will nicht mehr auf diese olle Rolle, im eigenen Schweiß und Mief sitzen. Und ja auch nicht, obwohl ich weiß, dass es ein effektives Training ist.

 

Ich will raus an die frische Luft, will den Wind spüren und meinen Augen Abwechslung bieten. Egal ob Petrus auf meiner Seite ist oder nicht.

 

All das Jammern hilft also nichts. Ok, zuerst einmal einhüllen wie eine Zwiebel. Schicht für Schicht. Wolle, Windstopper und noch mehr... An den Füßen zwei bis drei Paar Socken, je nach Temperatur. Unter null sollten es schon drei Paar sein ☺ Dazu noch ein paar gut gefütterte Radschuhe, am besten mit Membran. Das Buff Tuch um den Hals, auch ganz wichtig – schützt die Atemwege und lässt mich außerdem wie ein kleiner Bandit aussehen.

 

Mollig eingehüllt wage ich mich nun nach draußen. Doch wisst ihr was das Gute daran ist, wenn man sich so langsam an diese Temperaturen gewöhnt hat? Ich kann inzwischen bei bis zu minus fünf Grad draußen fahren und wenn es dann mal drei Grad plus hat, fühlt es sich schon nahezu komfortabel warm an ☺ Immer das Positive sehen.

 

Doch bevor die Fahrt beginnt, verrate ich euch noch einen kleinen Trick, falls ihr den noch nicht kennt: ein Trikot unter die Jacke ziehen und dort das Essen und eine Flasche mit Getränk verstecken. Da hält es recht lange warm und die Eisklumpen bleiben fern.

 

So, was steht heute gleich nochmal auf dem Plan? Radausfahrt mit ein paar Krafteinheiten am Berg plus Koppellauf. Na dann mal los... Ich düse in das beliebte Müglitztal. Es wird zunehmend kühler und leider auch nässer. Aber ich hab die Bergetappe schon vor Augen. Auf zum Schlottwitzer Berg. Runde um Runde stapfe ich bergauf und -ab. Hab die Wiederholungen bald auch schon geschafft, sehe bei der letzten Runde die Radstrecke von Lanzarote ganz klar vor meinen Augen, den Mirador del Rio. Das ist der höchste Punkt der Strecke. Fühlt sich doppelt gut an, denn ich darf nun außerdem zurück ins Tal. Prompt treffe ich einen anderen Rennradler, den Ersten heute. Ich freue mich einen Gleichgesinnten zu sehen. Er sich scheinbar auch, denn wir grinsen uns breit an und winken einander zu.

 

Doch was Schönes hat diese Einsamkeit dann doch auch noch: ein Graureiher begleitet mich ein Stück ins Tal. Er fliegt direkt über mir. Fetzt, auch darüber kann ich mich gerade freuen...

 

Als ich meinen Weg ins Elbtal zurück antrete fahre ich an zahlreichen Gaststätten vorbei. Sehe die Leute freudig ihren Braten mit Klösen verspeisen. Ha ha, die haben gut Lachen, vielleicht amüsieren sie sich auch über den kälteverrückten Banditen da draußen?!

 

BAld strample ich heim. Ein Koppellauf steht noch an. Das Gute daran? Ich kann die Eisklumpen an meinen Füßen endlich loswerden. Na also, war doch gar nicht so schlimm ☺

Bin ich jetzt berühmt?

25. März 2013

 

Am vergangenen Freitag durfte ich wieder mal einen Vortrag halten. Dieses Mal für Kunden von Runners Point in Dresden.

 

Mir hat es wieder viel Freude bereitet und immer wieder wenn ich darüber spreche werden noch einmal viele Erinnerungen an diesen tollen Tag wach. Die Fragen im Anschluss waren zahlreich und das Feedback durchweg positiv, so dass ich denke, dass es auch dem Gegenüber sehr zugesagt hat.

 

Erstmalig durfte ich auch ein Autogramm geben :-) Flo aus Berlin, denk daran: Let your dream come true!

 

So und wer dieses Mal keine Zeit, aber trotzdem Interesse hat oder wem es besonders gut gefallen hat, der sei am 27. April herzlich eingeladen. Im Rahmen des Oberelbe Marathon findet ein Läufersymposium statt, wo auch ich referieren darf. Ich freu mich drauf...

Auf flotten Sohlen

15. März 2013

 

Trommelwirbel…

 

... mit Freude darf ich verkünden, dass mich Continental in diesem Jahr mit allem Rund um die Laufräder ausrüsten wird, d.h. schnelle Reifen, leichte Schläuche und alles was dazugehört.

 

Das ist klasse, denn Continental ist eine deutsche Firma, die bereits 1891 begonnen hat Luftreifen für Fahrräder, die Continental-Pneumatics“, zu produzieren und damit Marktführer wurde. Das Continental auch heute noch der Hersteller unter anderem im Bereich Fahrrad ist, weiß wohl jeder.

 

Ein Grund mehr, um noch fleißiger das Wechseln von Reifen von Schläuchen zu üben. Selbst ist schließlich die Frau 

:-)

Das Festival der Gänge (Danke, Herr T. für dieses witzige Wortspiel)

10. März 2013

 

Schon zum zweiten Mal darf ich dieses Jahr im Flieger vom Trainingslager nach Hause sitzen. Meine Beine sind schwer wie Blei und das ist gut so. Die Jeans scheint enger geworden zu sein, was hoffentlich nicht an den ganzen Prinzessinnen Keksen und Eiskugeln liegt :-) 

 

Die letzten 14 Tage haben wir gut gearbeitet, obwohl uns die das Radfahrereldorado Mallorca anfangs ganz schön grimmig mit Wind, Regen und sogar Schnee empfangen hat. Die erste Woche schauten wir mehrfach täglich in diverse Wettervorhersagen und rätselten: „Trainings- oder Ruhetag??? Laufen oder Radfahren???“ Doch wir bekamen die Wetterkapriolen sehr gut in den Griff und wurden in Woche zwei mit schönstem Sonnenschein und Trikot- sowie Hosenkanten auf der Haut belohnt.

 

Dank einer dufte Trainingstruppe ließen wir das „Festival der Gänge“ fast täglich erklingen, meist mehr als weniger kraftvoll. Wir haben nahezu alle wichtigen Hügel der Insel mit dem Radl erklommen und ich spüre, wie ich so langsam wieder von Kraft und Spritzigkeit sprechen kann.

 

Heute Morgen habe ich mich läuferisch noch einmal ein wenig abseits der Straßen gewagt und den Hausberg vor Ort erklommen. Ab und an über Stock und Stein, das kann doch nicht so schädlich sein :-) Die Aussicht war grandios und ein wirklich gelungener Abschluss um Adieu zu sagen.

 

Nun hoffe ich auf einen gnädigen Petrus, der so langsam Frühling in die deutsche Heimat bringt, wir wollen das Festival ja schließlich nicht verstummen lassen.

Was mich noch antreibt

18. Februar 2013

 

Mir wurde dieser Tage die Frage gestellt, was mich antreibt. Klar stelle ich mir diese auch gern mal selbst und habe immer mal einen neuen Baustein zur Beantwortung parat.

 

Aber etwas ganz wichtiges ist mir mit meiner Begeisterung andere Menschen anzustecken und das mir dies von Zeit zu Zeit gelingt wird mir klar, wenn ich Fanpost dieser Art erhalte :-)

 

An dieser Stelle herzliche Grüße nach Berlin und ein dickes DANKE!!! Das ist stets eine Portion Extrapower.

 

Hallo Annett,

 

ich bin die Mama von xxx (piep) - das nur kurz zur Erklärung.

Ich verfolge schon lange deinen sportlichen Werdegang oder besser deine beeindruckenden Aktivitäten und Platzierungen. Toll! Nun ist es mir ein großes Bedürfnis, dir alles Gute zu wünschen! Mögen deine Träume in Erfüllung gehen und mögest du bei aller Härte die ganze Sache auch genießen können und gut über die Runden kommen! […]

Nur die Ruhe, Kleines

07. Februar 2013

 

Schon Konfuzius pflegte zu sagen: „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“

 

Geduld ist das Zauberwort was ich mir so häufig ins Gedächtnis rufe. In sportlicher Hinsicht ist das im Training und natürlich auch im Wettkampf. Wenn ich bei einem Lauf einen Berg hoch renne muss ich Geduld haben bis ich oben bin. Wenn ich ein Rennen bestreite ebenfalls. Der Norseman war das klassische Beispiel dafür. Immer und immer wieder habe ich mir auf der Radstrecke dieses Wort vorgesagt, vor allem als ich an zweiter Stelle lag und um den Sieg kämpfen wollte. Übereiltes Handeln hätte an diesem Tag sicher nichts gebracht. Auf Teufel komm raus, der ersten Frau zu folgen und meine Strategie zu verlassen, hätte nach hinten losgehen können. Statt dessen Geduld. Und? Es hat sich gelohnt. Ich hatte genug Kraft, sie beim Laufen wieder einzuholen und sogar soviel Kraft dem Jagdrennen der restlichen weiblichen Wettkampfschar meine ganze Energie entgegenzusetzen und den Titel heim zu tragen.

 

Geduld muss ich auch jetzt haben, wenn es um mein Profidasein geht. Ich kann und möchte bestehende Strukturen nicht einfach auflösen, muss beruflich Schritt für Schritt vorgehen, kann im Training nicht plötzlich von 0 auf 100 steigern und und und.

 

Geduld muss man einfach haben, wenn es mal nicht so geradlinig läuft, wie man sich das unter Umständen vorstellt. Wie hatte ich zuletzt so schön geschrieben: Schritt für Schritt. Wie hat schon meine Lieblingsband New Kids On The Block aus Kindertagen gesungen: „Step by step...“ ☺

 

Ja warum schreibe ich das hier bzw. wo kommt diese Ungeduld her? Es scheint, als beginnt ein neuer kleiner Lebensabschnitt. Dabei bin ich voller Neugier. Es sind diese vielen Fragen, die sich mir stellen und die ich inzwischen gestellt bekomme. Doch auch ein Fräulein Finger bekommt die Antworten nicht sogleich.

 

Ich denke ihr wisst, was ich meine. Und so übe ich mich in dieser speziellen Form der Ausdauer Tag für Tag für Tag, denn meine Stärke ist es gewiss nicht, das gebe ich zu.

 

Soviel kann verraten sein: vielleicht gibt es „mich“ ja bald in geballter Power, Sachsenpower sozusagen ☺ Ein Wink sei erlaubt: schauen wir in Richtung Ostsachsen, konkret in die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz. Dort gibt es einen Herrn der in der internationalen Triathlonszene inzwischen mächtig mitmischt und dazu, quasi Sachsenpower hoch drei noch einen Herrn, der die beiden wilden Pferde zusammenhält und geduldig auf dem Weg zu Ihrem großen Ziel begleitet.

 

Man darf gespannt bleiben.

A long way to go...

27. Januar 2013

 

Neues Jahr, neues Glück. Verwirklichte Ziele in Roth mit der Sub 10 in zweierlei Hinsicht (Zeit & Platzierung) und natürlich der Norseman Sieg 2012.

 

Die Neugier, der Wille, der Traum.

 

Träume leben – meine Maxime, die ich in meinen Vorträgen immer wieder betone und meine Zuhörer animieren möchte auch ihren Träumen zu folgen. Lange schon, bestimmt seit zwei Jahren, vielleicht seit Roth 2011 schlummert dieser in mir. Profisportler. Wow. Nicht weil es sich toll anhört, nein, weil es sich nach Abenteuer gespickt mit ein wenig Realität anfühlt. Ein Traum eben, der so fern und doch so nah zu sein scheint.

 

Beruflich sitze ich fest im Sattel. Bin emsig als Projektmanagerin tätig. Ich mag das, aber da ist eben dieser Traum...

 

Es gibt viele Zweifler, viel mehr als Fürsprecher. Das macht es nicht leichter. Doch das Wort der wenigen Fürsprecher wiegt mehr auf und lässt mich manches klarer sehen. Viele gute und positive Gespräche liegen hinter mir, besonders in den letzten Wochen. Das ist wundervoll und ich spüre den meinen Willen umso mehr, auch, dass es der richtige Weg ist. Irgendwie.

 

Ich habe mit einem breiten Grinsen meinen DTU Elitepass in Empfang genommen und die „Ironman Promembership“ im Gepäck. Erste Schritte sind getan und die Zuversicht wächst. Daran sind auch tolle inspirierende Gespräche mit einer neuen Person in unserem Bekannten- oder nennen wir es Freundeskreis, „schuld“. Ich habe erstmals wirkliche Ziele definiert und diese fest im Visier. Ich habe den Ansatz eines Plans. Das fühlt sich toll an.

 

Jetzt sitze ich gerade im Flieger zurück aus dem Trainingslager auf Lanzarote. Dort habe ich interessante neue Menschen kennengelernt. Viele haben eine Geschichte zu erzählen, die mich inspiriert. Ich hatte tolle Gespräche mit meiner Trainerin Ute. Auch wir beide haben ein wenig miteinander geträumt, natürlich mit dem notwendigen Funken Realität im Hinterkopf und ich habe das Buch der 16 jährigen Jessica Watson gelesen, die allein um die Welt gesegelt ist. Beeindruckend. Dort habe ich zwei tolle Zitate gefunden:

 

„Eines der schönsten Geschenke der Welt ist die Ermutigung. Wenn dich jemand ermutigt, dann hilft dieser Mensch dir über die Schwelle, die du allein möglicherweise niemals überquert hättest.“

 

„In 20 Jahren wirst du eher von den Dingen enttäuscht sein, die du nicht getan hast, als von den Dingen, die du getan hast. Wirf die Leinen los. Verlasse den sicheren Hafen. Fang die Passatwinde in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke.“

 

Ich spreche in Rätseln? Lasst es mich konkretisieren. Schritt für Schritt. Woche für Woche. Bleibt gespannt und nicht zu vergessen: träumt ein wenig und zwar jetzt. Nehmt Zettel und Stift und schreibt es auf.

 

Eure Annett

Vom Müssen zum Wollen

17. Januar 2013

 

Nun bin ich seit einigen Tagen auf Lanzarote und hatte während der langen Radausfahrten Zeit um meinen Gedanken nachzuhängen.

 

Während ich durch diese bizarren aber wunderschönen schwarzen Lavafelder rausche bin ganz schön happy hier sein zu können. Außerdem gibt es hier wieder zahlreichen imposante Leute wie z.B. Peter, der den Ärmelkanal durchschwimmen möchte. Einen so positiven Menschen wie ihn trifft man selten. Bemerkenswert und ansteckend. Wir brauchen mehr davon! Er hat es wirklich drauf in jeder scheinbaren Hürde eine Chance zu sehen. Toll.

 

Heute hatte ich gleich mal die Gelegenheit selbst zu üben. Quasi vom Sollen zum Wollen. Das bedeutet z.B. das Training nicht als Muss zu sehen, sondern als etwas, das man selbst möchte. Wie hofft höre ich Leute sagen: „Ich muss heute noch ... trainieren.“ Statt „Ich will...“ Ok ganz schönes Gedankenzeugs. Wahrscheinlich liegt das an dieser seltsamen Philosophiezeitschrift, die ich auf dem Flughafen entdeckt und mit ins Fluggepäck gepackt habe oder ich hab hier gerade einfach zu viel Zeit für wilde Gedanken ☺

 

Doch ein Beispiel sei trotzdem genehmigt. Da verfährt sich doch Fräulein Finger mal wieder im Überschwang von Sonne, Geschwindigkeit und Glücksgefühl, registriert es dann irgendwann aber sogar und ist im ersten Moment sauer auf sich selbst. Na gut, einfach noch mal anhalten, ein Energiegetränk, einen leckeren Schokodonut sowie ein gefühltes halbes Meter langes Brötchen einsaugen. Da treffe ich auf so einen Kerl, der ebenso gemütlich auf der Treppe vorm Supermarkt des Vertrauens sitzt und ebenso Energie aufsaugt. Er spricht mich an: „So ein schönes Wetter heute zum Radfahren. Herrlich. Endlich weniger Wind, als die letzten Tage.“ Und dann denke ich mir: „Na klar, recht hat der Kerl.“ So ein Glück, dass du noch ein paar Minuten länger auf dem Feuerofen zubringen kannst.“ Comprendes? Wenn nicht, dann Beitrag einfach ignorieren, vielleicht einfach zu viel Sonne auf den Kopf geschienen ;-)

Ich hab' es getan, zum allerersten Mal

11. Januar 2013

 

Ok, nun habe ich es doch getan: eine eigene Facebook Seite. Da prangt es nun, das weiße "F" vor dem blauen Hintergrund...

 

Hier möchte ich als Sportlerin auftreten, versuchen einen kleinen Einblick in mein Sportlerleben zu gewähren und aktuelle Neuigkeiten zu veröffentlichen. I like.

 

Ich bin gespannt. Wirklich.

 

Eure neue Facebook-Biene :-)

 

Ach so, hier der Link:

Runde um Runde durch den Schlamm gewühlt

07. Januar 2013

 

Traditionell wird seit 23 Jahren in Dresden die sogenannte Bühlauer Winterlaufserie durchgeführt. Jeden ersten Samstag im Monat von November bis März kann man an diesen Tagen organisiert und mit einer großen Läuferschar Runden in der schönen Heide drehen.

 

Vergangenes Wochenende nutzen wir diese willkommene Abwechslung und reihten und ebenfalls in die Garde der Rundendreher ein. Weder Regen noch Schlamm hielt die zahlreichen Läufer ab.

 

Uns hat es richtig gut gefallen. Neuer Streckeninput, eine kurzweilige 10 km-Runde und im Ziel eine warme Dusche sowie süßen Tee. Was will man mehr?

Die Geschichte von Loipen, Pfefferkuchen und Eierlikör

02. Januar 2013

 

Nachdem es die letzten Dezemberwochen auf Arbeit noch einmal mächtig hektisch war, kamen die Weihnachtsfeiertage und ein damit verbundener Ausflug nach Südtirol wie gerufen.

 

Erst einmal schlafen, viel schlafen und dann natürlich Skifahren, viel Skifahren.

 

Toblach bietet dafür eine prima Vorlage. Ob im Tal oder auf 2.000 m Höhe – jeder kann sich nach Herzenslust austoben. So auch wir und haben damit Glück, denn zusätzliche Weihnachtspfunde sind vorerst ein kaum ein Thema :-)

 

Doch das Jahr sollte noch einen Zacken sportlicher ausklingen. Zuerst einmal wurden Eierlikör und Sekt gegen die Wettkampfschuhe eingetauscht – ohne Fleiß schließlich kein Preis und so ging es zum Silvesternachmittag ins Pfefferkucheland nach Ostsachsen / Oberlichtenau, zum traditionsreichen Silvesterlauf.

 

Etwas müde schauten sich sechs Augen auf der Hinfahrt an und so richtig Lust wollte nicht aufkommen, doch mit dem Startschuss war alle Müdigkeit weggeblasen. 11,2 km später dann auch ein Lächeln auf den Lippen der sechs Augen – endlich hatten wir uns Eierlikör & Co verdient. Wirklich, denn für mich sprang sogar noch der Gesamtsieg raus. Schön.

 

Nun ist es nicht mehr lang, dann geht es mit Corpus Sport ins Trainingslager nach Lanzarote. Ick freu mir. 

Auf zu neuen Abenteuern...

02. Januar 2013

 

...so lautet mein Motto für das kommende Jahr. Neue Abenteuer, Träume zu leben wagen...

 

Euch wünsche ich auf jeden Fall alles alles Gute für 2013, mögen auch ein paar eurer Träume wahr werden, bleibt gesund und lasst es euch gut gehen.

 

Beiträge aus dem alten Jahr findet ihr wie immer unter "Memoiren 2012".

 

Liebe Grüße

Eure Annett

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